Kaufberatung Digitalkamera

Gebrauchte Digitalkameras - High-End-Modelle

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aktuelle Kameras

Eine gute Digitalkamera wird nicht automatisch dadurch schlechter, dass ein Nachfolgemodell erschienen ist. Daher sammel ich in dieser Rubrik alle empfehlenswerten Modelle, die nicht mehr aktuell sind. Damit können Sie beurteilen, ob das eBay-Schnäppchen oder der Restposten beim Fotohändler das Geld wert ist. Alle Digitalkameras, die ich hier aufliste sind sehr gute Modelle, die bei einem entsprechend günstigen Preis auf keinen Fall ein Fehlkauf sind. Und vielleicht ermöglicht ein gebrauchtes Modell ja auch den Einstieg in eine höhere Klasse, den man sich bei aktuellen Modellen nicht leisten könnte.

Pfeil rechts  gebrauchte Digitalkameras der Einsteiger-Klasse
Pfeil rechts  gebrauchte Digitalkameras der Ultrakompakt-Klasse
Pfeil rechts  gebrauchte Digitalkameras der High-End-Klasse
Pfeil rechts  gebrauchte Digitalkameras der Super-Zoom-Klasse
Pfeil rechts  gebrauchte Prosumer / DSLR / Systemkameras


gebrauchte Digitalkameras der High-End-Klasse

Kompakt-Modell, ausgelaufen März 2014
Produktfoto Die Fuji Finepix X20 ist eine hochwertige Kompaktkamera im Retrostil mit lichtstarkem, stabilisierten 4fach Zoom mit manuellem Zoomring und großem 12 MP CMOS-Sensor. Der Retro-Stil macht sich in der Ausstattung mit vielen Knöpfchen und Rädchen bemerkbar, was eine gute Einstellbarkeit ohne lange Menüumwege erlaubt.
 
Die Bildqualität ist durch diesen relativ großen Sensor für eine Kompaktkamera sehr gut. Bis ISO 400 sind die Bilder einwandfrei, ISO 800 ist akzeptabel und ISO 1600 noch brauchbar. Bemerkenswert ist außerdem der große optische Sucher und die gute Verarbeitung (gefrästen Metallräder, Gehäusedeckel und -boden aus Magnesiumlegierung). Der Serienbildmodus schafft 7 Bilder/sec. Der Blitzschuh erlaubt den Anschluß von Systemblitzgeräten.
 
Die Kamera kann sowohl manuell, halbautomatisch, als auch mit Vollautomatik betrieben werden. Videos werden in FullHD aufgezeichnet, der manuelle Zoom arbeitet natürlich auch im Videobetrieb. Highspeed-Aufnahmen mit 70, 120 oder 200 Bildern pro Sekunde sind auch möglich. Der neue Hybird-Fokus soll für einen schnelleren Autofokus sorgen. Im Gegensatz zum Vorläufer X10 werden die wichtigsten Parameter nun auch im Sucher angezeigt.


Brennweite (KB): 28 - 112 mm
Lichtstärke: F 2,0 - 2,8 (WW / Tele)
Display: 7,1 cm (2,8'')
460.000 Pixel
Sensorgröße: 2,2 µm (2/3'')

 

Zubehörempfehlungen:
Blumax Li-Ion Ersatzakku für Fuji NP-50
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
Kameratasche Lowepro Portland 30
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Blitzgerät Fuji EF-20
 


Kompakt-Modell, ausgelaufen März 2013
Produktfoto Die Canon Powershot S100 verfolgt ähnlich hohe Ansprüche wie die Fuji X10, ist aber kompakter und eleganter. Quasi eine Ixus für den anspruchsvollen Fotografen. Die Auflösung beschränkt sich auf moderate 12 MP und das weitwinklig startende, lichtstarke 5fach Zoom ist mit einem Bildstabilisator ausgestattet.
 
Ein Bedienring am Objektiv dient der Einstellung von Parametern wie Weißabgleich oder ISO-Wert, aber auch zum manuellen Zoomen. Das Display ist 3'' groß und sehr hoch aufgelöst. Eine Automatik kann selbstständig das beste aus 30 Motivprogrammen aussuchen. Es sind aber auch voll manuelle Einstellungen möglich und die Bilder lassen sich im RAW-Format auf die SD/SDHC/SDXC-Karte speichern.
 
Ein GPS-Sensor trägt die aktuelle Position in die Bilddaten ein und kann auch die Route aufzeichnen. Der CMOS-Sensor und der Bildprozessor wurden gegenüber dem Vorgängermodell S95 deutlich verbessert, so das insbesondere bei hohen ISO-Werte deutlich rauschärme Bilder entstehen. Bis ISO 800 ist die Bildqualität gut, vergleichbar mit der Fuji X10.
 
Videos und Fotos können über eine HDMI-Schnittstelle ausgeben werden. Videos werden im Full-HD-Format mit 1.920 x 1080 Pixel und 24 B/S erstellt. Serienbilder schafft die Powershot S100 mit 2,3 Bilder/sec.

Brennweite (KB): 24 - 120 mm
Lichtstärke: F 2,0 - 5,9 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1441 / 1167 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   1 / 2+
Einschaltzeit: - s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,4 - 0,6 s
Display: 7,6 cm (3,0'')
461.000 Pixel
Sensorgröße: 1,9 µm (1/1,7'')
EUR 229,00* bei Amazon.de (gebraucht)
 

 
Testberichte:
Chip 11/2011
ColorFoto 02/2012
FotoMagazin 03/2012

Digitalkamera.de
Imaging Resource
DP Review

Zubehörempfehlungen:
Hähnel HL-5L Li-Ion Ersatzakku Typ Canon NB-5L
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Kameratasche Lowepro Portland 20
Canon HF-DC2 externes Blitzgerät
Canon WP-DC43 Unterwassergehäuse
 


Systemkamera-Modell, ausgelaufen Juni 2012
Produktfoto Die Panasonic Lumix DMC-GF3 ist eine Systemkamera mit Wechselobjektiv-Anschluß und 12-MP FourThirds-Sensor. Durch den Entfall der Spiegelmechanik ist die Kamera sehr klein und leicht. Das Sucherbild wird wie bei Kompaktkameras direkt vom Sensor auf das 3''-Display weitergeleitet. Einen Sucher hat die GF3 nicht, sie besitzt auch keinen Anschluß für einen optionalen Sucher.
 
