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Gebrauchte Digitalkameras - spiegellose Systemkameras

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Eine gute Digitalkamera wird nicht automatisch dadurch schlechter, dass ein Nachfolgemodell erschienen ist. Daher sammel ich in dieser Rubrik alle empfehlenswerten Modelle, die nicht mehr aktuell sind. Damit können Sie beurteilen, ob das eBay-Schnäppchen oder der Restposten beim Fotohändler das Geld wert ist. Alle Digitalkameras, die ich hier aufliste sind sehr gute Modelle, die bei einem entsprechend günstigen Preis auf keinen Fall ein Fehlkauf sind. Und vielleicht ermöglicht ein gebrauchtes Modell ja auch den Einstieg in eine höhere Klasse, den man sich bei aktuellen Modellen nicht leisten könnte.

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Gebrauchte Digitalkameras - spiegellose Systemkameras

Systemkamera, ausgelaufen August 2016
Produktfoto Die Panasonic LUMIX DMC-GM1 ist die kleinste Systemkamera mit 4/3-Sensor (16 Megapixel). Zusammen mit dem neuen, bildstabilisierten, ebenfalls sehr kompakten Kit-Objektiv 3,5-5,6/12-32mm ergibt sich eine Kamera im Formfaktor und Gewicht einer einfachen Kompaktkamera, aber der Leistung einer DSLR. Verzichten muss man dafür auf einen Sucher und auf einen Zubehörschuh. Immerhin ist ein kleiner Ausklappblitz mit an Bord. Das Gehäuse aus Magnesium, die Einstellräder aus Aluminim, der Bezug in Lederoptik hinterlassen einen hochwertigen Eindruck.
 
Der hochauflösende Monitor ist touchfähig, womit sich z.B. auch der Fokuspunkt wählen lässt. Eine Fernsteuerung über WLAN ist zudem ebenfalls möglich. Die Serienbildfunktion schafft 4 Bilder/Sekunde. Videos lassen sich in FullHD mit 50i oder 24p aufzeichnen.
 
Aktuelles Nachfolge-Modell aufrufen

Brennweite (KB): 24 - 64 mm
Lichtstärke: F 3,5-5,6 (WW / Tele)
Display: 7,6 cm (3'')
1.036.000 Pixel
Sensorgröße: 3,7 µm (17,3 x 13 mm)

 

 

Zubehörempfehlungen:
Panasonic DMW-BLD10E Akku
Panasonic DMW-HGR1GU-K Aluminium Handgriff
SanDisk Extreme 32GB SDHC Class 10 UHS 3 (90 MB/Sek)
Lexar 64GB SDXC Class 10 UHS-II
Kameratasche Lowepro Dashpoint 10
Ministativ GorillaPod
USB-3.0-Kartenleser Transcend TS-RDF9K
 


Systemkamera-Modell, ausgelaufen Juni 2012
Produktfoto Die Panasonic Lumix DMC-GF3 ist eine Systemkamera mit Wechselobjektiv-Anschluß und 12-MP FourThirds-Sensor. Durch den Entfall der Spiegelmechanik ist die Kamera sehr klein und leicht. Das Sucherbild wird wie bei Kompaktkameras direkt vom Sensor auf das 3''-Display weitergeleitet. Einen Sucher hat die GF3 nicht, sie besitzt auch keinen Anschluß für einen optionalen Sucher.
 
Die GF3 verwendet auch zum Scharfstellen den Sensor. Dadurch ergeben sich aber keine Nachteile, die Panasonic ist sogar schneller als manche Einsteiger-DSLRs. Die Vorteile des neuen Konzepts machen sich auch hier bemerkbar: die GF3 verfügt sowohl über eine Gesichtserkennung, als auch eine Motivverfolgung. Ein einmal anvisiertes Motiv kann ständig im Focus behalten werden - selbst dann noch, wenn es kurz den Sichtbereich des Suchers verlässt. Und weil genau auf der Sensorebene die Schärfe bestimmt wird, gibt es nicht die üblichen Probleme mit Front- oder Backfocus. Es gibt 23 feste AF-Punkte, alternativ kann man jeden Bildpunkt über den Touchscreen als AF-Punkt nutzen. Reihenaufnahmen werden mit bis zu 4 Bilder/sec erstellt.
 
Das Objektivangebot ist mit mittlerweile 12 Micro-FourThirds-Objektiven gut ausgebaut. Zusätzlich kann man mit Hilfe eines Adpaters die FourThirds-Objektive nutzen, allerdings ist der Adapter recht teuer und zum anderen sind die Objektive nicht 100% kompatibel. LiveView-fähige 4/3-Objektive fokussieren nur langsam (und müssen ggf. über ein Firmware-Update auf den neusten Stand gebracht werden) und Standard-4/3-Objektive sind nur manuell nutzbar.
 
Die Bildqualität ist durch den kleineren 4/3-Sensor bei höheren ISO-Werten etwas schlechter als bei den üblichen DSLRs mit APS-C-Sensorgröße, aber wesentlich besser als bei Kompaktkameras. Videos werden in FullHD mit Mono-Ton im AVCHD-Format (1.920 x 1.080 Pixeln in 50i) aufgezeichnet. Ein Bildstabilisator ist nicht integriert, man ist auf stabilisierte Objektive angewiesen.
 
Die Ausstattung der Lumix GF3 umfasst: SD/SDHC-Kartenschacht, LiIon-Akku und HDMI-Ausgang. Einen Blitzschuh oder Zubehöranschluß gibt es nicht. Die intelligente Automatik iA+ bietet zusätzliche Anpassmöglichkeit per Touchscreen. Selbstverständlich sind auch alle üblichen Voll- und Halbautomatiken, manueller Modus und Motivprogramme incl. automatischer Motiverkennung an Bord. Die Bildqualität und die Autofokusgeschwindigkeit liegen auf dem Niveau von Spiegelreflexkameras. Die GF3 lässt sich über ein benutzerdefiniertes Setup personalisieren.
 
