Digitalkameras dieser Kategorie sind deutlich kleiner als Kameras der DSLR- oder Super-Zoom-Klasse, aber nicht so kompakt wie die Digicams der Ultrakompaktklasse. Das Interessante an dieser Klasse ist der deutlich bessere Leistungsumfang und die, mit den größeren Optiken einhergehende, bessere Bildqualität.
Mein Kauftipp ist die Fuji FinePix F200EXR wegen des innovativen Bildsensors mit gut nutzbaren hohen ISO-Werten.
Sehr gut ausgestattet ist die Canon G11. Deutlich einfacher, aber dafür auch günstiger als die G11 ist die Canon Powershot A2100IS. Die Canon S90 dagegen ist eine Kompakte für den anspruchsvollen Fotografen. Die Fuji FinePix F200EXR bietet eine besonders gute Bildqualität kombiniert mit manuellen Einstellmöglichkeiten. Besonders konsequent auf Weitwinkel und damit für Landschaftaufnahmen ist die 16:9-Digicam Panasonic DMC-LX3 ausgelegt.
Mit der Fuji FinePix F200EXR hat Fuji mal wieder ein technisches Highlight auf den Markt gebracht. Die FinePix F200EXR ist die erste Digitalkamera mit einem neuen, innovativen CCD-Sensor. Dieser Sensor ist nicht nur größer als in dieser Klasse üblich, sondern er hat auch anders angeordnete Pixel. Die Kamera kann je nach Anforderung diese Pixel unterschiedlich ansprechen. Für höchste Auflösung werden die 12 Megapixel einzeln angesprochen (HR-Modus). Benötigt man bei schlechten Lichtverhältnissen hohe ISO-Werte, dann werden die Pixel zu 6 MP zusammengefasst. Dabei sinkt die Auflösung leicht, aber das Bildrauschen muß nicht so stark gefiltert werden (SR-Modus). Im Endeffekt hat man mehr Details als bei voller Auflösung. Sie erreicht damit zwar immer noch nicht die Rauscharmut selbst der schlechtesten DSLR, aber besser als alle anderen Kompakten ist sie auf jeden Fall. Alternativ kann die geringere Auflösung auch dazu benutzt werden um den Dynamikumfang zu erhöhen (DR-Modus). Damit gelingen Aufnahmen mit starken Helligkeitsunterschieden besser. Hierzu werden die Pixel unterschiedlich stark belichtet. Die Fuji F200EXR macht quasi ein HDR-Bild mit nur einer Aufnahme und ohne aufwendige Bildbearbeitung. Wer sich jetzt fragt, was er mit einer so geringen Auflösung anfangen soll, den kann ich beruhigen. 6 Megapixel reichen bei weitem für alle Hobby-Anwendungen aus. Und Profis arbeiten sowieso mit DSLRs. Man braucht sich auch nicht immer große Gedanken um den aktuell benötigten Aufnahmemodus machen, da man dies auch einer Automatik überlassen kann.
Auch die restliche Ausstattung der FinePix F200EXR kann sich sehen lassen: das 5fach-Zoom-Objektiv hat einen sehr praxisgerechten Zoombereich vom Weitwinkel- bis in den leichten Telebereich und wird durch einen mechanischen Bildstabilisator unterstützt. Das Display ist mit 3'' groß genug und ausreichend aufgelöst. Für den ambitionierten Fotografen, den diese Digitalkamera zweifellos ansprechen wird, bietet sie auch manuelle Einstellmöglichkeiten für Blende (allerdings nur 2 Blendenstufen) und Verschlusszeit. Die ISO-Empfindlichkeit kann bis 3.200 bei voller und bis 12.800 bei 3 Megapixel Auflösung erhöht werden. Ein Serienbildmodus, Gesichtserkennung und HD-Ausgang vervollständigen die Ausstattung. Eine Belichtungsreihenfunktion oder eine Blitzbelichtungskorrektur fehlt leider.