Die GF3 verwendet auch zum Scharfstellen den Sensor. Dadurch ergeben sich aber keine Nachteile, die Panasonic ist sogar schneller als manche Einsteiger-DSLRs. Die Vorteile des neuen Konzepts machen sich auch hier bemerkbar: die GF3 verfügt sowohl über eine Gesichtserkennung, als auch eine Motivverfolgung. Ein einmal anvisiertes Motiv kann ständig im Focus behalten werden - selbst dann noch, wenn es kurz den Sichtbereich des Suchers verlässt. Und weil genau auf der Sensorebene die Schärfe bestimmt wird, gibt es nicht die üblichen Probleme mit Front- oder Backfocus. Es gibt 23 feste AF-Punkte, alternativ kann man jeden Bildpunkt über den Touchscreen als AF-Punkt nutzen. Reihenaufnahmen werden mit bis zu 4 Bilder/sec erstellt.
 
Das Objektivangebot ist mit mittlerweile 12 Micro-FourThirds-Objektiven gut ausgebaut. Zusätzlich kann man mit Hilfe eines Adpaters die FourThirds-Objektive nutzen, allerdings ist der Adapter recht teuer und zum anderen sind die Objektive nicht 100% kompatibel. LiveView-fähige 4/3-Objektive fokussieren nur langsam (und müssen ggf. über ein Firmware-Update auf den neusten Stand gebracht werden) und Standard-4/3-Objektive sind nur manuell nutzbar.
 
Die Bildqualität ist durch den kleineren 4/3-Sensor bei höheren ISO-Werten etwas schlechter als bei den üblichen DSLRs mit APS-C-Sensorgröße, aber wesentlich besser als bei Kompaktkameras. Videos werden in FullHD mit Mono-Ton im AVCHD-Format (1.920 x 1.080 Pixeln in 50i) aufgezeichnet. Ein Bildstabilisator ist nicht integriert, man ist auf stabilisierte Objektive angewiesen.
 
Die Ausstattung der Lumix GF3 umfasst: SD/SDHC-Kartenschacht, LiIon-Akku und HDMI-Ausgang. Einen Blitzschuh oder Zubehöranschluß gibt es nicht. Die intelligente Automatik iA+ bietet zusätzliche Anpassmöglichkeit per Touchscreen. Selbstverständlich sind auch alle üblichen Voll- und Halbautomatiken, manueller Modus und Motivprogramme incl. automatischer Motiverkennung an Bord. Die Bildqualität und die Autofokusgeschwindigkeit liegen auf dem Niveau von Spiegelreflexkameras. Die GF3 lässt sich über ein benutzerdefiniertes Setup personalisieren.
 
Parallel bietet Panasonic ein größeres Modell an: die Lumix DMC-G3. Sie hat zusätzlich einen elektronischen Sucher, einen Blitzschuh, ein schwenkbares Display und 16 Megapixel Auflösung. 

Aktuelles Nachfolge-Modell aufrufen

Auflösungsvermögen ISO100/400:  * 1385/1341 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400/800/1600:   1 / 1- / 2+ / 2
Einschaltzeit: 1,0 s
Auslöseverzögerung incl. AF:* 0,3-0,4 s
Bildanzeige: 7,6 cm (3,0'')
460.000 Pixel
Sensorgröße: 4,3 µm (17,3 x 13 mm)
* Meßwerte objektivabhängig, gemessen mit Kit-Objektiv LUMIX G VARIO 14-42mm/f3.5-5.6 ASPH OIS
Brennweitenverlängerung von 2,0
EUR 309,00* bei Amazon.de (gebraucht)
 

 
Testberichte:
ColorFoto 09/2011
fotoMagazin 12/2011

Digitalkamera.de
DC Resource
Imaging Resource
DP Review

Zubehörempfehlungen:
Li-Ion Ersatzakku für Panasonic DMW-BLE9E
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Kameratasche Lowepro Apex 100 AW
Four Thirds-Adapter DMW-MA1E
Objektiv Lumix G Vario HD 14-140mm/F4.0-5,8 ASPH./MEGA O.I.S.
Objektiv LUMIX G VARIO 45-200mm/F4.0-5.6 / O.I.S.
Objektiv Lumix G 20mm/1.7 ASPH Pancake
Objektiv Lumix G Vario 7-14mm/4.0 M-FT
SpeckGrabber SG von Kinetronics
Die kreative digitale Dunkelkammer
Lumix G System Fotoschule G 3 / GH2
Stativ Manfrotto MT190XPRO3 und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
Stativ Manfrotto MT190XPRO3 und 3-Wege-Neiger Manfrotto 804RC2 - Testbericht
 


Kompakt-Modell, ausgelaufen Dezember 2011
Produktfoto Die Canon Powershot S95 verfolgt ähnlich hohe Ansprüche wie die Canon G12, ist aber deutlich kompakter und eleganter. Quasi eine Ixus für den anspruchsvollen Fotografen. Die Auflösung beschränkt sich auf sinnvolle 10 MP und das weitwinklig startende, lichtstarke 3.8fach Zoom ist mit einem Bildstabilisator ausgestattet. Dieser wurde verbessert und gleich nun auch Kameraverschiebungen aus.
 
Weitere Verbesserungen betreffen die eingebaute HDR-Funktion und der Motiv-Verfolgungs-AF. Ein Bedienring am Objektiv dient der Einstellung von Parametern wie Weißabgleich oder ISO-Wert, aber auch zum manuellen Zoomen. Das Display ist 3'' groß und sehr hoch aufgelöst. Eine Automatik kann selbstständig das beste aus 28 Motivprogrammen aussuchen. Es sind aber auch voll manuelle Einstellungen möglich und die Bilder lassen sich im RAW-Format auf die SD/SDHC/SDXC-Karte speichern.
 
