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High-End / Edel-Kompakte - hochwertige, kompakte Digitalkameras

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Digitalkameras dieser Kategorie sind deutlich kleiner als Kameras der DSLR- oder Super-Zoom-Klasse, aber nicht so kompakt wie die Design-Kameras. Das Interessante an den High-End-Kameras ist der deutlich bessere Leistungsumfang und die, mit den größeren Sensoren einhergehende, bessere Bildqualität. Diese Kameras sind das Beste, was man unterhalb einer Systemkamera bekommen kann.

Mein Kauftipp ist die gut verarbeitete Sony Cybershot RX100 II wegen ihrer Bildqualität, die schon fast auf DSLR-Niveau liegt.

Die derzeit besten Kompaktkameras (im Sinne von 'kleiner Sensor') sind die Sony RX100 II, die Panasonic LX15 und die Canon G7X. Die Nikon DL bietet eine sehr gute Ausstattung.


Produktfoto Die Sony DSC-RX100 II scheint mit ihren 20 Megapixeln zunächst eine viel zu hohe Auflösung zu haben. Dies relativiert sich aber durch den relativ großen Sensor (vergleichbar mit der Systemkamera Nikon 1), den sehr guten Bildprozessor und das im Weitwinkel sehr lichtstarke Objektiv. Alles in allem schafft Sony hier das Kunststück eine Kompaktkamera mit der Bildqualität einer DSLR auszustatten. Bis ISO 3.200 braucht man sich keine großen Gedanken um das Bildrauschen machen. Trotzdem kann man bei der ISO-Automatik sowohl die Unter- als auch Obergrenze konfigurieren.
Die RX100 M2 ist mit einem Metallgehäuse und einem sehr klaren, scharfen Display ausgestattet. Leider ist dafür der Blitz sehr schwach; allerdings gibt es einen Blitzschuh. Manuelles fokussieren ist mit dem Objektivring möglich. Der Speicherkartenslot fasst SD, SDHC, SDXC oder MemoryStick, der LiIon-Akku wird über die Micro-USB-Schnittstelle geladen. Die Anschaffung eines Zweit-Akkus plus Ladegerät ist daher empfehlenswert.
Videos werden maximal in FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln aufgenommen, wahlweise mit 50 Halb- oder Vollbildern pro Sekunde (50i oder 50p) im AVCHD-Format. Während der Videoaufnahme kann man zusätzlich 17 MP große Fotos unterbrechungsfrei speichern.
Erwähnenswert ist der Fallsensor, der sicherheitshalber das Objektiv einfährt, um die Beschädigungen möglicht gering zu halten. Die Kamera kann umfangreich individuell konfiguriert werden (3 Benutzerspeicher, konfigurierbare Fn-Taste und mehr)
 
Weiterhin ist die Vorgängerversion RX100 verfügbar. Im Vergleich zur Mark II ist ein feststehendes Display verbaut; ältere Sensor-Technologie mit etwas schlechterer Bildqualität; kein Zubehörschuh.
 
Parallel wird die überarbeitete RX100 III verkauft: ausfahrbarer elektronischer Sucher mit 1.4MP, neues Objektiv mit f1.8-2.8/24-70mm; dafür sit der Multifunktionsanschluss wieder entfallen; das Display kann jetzt um 180° nach vorne geklappt werden; in 3 EV-Stufen schaltbarer ND-Filter; nochmals bessere Bildqualität. Auch bei höheren ISO-Werten nahezu auf DSLR-Niveau.
 
Inzwischen hat Sony einen weiteren technischen Leckerbissen auf den Markt gebracht: die Sony RX100 Mark IV: der Preis ist exorbitant, dafür bekommt man einen neuartigen 'stacked CMOS-Sensor', der noch bessere Bildqualität verspricht. Stark erweitert wurden die Videofähigkeiten mit Highspeed-Videos in Full-HD bei 1.000 fps oder 5 Minuten langen Aufnahmen in 4K. Aber auch schnellere Serienbilder mit 16 B/s sind möglich. Eine richtig schnelle Speicherkarte ist dann aber wohl Pflicht. Der OLED-Sucher löst nun 2,36 Millionen Pixel auf. Der optional aktivierbare elektronische Verschluss erlaubt Belichtungszeiten von extrem kurzen 1/32.000 Sekunde - was Fotografieren bei Offenblende auch bei Sonnenschein ermöglicht.
 
Die neuste Ausbaustufe ist die Sony RX100 Mark V. Bei unverändertem Gehäuse und Objektiv ist die RX100 nun mit einem Sensor ausgestattet, der 315 Phasen-AF-Sensoren für einen noch schnelleren Autofokus, speziell im AF-C-Modus, beinhaltet. Jetzt sind 24 Bilder pro Sekunde in voller Auflösung und inclusive Fokusnachführung möglich.