|
EUR 219,60* bei Amazon.de EUR ???* bei d-living EUR 257.10* bei Jacob-Computer Testberichte: ColorFoto 03/2009 Digitalkamera.de Computerbild CHIP DP Review DC Resource |
Zubehörempfehlungen:
Hähnel HL-F50 Ersatzakku Typ NP-50 für Fuji F200
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
xD Speicherkarte 2 GB Type M+
Kartenleser Hama Traveldrive 1000 & 1
Kameratasche Lowepro Rezo 20
Ministativ GorillaPod
Die Canon Powershot A2100 IS ist eine durchschnittlich ausgestattete kompakte 12-MP-Digitalkamera mit echtem Bildstabilisator und 6fach Zoom. Leider bietet die A2100IS nur noch die in dieser Klasse übliche Vollautomatik und Motivprogramme an, dafür kann die Automatik selbstständig das richtige Motivprogramm wählen, entscheiden ob der Bildstabi für scharfe Fotos reicht oder ob man zusätzlich den ISO-Wert erhöhen muß. Natürlich werden auch Gesichter erkannt und rote Augen beseitigt. Zur Stromversorgung kommen 2 AA-Akkus zur Anwendung. Als Speichermedium werden SD und SDHC-Karten genutzt. Serienbildfunktion bis 1,1 Bilder pro Sekunde. Die Lichtempfindlichkeit kann zwischen ISO 80 und ISO 1.600 eingestellt werden. Das Display ist groß und gut aufgelöst, dafür muß man auf einen optischen Sucher verzichten.
|
EUR 182,98* bei Amazon.de EUR 167,00* bei Amazon.de (gebraucht) EUR 202.70* bei Jacob-Computer Testberichte: noch keine Photography Blog |
Zubehörempfehlungen:
SanDisk Ultra II SD-Card 2 GB
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Ansmann Photo Cam III Akkuladegerät inkl. 4 max-E Akkus
4 Eneloop-Akkus Typ AA
Kameratasche Samsonite Samoa DF 33
Ministativ GorillaPod
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
Mit der Canon PowerShot G11 kehrt die G-Reihe wieder zu ihren alten Stärken zurück. Die Beschränkung auf 10 Megapixel Auflösung verspricht eine bessere Bildqualität als beim überzüchteten Vorgänger. Das sehr hoch aufgelöste Display ist nun wieder dreh- und schwenkbar. Das lichtstarke Objektiv zoomt weiterhin 5fach und beinhaltet einen optischen Bildstabilisator. Die Powershot G11 bietet alle üblichen Einstellmöglichkeiten: Neben 26 Motivprogrammen eine Programmautomatik, Zeit- und Blendenautoamtik, sowie einen manuellen Modus. Ambitionierte Fotografen werden das RAW-Speicherformat und den TTL-Blitzschuh schätzen. Als Speichermedium kommt SD/SDHC-Speicher zum Einsatz. Der LiIon-Akku soll für 400 - 1.000 Aufnahmen reichen.
Sehr schön: die ISO-Stufe und die Belichtungskorrektur kann man direkt über ein Einstellrad einstellen. Damit halten sich die unfreiwilligen Ausflüge ins Menü in Grenzen. Belichtungsreihen werden für Belichtung, Weißabgleich und Fokus angeboten. Die Powershot G11 verfügt sogar noch über einen optischen Sucher, der allerdings nur 77% des Bildfeldes anzeigt. Dafür arbeitet der AF mit abgeschaltetem Display etwas schneller. Der Serienbildmodus schafft 2,4 Bilder/sec. Erwähnenswert sind außerdem der 3stufige Neutraldichtefilter zur Reduzierung der Belichtungszeit bei sehr hellem Licht, die Gesichtserkennung die auch beim Selbstauslöser genutzt werden kann damit der Fotograf mit aufs Foto kommt, der 'intelligente' Kontrastausgleich sowie die Motivverfolgung mit Schärfenachführung.
Die Bildqualität liegt deutlich über dem, was man sonst in der Kompaktklasse geboten bekommt.
|
EUR 462,90* bei Amazon.de EUR 529.60* bei Jacob-Computer Testberichte: c't 24/2009 ColorFoto 01/2010 ProfiFoto 1-2/2010 Steves Digicams Digitalkamera.de |
Zubehörempfehlungen:
Hähnel HL-7L Li-Ion Ersatzakku Typ Canon NB-7L
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Kameratasche Tamrac Digital 3
Canon DSC LA DC58K Objektiv-Adapter für PowerShot G11
Canon TC-DC 58 D 1.4fach-Tele-Konverter für PowerShot G11
Ministativ GorillaPod
Metz 48 AF-1 C digital System-Blitzgerät für Canon
Unterwassergehäuse WP-DC34
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
Die Panasonic Lumix DMC-LX3 versucht abseits des Strebens nach immer mehr Auflösung stattdessen eine qualitativ hochwertige Alternative zu bieten. Fast identisch, aber mit dem klangvolleren Namen ist diese Kamera auch als Leica D-lux 4 auf dem Markt. Der Sensor ist relativ groß und bietet als Multiformat-Sensor 3 Formate (4:3, 3:2, 16:9) an, die 9 bis 10 MP auflösen. Dadurch wird sichergestellt das die Brennweite ich allen Formaten gleichbleibt. D.h. der Weitwinkel von 24mm ist auch in 16:9 nutzbar. Das Objektiv ist seit langem mal wieder deutlich lichtstärker als man es in der Kompaktklasse gewohnt ist und tritt damit direkt die Nachfolge der hochwertigen Canon G6 aus dem Jahre 2004 an. Da die Panasonic LX3 außerdem noch einen attraktiven Weitwinkelbereich von 24mm bietet, ist die zwangsläufige Folge eine geringe Telebrennweite. Ambitionierte Fotografen wird das aber nicht weiter stören. Diese werden sich über den TTL-Blitzschuh, den ausfahrenden integrierten Blitz, die RAW-Format-Unterstützung, die manuellen Modi und den sehr hoch auflösenden Monitor freuen. Die Bildqualität ist sowohl bei den optischen Eigenschaften des Objektivs als auch beim Rauschverhalten auf sehr hohem Niveau.