Videos und Fotos können über eine HDMI-Schnittstelle ausgeben werden. Videos werden im HD-Format mit 1.280 x 720 Pixel und 24 B/S erstellt. Serienbilder schafft die Powershot S95 mit 1.9 Bilder/sec.

Brennweite (KB): 28 - 105 mm
Lichtstärke: F 2,0 - 4,9 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1218 / 1056 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   2 / 3
Einschaltzeit: 2,2 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,4-0,6 s
Display: 7,6 cm (3,0'')
461.000 Pixel
Sensorgröße: 2,1 µm (1/1,7'')

EUR 170,00* bei Amazon.de (gebraucht)
 

 
Testberichte:
fotoMagazin 12/2010
ColorFoto 01/2011
test 03/2011

Digitalkamera.de
DC Resource
Steves Digicams
Imaging Resource

Zubehörempfehlungen:
Hähnel HL-6L 3,7V 780mA Li-Ion-Ersatzakku Typ Canon NB-6L
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Kameratasche Lowepro Portland 20
Canon Unterwassergehäuse WP-DC38
 


Kompakt-Modell, ausgelaufen November 2011
Produktfoto Mit der Panasonic Lumix DMC-LX5 erneuert Panasonic die qualitativ hochwertige LX-Reihe. Fast identisch, aber mit dem klangvolleren Namen ist diese Kamera auch als Leica D-lux 5 auf dem Markt. Der Sensor ist relativ groß und bietet als Multiformat-Sensor 3 Formate (4:3, 3:2, 16:9) an, die 9 bis 10 MP auflösen. Dadurch wird sichergestellt das die Brennweite ich allen Formaten gleichbleibt. D.h. der Weitwinkel von 24mm ist auch in 16:9 nutzbar.
 
Das Objektiv bietet mit 90mm nun etwas mehr Brennweite, ohne im Weitwinkelbereich an Lichtstärke zu verlieren. Hinzugekommen ist ein Anschluß für den elektronischen Sucher LVF1. Der optische Aufstecksucher für den TTL-Blitzschuh ist weiterhin verwendbar. Sensor und Bildprozessor wurden optimiert. Unverändert geblieben sind der TTL-Blitzschuh, der ausfahrende integrierte Blitz, die RAW-Format-Unterstützung, die manuellen Modi und der sehr hoch auflösenden Monitor. Die Bildqualität ist sowohl bei den optischen Eigenschaften des Objektivs als auch beim Rauschverhalten auf sehr hohem Niveau.
 
Als weitere Ausstattungsdetails sind neben den üblichen Voll- und Teilautomatiken noch die HD-Videoaufzeichnung zu nennen. Besonders stark hat Panasonic mit der aktuellen Kamerageneration die Automatismen aufgerüstet. Da wären zu nennen die automatische Motivprogrammwahl, eine verbesserte Gesichtserkennung die auch Gesichter verfolgen kann, automatische Aktivierung des Bildstabilisators und Auswahl des besten Modus, automatische Kontrastregelung und Gegenlichterkennung, automatische Regelung der Monitorhelligkeit.
 
Die ISO-Automatik kann nach oben begrenzt werden. Schiefe Bilder können nachträglich mit der Horizontkorrektur bearbeitet werden. Optisches Zubehör lässt sich über einen Adapter anbringen. Panasonic bietet dafür einen 0,75fachen Weitwinkelkonverter an, der die Brennweite nochmals bis 18mm reduziert.

Brennweite (KB): 24 - 90 mm
Lichtstärke: F 2,0 - 3,3 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1224 / 1165 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   1- / 2
Einschaltzeit:2,3 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,5 s
Display: 7,6 cm (3,0'')
460.000 Pixel
Sensorgröße: 2,0 µm (1/1,63'')

EUR 190,00* bei Amazon.de (gebraucht)
 

 
Testberichte:
fotoMagazin 09/2010
DigitalPhoto 11/2010
ColorFoto 08/2011
test 01/2011

Digitalkamera.de
Imaging Resource
DC Resource

Zubehörempfehlungen:
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
Panasonic LiIon-Akku DMW-BCJ13E
Kameratasche Lowepro Portland 20
Panasonic Aufstecksucher LVF1 elektronisch
Panasonic Aufstecksucher DMW-VF1E optisch
Metz 52 AF-1 digital System-Blitzgerät für Panasonic - Testbericht
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Adaptertubus für PANASONIC Lumix DMC-LX3 ähnl. DMW-LA4
0.5x Weitwinkelobjektiv
Buch 'Kompakte für Kenner Lumix LX5 und LX3'
 


Systemkamera-Modell, ausgelaufen August 2011
Produktfoto Die Olympus Pen E-PL1 ist wie die Sony NEX-5 eine kompakte Systemkamera für Wechselobjektive. Im Gegensatz zur NEX ist bei der Pen aber ein etwas kleinerer FourThirds-Sensor verbaut. Dieser löst 12,3 MP auf und liefert die beste Bildqualität aller 4/3-Kameras - aber bei hohen ISO-Werten kann die E-PL1 nicht mit den größeren APS-C-Sensoren mithalten. Vorteil PEN: das Bild wird über einen stabilisierten Sensor gegen Verwackler geschützt.
 
Die Ausstattung entspricht dem Klassenstandard: LiIon-Akku, Kartenschacht für SD/SDHC. Adaptiert werden können alle Micro FourThirds Objektive. Das Kit-Objektiv mit (umgerechnet) 28-84 mm Brennweite bietet eine recht anständige Leistung und ist vor allem sehr leicht und kompakt. Im ausgeschalteten Zustand kann es in eine platzsparende Transportstellung gebracht werden, muß dann aber nach dem Einschalten erst entriegelt und wieder herausgedreht werden. Praktischerweise kann man den Autofokus einfach mit dem Schärfering übersteuern.
 