Brennweite (KB): 28 - 100 mm
Lichtstärke: F 1,8 - 4,9 (WW / Tele)
Display: 7,6 cm (3'')
1.229.000 Pixel
Sensorgröße: 2,4 µm (13,2 x 8,8 mm)
RX100:
EUR 370,80* bei Amazon.de
EUR 297,99* bei Amazon.de (gebraucht)
RX100 II:
EUR 477,89* bei Amazon.de
EUR 290,00* bei Amazon.de (gebraucht)
RX100 III:
EUR 653,99* bei Amazon.de
EUR 524,90* bei Amazon.de (gebraucht)
RX100 IV:
EUR 819,89* bei Amazon.de
EUR 724,80* bei Amazon.de (gebraucht)
RX100 V:
EUR 1.068,99* bei Amazon.de
EUR 940,71* bei Amazon.de (gebraucht)
 
Testberichte:
ColorFoto 09/2013
Digitalkamera.de

Zubehörempfehlungen:
Ersatzakku und Ladegerät
SanDisk Extreme 32GB SDHC Class 10 UHS 3 (90 MB/Sek)
Lexar 64GB SDXC Class 10 UHS-II
USB-3.0-Kartenleser Transcend TS-RDF9K
Sony EV1MK Elektronischer Sucher
Sony HVL-F60M Systemblitzgerät
Unterwassergehäuse Sony MPK-URX100A
Das Sony RX100 & RX100 II Handbuch
 


Produktfoto Mit der DMC-LX15 bringt Panasonic nun auch eine Kamera der 1" Klasse auf den Markt, die sich mit der RX100 messen kann. Ein praxistauglicher Zoombereich mit hoher Lichtstärke und Bildstabilisator sollte in Verbindung mit der guten Bildqualität die meisten Standardaufgaben sehr zufriedenstellend lösen.
Hervorzuheben ist der schnelle DFD-Autofokus, wie in Panasonics aktuellen mFT-Kameras; der klappbare Touchscreen, sowie 4k-Video und 4k-Fotofunktionen. Die LX15 ist in der Lage in 4k (also 8 Megapixxel) kontinuierlich aufzunehmen und diese Bilder dann zu verrechnen. z.B. beim Fokus-Stacking zu einem durchgehend scharfen Foto (wichtig für Makros) oder man wählt stattdessen ein Bild aus der 4k-Fotoreihe aus bei dem der Fokuspunkt wie gewünscht liegt.
 
Videos können in 4k-Auflösung mit wahlweise 24, 25 oder 30 Bilder/Sekunde aufgenommen werden. Für Zeitlupen sind in FullHD sogar 100 Bilder/Sekunde möglich.
 
Interessant ist außerdem die Ausstattung der LX15 mit einem Blendenring, der die direkte Einstellung der Blende am Objektiv erlaubt. Über WLAN kann die LX15 mit einer Smartphone-App gesteuert werden und dort aufgezeichnete GPS-Tracks können mit der Kamera abgeglichen werde um die GPS-Infos in die EXIF-Daten der Bilder einzutragen.  

Brennweite (KB): 24 - 72 mm
Lichtstärke: F 1,4-2,8 (WW / Tele)
Display: 7,5 cm (3,0'')
1.040.000 Pixel
EUR 697,98* bei Amazon.de
EUR 649,12* bei Amazon.de (gebraucht)
EUR 699.00* bei Redcoon
 
Testberichte:
Digitalkamera.de

Zubehörempfehlungen:
Akku Typ DMW-BLH7
SanDisk Extreme 32GB SDHC Class 10 UHS 3 (90 MB/Sek)
Kameratasche Lowepro Portland 30
USB-3.0-Kartenleser Transcend TS-RDF9K
 


Produktfoto Die Canon Powershot G7 X ist eine hochwertige Kompaktkamera mit 20MP auflösenden 1'' großen CMOS-Sensor. Das lichtstarke 4,2fach Zoom ist mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet. Der hochauflösende Bildschirm ist touchbar und klappbar. Der Serienbildmodus schafft 6.5 Bilder/Sekunde für 700 Fotos. Videos können in Full-HD mit 60 fps aufgenommen werden. Für Fotos stehen 58 Motivprogramme zur Verfügung, aber natürlich auch manuelle Einstellmöglichkeiten. Für Belichtungskorrekturen gibt es ein extra Rad. WLAN und NFC ermöglichen die Kopplung mit Mobilgeräten um Bilder drahtlos zu übertragen oder die Kamera per App zu steuern.
 
Nachfolge-Modell angekündigt: Die Canon G7X II wird im Mai 2016 auf den Markt kommen. Sie soll eine höhere AF- und Serienbild-Geschwindigkeit erreichen. Das Display lässt sich nun auch um 45° nach unten klappen.
 
Zur G7X gibt es noch weitere Schwestermodelle mit ebenfalls 1'' großem Sensor, die aber ihre Schwerpunkte jeweils etwas anders legen.
 