Als weitere Ausstattungsdetails sind neben den üblichen Voll- und Teilautomatiken noch die HD-Videoaufzeichnung zu nennen. Besonders stark hat Panasonic mit der aktuellen Kamerageneration die Automatismen aufgerüstet. Da wären zu nennen die automatische Motivprogrammwahl, eine verbesserte Gesichtserkennung die auch Gesichter verfolgen kann, automatische Aktivierung des Bildstabilisators und Auswahl des besten Modus, automatische Kontrastregelung und Gegenlichterkennung, automatische Regelung der Monitorhelligkeit. Die ISO-Automatik kann nach oben begrenzt werden. Schiefe Bilder können nachträglich mit der Horizontkorrektur bearbeitet werden. Für den TTL-Blitzschuh gibt es einen optionalen optischen Aufstecksucher. Optisches Zubehör lässt sich über einen Adapter anbringen. Panasonic bietet dafür einen 0,75fachen Weitwinkelkonverter an, der die Brennweite nochmals bis 18mm reduziert.
Ein Firmware-Update von Panasonic erweitert den Funktionsumfang der LX3 z.B. um das Format 1:1 oder eine Belichtungsreihe von bis zu +/- 3 EV.
ausführlichen Testbericht lesen
|
EUR 375,00* bei Amazon.de EUR 299,00* bei Amazon.de (gebraucht) Testberichte: d.pixx 04/2008 ColorFoto 11/2008 ColorFoto 03/2009 (Leica) ProfiFoto 03/2009 Digitalkamera.de Imaging Resource DC Resource DP Review |
Zubehörempfehlungen:
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Ansmann LiIon-Akku für Panasonic LX3
Kameratasche Lowe Pro Lowepro Ridge 30
Metz 48 AF-1 N digital System-Blitzgerät für Panasonic
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
Adaptertubus für PANASONIC Lumix DMC-LX3 ähnl. DMW-LA4
0.5x Weitwinkelobjektiv
Die Canon Powershot S90 verfolgt ähnlich hohe Ansprüche wie die Canon G11, ist aber deutlich kompakter und eleganter. Quasi eine Ixus für den anspruchsvollen Fotografen. Die Auflösung beschränkt sich auf sinnvolle 10 MP und das weitwinklig startende, lichtstarke 3.8fach Zoom ist mit einem Bildstabilisator ausgestattet. Ein Bedienring am Objektiv dient der Einstellung von Parametern wie Weißabgleich oder ISO-Wert, aber auch zum manuellen Zoomen. Das Display ist 3'' groß und sehr hoch aufgelöst. Eine Automatik kann aus selbstständig das beste aus 22 Motivprogrammen aussuchen. Es sind aber auch voll manuelle Einstellungen möglich und die Bilder lassen sich im RAW-Format auf die SD(HC)-Karte speichern. Videos und Fotos lassen sich über eine HDMI-Schnittstelle ausgeben. Videos werden allerdings nur im Format 640x480 Pixel und 30 B/S erstellt. Serienbilder schafft die Powershot S90 mit 2.4 Bilder/sec.
|
EUR 369,97* bei Amazon.de EUR 381.90* bei Jacob-Computer Testberichte: ColorFoto 02/2010 Steves Digicams Digitalkamera.de |
Zubehörempfehlungen:
Hähnel HL-6L 3,7V 780mA Li-Ion-Ersatzakku Typ Canon NB-6L
SanDisk Ultra II SDHC-Card 4GB
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
Kameratasche Lowepro Rezo 20
Stand: 15.01.2010
*Irrtum vorbehalten. Preisangaben dienen nur der Information; ggf. fallen zusätzliche Versandkosten an
maßgeblich sind die Preise auf der Händler-Website. Incl. deutscher MwSt.