Die Pen E-PL1 besitzt keinen Sucher, es ist aber im Zubehör der Aufstecksucher VF-2 erhältlich, der über den Zubehörschuh mit der Kamera verbunden wird. Der VF-2 hat 1,44 MP Auflösung und eine 100% Bildabdeckung. Fest eingebaut ist ein kleines Blitzgerät mit Leitzahl 4. Über den Zubehörschuh können lesitungsstärke Blitzgeräte angeschlossen werden. Videos lassen sich im HD-Format (1280x720) aufzeichnen und im AVI-Motion-JPEG-Format speichern. Dafür steht eine extra Videotaste zur Verfügung. Obwohl im Vergleich zur teureren Pen E-P1 an Bedienelementen gespart wurde, verfügt die E-PL1 doch über die wichtigsten Direktzugriffstasten.
 
Etwas irritierend wirkt angesichts des Preises die Gehäusequalität. Es ist aus nicht sonderlich stabil wirkendem Kunststoff gefertigt. Im direkten Vergleich zur NEX-5 spricht für die Pen das (derzeit noch) größere Objektivangebot, der eingebaute Blitz, die bessere Bedienbarkeit und die Verfügbarkeit eines Suchers. Für die NEX spricht dagegen die Bildqualität und die Autofokus-Geschwindigkeit.
 
Aus der PEN-Reihe gibt es noch 2 teurere Modelle: die Pen E-P1 und Pen E-P2. Für die P1 ist nur ein optischer Aufstecksucher erhältlich, an die P2 kann auch der digitale Aufstecksucher VF-2 angeschlossen werden. Ein Blitzgerät ist bei beiden nicht eingebaut, es ist aber das Blitzgerät FL-14 im Zubehör erhältlich. Das Gehäuse der P1/P2-Modelle besteht aus Metall und verfügt über mehr Bedienelemente, sie fokussiert langsamer und die Bildqualität ist etwas schlechter als bei der PL1. Die neuere Pen P2 verfügt gegenüber der P1 zusätzlich über zwei weitere Art-Filter, Tracking-Autofokus und automatische Gradationsadaption.
Aktuelles Nachfolge-Modell aufrufen

Brennweite (KB):* 28 - 84 mm
Lichtstärke:* 3,5 - 5,6
Auflösungsvermögen ISO100/400:  * 1536/1446 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400/800/1600:   1 / 2+ / 2 / 3
Einschaltzeit: 1,5 s
Auslöseverzögerung incl. AF:* 0,9 - 1,3 s
Bildanzeige: 6,9 cm (2,7'')
230.000 Pixel
Sensorgröße: 4,3 µm (17,3 x 13 mm)
* Meßwerte objektivabhängig, gemessen mit Kit-Objektiv M.ZUIKO DIGITAL ED 14-42mm L 1:3.5-5.6
Brennweitenverlängerung von 2,0
EUR 199,00* bei Amazon.de (gebraucht)
 

 
Testberichte:
fotoMagazin 05/2010
ColorFoto 06/2010

Digitalkamera.de
DC Resource
Steves Digicams
DP Review
Imaging Resource

Zubehörempfehlungen:
Hähnel HL-S1 7,2V 1000mA Ersatzakku Typ Olympus BLS-1
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Kameratasche Olympus Micro Four Thirds Retro Bag
Olympus VF-2 Elektronischer Sucher
Profibuch Olympus PEN: E-P1, E-P2 und E-PL1
Die kreative digitale Dunkelkammer
 


Systemkamera-Modell, ausgelaufen August 2011
Produktfoto Die Sony NEX-5 verwendet die Technologie einer Spiegelreflexkamera - allerdings ohne Spiegel. Dadurch fällt die Kamera wesentlich kompakter aus, es können aber weiterhin die Objektive gewechselt werden - wobei hier ein neuer Bajonett-Typ zum Einsatz kommt: Sony E-Mount. Aber noch wichtiger: durch den Bildsensor im APS-C-Format ist die Bildqualität auch bei hohen ISO-Werten immer noch auf dem Niveau der besten DSLRs. Der einzige Nachteil ist die relativ lange Autofokus-Zeit - und große Telebrennweiten erfordern auch große, schwere Objektive. Wenn aber Kompaktheit und hohe Bildqualität die ausschlaggebenden Kaufkriterien sind, dann sollte die Sony NEX-5 ganz oben auf der Wunschliste stehen.
 
Der Sensor der NEX-5 löst 14 MP auf, ein LiIon-Akku versorgt die Kamera mit Strom und die Bilder kann man wahlweise auf SD/SDHC/SDXC oder Memory Stick Pro Duo speichern. Das Gehäuse besteht aus Magnesium und liegt gut in der Hand. Das mitgelieferte Kit-Objektiv liefert eine recht ordentliche Abbildungsleistung und verfügt über einen Bildstabilisator. Fotografiert wird ausschließlich wie bei einer Kompakten über das Display. Dies ist sehr hoch auflösend und kann 90° nach oben und etwas nach unten herausgeklappt werden.
 
Optional ist ein optischer Sucher erhältlich, der in den Zubehörschuh gesteckt wird. Dieser nimmt wahlweise auch das mitgelieferte Blitzgerät auf, welches aber nicht sehr lichtstark ist. Die üblichen Sony-Blitzgeräte sind nicht zur NEX-Reihe kompatibel - hier klafft also noch eine Zubehörlücke. Motiverkennung, Gesichtserkennung und Lächelautomatik sind wie üblich an Bord, dazu kommen dann noch Features wie Schwenk-Panorama (Auslöser festhalten, schwenken, die Kamera erstellt automatisch ein Panoramafoto), HDR-Aufnahme aus 3 Einzelbildern, Anti-Motion-Blur erstellt aus 6 Aufnahme eine rauschreduzierte. Videos können in FullHD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) im AVCHD-Format aufgezeichnet werden, wobei der Autofokus kontinuierlich (und recht schnell) nachgeführt wird. Was den ambitionierten Fotografen aber stören wird, ist die recht sparsame Ausstattung mit Direkttasten. Ohne ausgedehnte Menüausflüge lässt sich die NEX-5 kaum bedienen.
 
Das günstigere Schwestermodell Sony NEX-3 unterscheidet sich von der NEX-5 durch das Gehäuse aus Kunststoff. Sie ist etwas breiter, zeichnet Videos nur in HD (1280 x 720) auf und hat keinen Infrarot-Empfänger für die Fernbedienung.