Die Canon Powershot G5X ist quasi die große Schwester mit eingebautem OLED-Sucher, Blitzschuh, schwenk- und drehbarem Touchscreen.
 
Die Canon Powershot G3X dagegen ist quasi das Superzoom-Modell der Reihe. Mit einem 25fach Zoom von 24-600mm, allerdings geringerer Lichtstärke (2,8-5,6). Desweiteren verfügt die G3X über einen Blitzschuh und ein spritzwassergeschütztes Gehäuse.
 
Letzte im Bunde ist die Canon Powershot G9X, welches die kompakteste 1'' Kamera ist. Dafür bekommt man auch nur einen kleineren Zoombereich von 28-84mm/f2-4,9 geboten. Der Bildschirm ist hier nicht klappbar.

Brennweite (KB): 24-100 mm
Lichtstärke: F 1,8-2,8 (WW / Tele)
Display: 7,5 cm (3,0'')
1.040.000 Pixel
Sensorgröße: 2,4 µm (1'')
G7X:
EUR 548,98* bei Amazon.de
EUR 409,95* bei Amazon.de (gebraucht)
G7X II:
EUR 558,00* bei Amazon.de
EUR 518,94* bei Amazon.de (gebraucht)
G5X:
EUR 650,89* bei Amazon.de
EUR 605,33* bei Amazon.de (gebraucht)
G3X:
EUR 768,41* bei Amazon.de
EUR 639,80* bei Amazon.de (gebraucht)
G9X:
EUR 423,99* bei Amazon.de
EUR 394,31* bei Amazon.de (gebraucht)
 
Testberichte:
Digitalkamera.de

Zubehörempfehlungen:
Ersatzakku Typ NB-13L
SanDisk Extreme 32GB SDHC Class 10 UHS 3 (90 MB/Sek)
Lexar 64GB SDXC Class 10 UHS-II
USB-3.0-Kartenleser Transcend TS-RDF9K
Kameratasche Lowepro Portland 20
 


Produktfoto Die Nikon DL 24-85 ist eine von 3 Kameras mit der Nikon nun auch in das Geschäft mit 1-Zoll-Kompaktkameras einsteigt. Der Sensor ist also vergleichbar mit der Sony-RX100-Reihe. Nikon bringt dabei gleich 3 Kameras auf den Markt, die sich hauptsächlich durch das Objektiv unterscheiden. Es gibt eine DL mit lichtstarkem 18-50mm oder 24-85mm Objektiv (die ich hier vorstelle) und eine etwas lichtschwächere Superzoom-Version mit 24-500mm Brennweite.
 
Die mittlere Variante bietet den universellsten Brennweitenbereich gekoppelt mit einer sehr guten Lichtstärke - und natürlich einem optischen Bildstabilisator. Das Objektiv bietet zudem eine Makro-Einstellung mit geringerer Naheinstellgrenze. Der Sensor löst 20 MP auf und bietet 4k-Video, schnellen Hybrid-AF und eine schnelle Serienbildfunktion (60 Bilder pro Sekunde!). Videos können in 4k-Auflösung im MP4-Format mit H.264-Kompression aufgenommen werden. Allerdings nur maximal 5 Minuten.
 
Das Autofokus-System arbeitet mit 105 Phasen-AF-Sensoren und 171 Kontrast-AF-Sensoren um das beste aus beiden Welten zu kombinieren. Per WLAN kann die Kamera ferngesteuert werden und die Bilder übertragen werden. Stromsparendes Bluetooth ermöglicht eine dauerhafte Smartphone-Verbindung um GPS-Informationen in die Fotos zu schreiben. Die Nikon DL 24-85 hat sowohl einen kleinen Ausklapp-Blitz an Bord, als auch einen Blitzschuh zum Anschluß richtiger Blitzgeräte oder aber eines optional erhältlichen Suchers. Ein eingebauter Sucher ist nicht vorhanden, dafür ist das sehr hoch auflösende OLED-Display nach oben und unten klappbar.
 
Aktuell hat Nikon noch Lieferschwierigkeiten, der Verkauf soll aber diesen Monat starten.

Brennweite (KB): 24-85 mm
Lichtstärke: F 1,8-2,8 (WW / Tele)
Display: 7,6 cm (3'')
1.037.000 Pixel
Sensorgröße: 2,4 µm (1'')
???* bei Amazon.de
 
Testberichte:
noch keine

Zubehörempfehlungen:
Ersatzakku Typ EN-EL24
SanDisk Extreme 32GB SDHC Class 10 UHS 3 (90 MB/Sek)
Lexar 64GB SDXC Class 10 UHS-II
Kameratasche Lowepro Portland 20
Metz 52 AF-1 N digital System-Blitzgerät für Nikon - Testbericht
Ministativ GorillaPod
USB-3.0-Kartenleser Transcend TS-RDF9K
 


Stand: 15.12.2016
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