Brennweite (KB):* 27 - 83 mm
Lichtstärke:* 3,5 - 5,6
Auflösungsvermögen ISO100/400:  * 1361/1366 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400/800/1600:   1 / 1 / 1 / 1-
Einschaltzeit: 1,8 s
Auslöseverzögerung incl. AF:* 0,5 - 0,9 s
Bildanzeige: 76 mm (3'')
921.600 Pixel
Sensorgröße: 5,1 µm (23,4 x 15,6 mm)
* Meßwerte objektivabhängig, gemessen mit Kit-Objektiv Sony SEL 3,5-5,6/18-55 OSS
Brennweitenverlängerung von 1,5
EUR 260,00* bei Amazon.de (gebraucht)
 

 
Testberichte:
ColorFoto 07/2010
fotomagazin 07/2010

Digitalkamera.de
DC Resource
Imaging Resource
DP Review

Zubehörempfehlungen:
Blumax Ersatzakku für SONY NP-FW50
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
SONY Memory Stick Pro-HG Duo 8 GB
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Kameratasche Tamrac 3535 Express 5
Sony SEL-16F28 f2,8/16mm E-Mount Objektiv
Sony LA-EA1 Objektiv-Adapter (E-Mount auf A-Bajonett)
Sony SEL-18200 18-200mm E-Mount Objektiv
Sony VCL-ECF1 Fisheye-Vorsatzkonverter
 


Kompakt-Modell, ausgelaufen November 2010
Produktfoto Mit der Canon PowerShot G11 kehrt die G-Reihe wieder zu ihren alten Stärken zurück. Die Beschränkung auf 10 Megapixel Auflösung verspricht eine bessere Bildqualität als beim überzüchteten Vorgänger. Das sehr hoch aufgelöste Display ist nun wieder dreh- und schwenkbar. Das lichtstarke Objektiv zoomt weiterhin 5fach und beinhaltet einen optischen Bildstabilisator. Die Powershot G11 bietet alle üblichen Einstellmöglichkeiten: Neben 26 Motivprogrammen eine Programmautomatik, Zeit- und Blendenautoamtik, sowie einen manuellen Modus. Ambitionierte Fotografen werden das RAW-Speicherformat und den TTL-Blitzschuh schätzen. Als Speichermedium kommt SD/SDHC-Speicher zum Einsatz. Der LiIon-Akku soll für 400 - 1.000 Aufnahmen reichen.
Sehr schön: die ISO-Stufe und die Belichtungskorrektur kann man direkt über ein Einstellrad einstellen. Damit halten sich die unfreiwilligen Ausflüge ins Menü in Grenzen. Belichtungsreihen werden für Belichtung, Weißabgleich und Fokus angeboten. Die Powershot G11 verfügt sogar noch über einen optischen Sucher, der allerdings nur 77% des Bildfeldes anzeigt. Dafür arbeitet der AF mit abgeschaltetem Display etwas schneller. Der Serienbildmodus schafft 2,4 Bilder/sec. Erwähnenswert sind außerdem der 3stufige Neutraldichtefilter zur Reduzierung der Belichtungszeit bei sehr hellem Licht, die Gesichtserkennung die auch beim Selbstauslöser genutzt werden kann damit der Fotograf mit aufs Foto kommt, der 'intelligente' Kontrastausgleich sowie die Motivverfolgung mit Schärfenachführung.
Die Bildqualität liegt deutlich über dem, was man sonst in der Kompaktklasse geboten bekommt.
 
Aktuelles Nachfolge-Modell aufrufen

Brennweite (KB): 28 - 140 mm
Lichtstärke: F 2,8 - 4,5 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1205 / 1116 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   1- / 2
Einschaltzeit: 2,0 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,45 - 0,50 s
Display: 71,12mm (2,8'')
461.000 Pixel
Sensorgröße: 2,1 µm (1/1,7'')
EUR 199,99* bei Amazon.de (gebraucht)
 

 
Testberichte:
c't 24/2009
ColorFoto 01/2010
ProfiFoto 1-2/2010

Steves Digicams
Digitalkamera.de
DC Resource
Imaging Resource

Zubehörempfehlungen:
Hähnel HL-7L Li-Ion Ersatzakku Typ Canon NB-7L
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
Kameratasche Tamrac Digital 3
Canon DSC LA DC58K Objektiv-Adapter für PowerShot G11
Canon TC-DC 58 D 1.4fach-Tele-Konverter für PowerShot G11
Ministativ GorillaPod
Metz 52 AF-1 C digital System-Blitzgerät für Canon - Testbericht
Unterwassergehäuse WP-DC34
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
 


Kompakt-Modell, ausgelaufen Oktober 2010
Produktfoto Die Canon Powershot S90 verfolgt ähnlich hohe Ansprüche wie die Canon G11, ist aber deutlich kompakter und eleganter. Quasi eine Ixus für den anspruchsvollen Fotografen. Die Auflösung beschränkt sich auf sinnvolle 10 MP und das weitwinklig startende, lichtstarke 3.8fach Zoom ist mit einem Bildstabilisator ausgestattet. Ein Bedienring am Objektiv dient der Einstellung von Parametern wie Weißabgleich oder ISO-Wert, aber auch zum manuellen Zoomen. Das Display ist 3'' groß und sehr hoch aufgelöst. Eine Automatik kann aus selbstständig das beste aus 22 Motivprogrammen aussuchen. Es sind aber auch voll manuelle Einstellungen möglich und die Bilder lassen sich im RAW-Format auf die SD(HC)-Karte speichern. Videos und Fotos lassen sich über eine HDMI-Schnittstelle ausgeben. Videos werden allerdings nur im Format 640x480 Pixel und 30 B/S erstellt. Serienbilder schafft die Powershot S90 mit 2.4 Bilder/sec.
 
Aktuelles Nachfolge-Modell aufrufen

Brennweite (KB): 28 - 105 mm
Lichtstärke: F 2,0 - 4,9 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1244 / 1007 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   2 / 2-
Einschaltzeit: 1,7 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,2 - 0,5 s
Display: 7,6 cm (3,0'')
461.000 Pixel
Sensorgröße: 2,1 µm (1/1,7'')
EUR 139,00* bei Amazon.de (gebraucht)
 

 
Testberichte:
ColorFoto 02/2010
test 03/2010
fotoMagazin 01/2010

Steves Digicams
Digitalkamera.de
Imaging Resource
DP Review

Zubehörempfehlungen:
Hähnel HL-6L 3,7V 780mA Li-Ion-Ersatzakku Typ Canon NB-6L
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Kameratasche Lowepro Rezo 20
 


Kompakt-Modell, ausgelaufen Oktober 2010
Produktfoto Die Panasonic Lumix DMC-LX3 versucht abseits des Strebens nach immer mehr Auflösung stattdessen eine qualitativ hochwertige Alternative zu bieten. Fast identisch, aber mit dem klangvolleren Namen ist diese Kamera auch als Leica D-lux 4 auf dem Markt. Der Sensor ist relativ groß und bietet als Multiformat-Sensor 3 Formate (4:3, 3:2, 16:9) an, die 9 bis 10 MP auflösen. Dadurch wird sichergestellt das die Brennweite ich allen Formaten gleichbleibt. D.h. der Weitwinkel von 24mm ist auch in 16:9 nutzbar. Das Objektiv ist seit langem mal wieder deutlich lichtstärker als man es in der Kompaktklasse gewohnt ist und tritt damit direkt die Nachfolge der hochwertigen Canon G6 aus dem Jahre 2004 an. Da die Panasonic LX3 außerdem noch einen attraktiven Weitwinkelbereich von 24mm bietet, ist die zwangsläufige Folge eine geringe Telebrennweite. Ambitionierte Fotografen wird das aber nicht weiter stören. Diese werden sich über den TTL-Blitzschuh, den ausfahrenden integrierten Blitz, die RAW-Format-Unterstützung, die manuellen Modi und den sehr hoch auflösenden Monitor freuen. Die Bildqualität ist sowohl bei den optischen Eigenschaften des Objektivs als auch beim Rauschverhalten auf sehr hohem Niveau.
 
Als weitere Ausstattungsdetails sind neben den üblichen Voll- und Teilautomatiken noch die HD-Videoaufzeichnung zu nennen. Besonders stark hat Panasonic mit der aktuellen Kamerageneration die Automatismen aufgerüstet. Da wären zu nennen die automatische Motivprogrammwahl, eine verbesserte Gesichtserkennung die auch Gesichter verfolgen kann, automatische Aktivierung des Bildstabilisators und Auswahl des besten Modus, automatische Kontrastregelung und Gegenlichterkennung, automatische Regelung der Monitorhelligkeit. Die ISO-Automatik kann nach oben begrenzt werden. Schiefe Bilder können nachträglich mit der Horizontkorrektur bearbeitet werden. Für den TTL-Blitzschuh gibt es einen optionalen optischen Aufstecksucher. Optisches Zubehör lässt sich über einen Adapter anbringen. Panasonic bietet dafür einen 0,75fachen Weitwinkelkonverter an, der die Brennweite nochmals bis 18mm reduziert.
Ein Firmware-Update von Panasonic erweitert den Funktionsumfang der LX3 z.B. um das Format 1:1 oder eine Belichtungsreihe von bis zu +/- 3 EV.
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Aktuelles Nachfolge-Modell aufrufen

Brennweite (KB): 24 - 60 mm
Lichtstärke: F 2,0 - 2,8 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1208/1036 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   1 / 3
Einschaltzeit: 1,8 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,63-0,71 s
Display: 7,6 cm (3,0'')
460.000 Pixel
Sensorgröße: 2,0 µm (1/1,63'')
EUR 170,00* bei Amazon.de (gebraucht)
 

 
Testberichte:
d.pixx 04/2008
ColorFoto 11/2008
ColorFoto 03/2009
(Leica)
ProfiFoto 03/2009
Digitalkamera.de
Imaging Resource
DC Resource
DP Review

Zubehörempfehlungen:
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
Ansmann LiIon-Akku für Panasonic LX3
Kameratasche Lowepro Portland 20
Metz 52 AF-1 digital System-Blitzgerät für Panasonic - Testbericht
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Adaptertubus für PANASONIC Lumix DMC-LX3 ähnl. DMW-LA4
0.5x Weitwinkelobjektiv
 


Kompakt-Modell, ausgelaufen August 2010
Produktfoto Mit der Fuji FinePix F200EXR hat Fuji mal wieder ein technisches Highlight auf den Markt gebracht. Die FinePix F200EXR ist die erste Digitalkamera mit einem neuen, innovativen CCD-Sensor. Dieser Sensor ist nicht nur größer als in dieser Klasse üblich, sondern er hat auch anders angeordnete Pixel. Die Kamera kann je nach Anforderung diese Pixel unterschiedlich ansprechen. Für höchste Auflösung werden die 12 Megapixel einzeln angesprochen (HR-Modus). Benötigt man bei schlechten Lichtverhältnissen hohe ISO-Werte, dann werden die Pixel zu 6 MP zusammengefasst. Dabei sinkt die Auflösung leicht, aber das Bildrauschen muß nicht so stark gefiltert werden (SR-Modus). Im Endeffekt hat man mehr Details als bei voller Auflösung. Sie erreicht damit zwar immer noch nicht die Rauscharmut selbst der schlechtesten DSLR, aber besser als alle anderen Kompakten ist sie auf jeden Fall. Alternativ kann die geringere Auflösung auch dazu benutzt werden um den Dynamikumfang zu erhöhen (DR-Modus). Damit gelingen Aufnahmen mit starken Helligkeitsunterschieden besser. Hierzu werden die Pixel unterschiedlich stark belichtet. Die Fuji F200EXR macht quasi ein HDR-Bild mit nur einer Aufnahme und ohne aufwendige Bildbearbeitung. Wer sich jetzt fragt, was er mit einer so geringen Auflösung anfangen soll, den kann ich beruhigen. 6 Megapixel reichen bei weitem für alle Hobby-Anwendungen aus. Und Profis arbeiten sowieso mit DSLRs. Man braucht sich auch nicht immer große Gedanken um den aktuell benötigten Aufnahmemodus machen, da man dies auch einer Automatik überlassen kann.
 
Auch die restliche Ausstattung der FinePix F200EXR kann sich sehen lassen: das 5fach-Zoom-Objektiv hat einen sehr praxisgerechten Zoombereich vom Weitwinkel- bis in den leichten Telebereich und wird durch einen mechanischen Bildstabilisator unterstützt. Das Display ist mit 3'' groß genug und ausreichend aufgelöst. Für den ambitionierten Fotografen, den diese Digitalkamera zweifellos ansprechen wird, bietet sie auch manuelle Einstellmöglichkeiten für Blende (allerdings nur 2 Blendenstufen) und Verschlusszeit. Die ISO-Empfindlichkeit kann bis 3.200 bei voller und bis 12.800 bei 3 Megapixel Auflösung erhöht werden. Ein Serienbildmodus, Gesichtserkennung und HD-Ausgang vervollständigen die Ausstattung. Eine Belichtungsreihenfunktion oder eine Blitzbelichtungskorrektur fehlt leider.
Kein Nachfolge-Modell erschienen

Brennweite (KB): 28 - 140 mm
Lichtstärke: F 3,3 - 5,1 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1190 / 1114 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   2+ / 2
Einschaltzeit: 3,1 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,45 - 0,50 s
Display: 7,6 cm (3,0'')
230.000 Pixel
Sensorgröße: 2,0 µm (1/1,6'')
EUR 189,00* bei Amazon.de (gebraucht)
 

 
Testberichte:
ColorFoto 03/2009
test 10/2009
fotoMagazin 06/2009

Digitalkamera.de
Computerbild
CHIP
DP Review
DC Resource

Zubehörempfehlungen:
Hähnel HL-F50 Ersatzakku Typ NP-50 für Fuji F200
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Kameratasche Lowepro Rezo 20
Ministativ GorillaPod
 


Kompakt-Modell, ausgelaufen Juni 2010
Produktfoto Die Fuji Finepix F70EXR ist eine kleine Superzoomkamera mit Fujis neustem 10-MP-Sensor, 10fach Zoom mit Bildstabilisator, LiIon-Akku und SD-Kartenschacht. Neben dem attraktiven Brennweitenbereich ist der neue EXR-Sensor hervorzuheben. Wie bei der großen Fuji S200EXR ermöglicht er es motivabhängig die Priorität entweder auf eine hohe Auflösung, eine hohe Lichtempfindlichkeit oder einen hohen Dynamikumfang zu legen. Die Auswahl kann man aber auch einer Automatik überlassen. Zusätzlich stehen noch die Modi Pro-Focus und Pro-Low-Light zur Verfügung. In beiden Modi werden mehrere Fotos erstellt, die dann miteinander verrechnet werden. Im Fall von Pro-Low-Light um das Rauschen zu reduzieren und bei Pro-Focus um den Effekt der Schärfentiefe zu verstärken. Zur sonstigen Ausstattung gehören manuelle und halbautomatische Belichtungsprogramme, sowie Vollautomatik und diverse Motivprogramme. Die Serienbildfunktion macht 1.8 Bilder/sec bei voller Auflösung und mit reduzierter Auflösung auf 3 MP können 12 Bilder in Folge mit 4.8 Bilder/sec gemacht werden. Insgesamt eine der interessantesten Mini-Superzooms für den ambitionierten Fotografen mit einer sehr guten Bildqualität.

Brennweite (KB): 27 - 270 mm
Lichtstärke: F 3,3 - 5,6 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1269/922 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   2+ / 2
Einschaltzeit: 3,1 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,4 - 0,7 s
Display: 68,58mm (2,7'')
230.000 Pixel
Sensorgröße: 1,8 µm (1/2'')
EUR 115,00* bei Amazon.de (gebraucht)
 

 
Testberichte:
ColorFoto 11/2009
fotoMagazin 11/2009
c't 24/2009

Steves Digicams
Digitalkamera.de
DC Resource

Zubehörempfehlungen:
Hähnel HL-F50 3,7V 800mA Ersatzakku Typ Fuji NP-50
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
Kameratasche Lowepro Rezo 20
Ministativ GorillaPod
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
 


Kompakt-Modell, ausgelaufen Mai 2010
Produktfoto Die Canon Powershot A2100 IS ist eine durchschnittlich ausgestattete kompakte 12-MP-Digitalkamera mit echtem Bildstabilisator und 6fach Zoom. Leider bietet die A2100IS nur noch die in dieser Klasse übliche Vollautomatik und Motivprogramme an, dafür kann die Automatik selbstständig das richtige Motivprogramm wählen, entscheiden ob der Bildstabi für scharfe Fotos reicht oder ob man zusätzlich den ISO-Wert erhöhen muß. Natürlich werden auch Gesichter erkannt und rote Augen beseitigt. Zur Stromversorgung kommen 2 AA-Akkus zur Anwendung. Als Speichermedium werden SD und SDHC-Karten genutzt. Serienbildfunktion bis 1,1 Bilder pro Sekunde. Die Lichtempfindlichkeit kann zwischen ISO 80 und ISO 1.600 eingestellt werden. Das Display ist groß und gut aufgelöst, dafür muß man auf einen optischen Sucher verzichten.

Brennweite (KB): 36 - 216 mm
Lichtstärke: F 3,2 - 5,9 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   -/- Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   -/-
Einschaltzeit: - s
Auslöseverzögerung incl. AF: - s
Display: 7,6 cm (3,0'')
230.000 Pixel
Sensorgröße: 1,5 µm (1/2,3'')

 

 
Testberichte:
Audio Video Foto Bild 11/2009
test 10/2009

Photography Blog

Zubehörempfehlungen:
SanDisk Ultra II SD-Card 2 GB
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
Technoline BC 700 Akku-Ladegerät

4 Eneloop-Akkus Typ AA
Kameratasche Lowepro Portland 30
Ministativ GorillaPod
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
 


Kompakt-Modell, ausgelaufen April 2009
Produktfoto Die Fuji Finepix F100fd bietet eine gute Bildqualität mit sehr hoher Auflösung, wobei die Rauscharmut im Vergleich zu anderen 12-MP, aber auch zu praktisch allen 8-MP-Kameras deutlich besser ist. Dies liegt am 12-MP auflösenden Super CCD HR Sensor, der deutlich größer als üblich ist. Man kann Empfindlichkeiten von bis zu ISO 3.200 bei voller oder ISO 12.800 bei 3-MP-Auflösung einstellen. Wenn es eher um statische Motive geht, verlässt man sich aber besser auf den mechanischen Bildstabilisator der F100fd. Die weitere Ausstattung: 5fach Zoom, LiIon-Akku, xD- und SD/SDHC-Speicherkartenslot, Vollautomatik und diverse Motivprogramme. Sie schafft bis zu 2,6 Bilder/sec. in der Serienbildfunktion. Aber die Auslöseverzögerung lässt insbesondere im Telebereich zu wünschen übrig. Das große Display ist angenehm hoch aufgelöst, passt sich wahlweise an die Umgebungshelligkeit an und eine Antireflex-Beschichtung soll die Ablesbarkeit weiter verbessern. Das Kürzel fd im Namen steht für 'Face Detection', da die F100fd über eine Gesichtserkennung verfügt, die genutzt wird um Fokussierung und Belichtungsmessung bei Personenaufnahmen zu optimieren.
 
Wenn man manuelle und halbautomatische Belichtungsmodi benötigt, kommt eventuell die Fuji F60fd in Frage. Sie hat eine etwas schlechtere Bildqualität bei hohen ISO-Werten und einen Zoombereich von nur 35 - 105mm. Dafür arbeitet sie beim Fokussieren spürbar schneller.

Brennweite (KB): 28 - 140 mm
Lichtstärke: F 3,3 - 5,1 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1382 / 1192 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   2 / 2
Einschaltzeit: 3,2 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,6 - 0,9 s
Display: 68,58mm (2,7'')
230.000 Pixel
Sensorgröße: 2,0 µm (1/1,6'')
EUR 181,99* bei Amazon.de (gebraucht)
 

 
Testberichte:
ColorFoto 08/2008
FotoHits 7-8/2008

Imaging Resource
 

Zubehörempfehlungen:
SanDisk Ultra II SD-Card 2 GB
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
Hähnel HL-F50 Ersatzakku Typ NP-50 für Fuji F100fd
Kameratasche Lowepro Rezo 20
Ministativ GorillaPod
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
 


Kompakt-Modell, ausgelaufen September 2007
Produktfoto Die Fuji Finepix F31fd und deren Vorgänger Fuji F30 bieten die beste Bildqualität in dieser Klasse, vor allen Dingen bei höheren ISO-Werten. Keine aktuelle Kamera dieser Klasse kann hier mithalten. Diese beiden Digitalkameras verwendet einen weiterentwickelten 6,1-MP Super CCD HR Sensor. Dieser Sensor führt zusammen mit dem Real-Photo-Signalprozessor zu einem deutlich verbesserten Rauschverhalten. Die F31fd bietet eine Empfindlichkeit von bis zu ISO 3200 an; ISO 400 bis 800 sind bei kleinen Formaten sehr gut verwendbar. In Verbindung mit der relativ kurzen Auslöseverzögerung ist die Fuji F31fd / F30 daher sehr empfehlenswert. Der Brennweitenbereich des 3-fach-Zooms wird sehr schnell, aber auch nur sehr grob gestuft durchlaufen. Die weitere Ausstattung: LiIon-Akku, xD-Speicherkarten, Vollautomatik, sowie Blenden- und Zeitautomatik und 15 Motivprogramme. Bis zu 2,2 Bilder/sec. in der Serienbildfunktion mit Top-3 und Final-3-Modus. D.h. die Kamera kann die ersten 3 oder die letzten 3 Bilder einer Serie speichern. Das große Display ist angenehm hoch aufgelöst, passt sich wahlweise an die Umgebungshelligkeit an und eine Antireflex-Beschichtung soll die Ablesbarkeit weiter verbessern.
 
Der hauptsächliche Unterschied zwischen der F31fd und der F30 zeigt sich im Nameskürzel fd. Dies steht für 'Face Detection'. Die F31fd verfügt über eine Gesichtserkennung, die genutzt wird um Fokussierung und Belichtungsmessung bei Personenaufnahmen zu optimieren.
 
Wenn man auf die manuellen und halbautomatischen Belichtungsmodi verzichten kann, kommt auch die ansonsten zur F30 fast baugleiche und günstigere Fuji Finepix F20 in Frage. Weitere Unterschiede sind die auf ISO 2.000 begrenzte Empfindlichkeit; der mit 153.000 Pixel geringer aufgelöste Monitor sowie der schwächere Akku.

Brennweite (KB): 36 - 108 mm
Lichtstärke: F 2,8 - 5,1 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:  1095 / 1005 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:  1- / 2
Einschaltzeit:1,6 s
Auslöseverzögerung incl. AF:0,38 s
Display: 6,4 cm (2,5'')
230.000 Pixel
Sensorgröße:2,6 µm (1/1,7'')

 
Fuji F31fd:
Testberichte:
ColorFoto 3/2007
CHIP FotoVideo 06/2007

DP Review
 
Fuji F30:
Testberichte:
FotoMagazin 7/2006
Colorfoto 9/2006
DigitalPhoto 10/2006
ColorFoto 3/2007 (F31fd)
CHIP FotoVideo 06/2007 (F31fd)

Digitalkamera.de
Digicam Experts
DC Resource
Steves Digicams
Imaging Resource
Alternative Anleitung zur F30

Zubehörempfehlungen:
xD Speicherkarte 2 GB Type M
Ersatzakku NP-95 für Fuji F31fd
Ersatzakku NP-110 für Fuji F30 / F31fd
Ersatzakku NP-70 für Fuji F20
Kameratasche Lowepro Rezo 20
Ministativ GorillaPod
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
 


Stand: 11.05.2014