Parallel bietet Panasonic ein größeres Modell an: die Lumix DMC-G3. Sie hat zusätzlich einen elektronischen Sucher, einen Blitzschuh, ein schwenkbares Display und 16 Megapixel Auflösung. 

Aktuelles Nachfolge-Modell aufrufen

Auflösungsvermögen ISO100/400:  * 1385/1341 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400/800/1600:   1 / 1- / 2+ / 2
Einschaltzeit: 1,0 s
Auslöseverzögerung incl. AF:* 0,3-0,4 s
Bildanzeige: 7,6 cm (3,0'')
460.000 Pixel
Sensorgröße: 4,3 µm (17,3 x 13 mm)
* Meßwerte objektivabhängig, gemessen mit Kit-Objektiv LUMIX G VARIO 14-42mm/f3.5-5.6 ASPH OIS
Brennweitenverlängerung von 2,0

EUR 329,00* bei Amazon.de (gebraucht)
 

 
Testberichte:
ColorFoto 09/2011
fotoMagazin 12/2011

Digitalkamera.de
DC Resource
Imaging Resource
DP Review

Zubehörempfehlungen:
Li-Ion Ersatzakku für Panasonic DMW-BLE9E
SanDisk Extreme 32GB SDHC Class 10 UHS 3 (90 MB/Sek)
USB-3.0-Kartenleser Transcend TS-RDF9K
Kameratasche Lowepro Apex 100 AW
Four Thirds-Adapter DMW-MA1E
Objektiv Lumix G Vario HD 14-140mm/F4.0-5,8 ASPH./MEGA O.I.S.
Objektiv LUMIX G VARIO 45-200mm/F4.0-5.6 / O.I.S.
Objektiv Lumix G 20mm/1.7 ASPH Pancake
Objektiv Lumix G Vario 7-14mm/4.0 M-FT
SpeckGrabber SG von Kinetronics
Die kreative digitale Dunkelkammer
Lumix G System Fotoschule G 3 / GH2
Stativ Manfrotto MT190XPRO3 und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
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Systemkamera-Modell, ausgelaufen August 2011
Produktfoto Die Olympus Pen E-PL1 ist wie die Sony NEX-5 eine kompakte Systemkamera für Wechselobjektive. Im Gegensatz zur NEX ist bei der Pen aber ein etwas kleinerer FourThirds-Sensor verbaut. Dieser löst 12,3 MP auf und liefert die beste Bildqualität aller 4/3-Kameras - aber bei hohen ISO-Werten kann die E-PL1 nicht mit den größeren APS-C-Sensoren mithalten. Vorteil PEN: das Bild wird über einen stabilisierten Sensor gegen Verwackler geschützt.
 
Die Ausstattung entspricht dem Klassenstandard: LiIon-Akku, Kartenschacht für SD/SDHC. Adaptiert werden können alle Micro FourThirds Objektive. Das Kit-Objektiv mit (umgerechnet) 28-84 mm Brennweite bietet eine recht anständige Leistung und ist vor allem sehr leicht und kompakt. Im ausgeschalteten Zustand kann es in eine platzsparende Transportstellung gebracht werden, muß dann aber nach dem Einschalten erst entriegelt und wieder herausgedreht werden. Praktischerweise kann man den Autofokus einfach mit dem Schärfering übersteuern.
 
Die Pen E-PL1 besitzt keinen Sucher, es ist aber im Zubehör der Aufstecksucher VF-2 erhältlich, der über den Zubehörschuh mit der Kamera verbunden wird. Der VF-2 hat 1,44 MP Auflösung und eine 100% Bildabdeckung. Fest eingebaut ist ein kleines Blitzgerät mit Leitzahl 4. Über den Zubehörschuh können lesitungsstärke Blitzgeräte angeschlossen werden. Videos lassen sich im HD-Format (1280x720) aufzeichnen und im AVI-Motion-JPEG-Format speichern. Dafür steht eine extra Videotaste zur Verfügung. Obwohl im Vergleich zur teureren Pen E-P1 an Bedienelementen gespart wurde, verfügt die E-PL1 doch über die wichtigsten Direktzugriffstasten.
 
Etwas irritierend wirkt angesichts des Preises die Gehäusequalität. Es ist aus nicht sonderlich stabil wirkendem Kunststoff gefertigt. Im direkten Vergleich zur NEX-5 spricht für die Pen das (derzeit noch) größere Objektivangebot, der eingebaute Blitz, die bessere Bedienbarkeit und die Verfügbarkeit eines Suchers. Für die NEX spricht dagegen die Bildqualität und die Autofokus-Geschwindigkeit.
 
Aus der PEN-Reihe gibt es noch 2 teurere Modelle: die Pen E-P1 und Pen E-P2. Für die P1 ist nur ein optischer Aufstecksucher erhältlich, an die P2 kann auch der digitale Aufstecksucher VF-2 angeschlossen werden. Ein Blitzgerät ist bei beiden nicht eingebaut, es ist aber das Blitzgerät FL-14 im Zubehör erhältlich. Das Gehäuse der P1/P2-Modelle besteht aus Metall und verfügt über mehr Bedienelemente, sie fokussiert langsamer und die Bildqualität ist etwas schlechter als bei der PL1. Die neuere Pen P2 verfügt gegenüber der P1 zusätzlich über zwei weitere Art-Filter, Tracking-Autofokus und automatische Gradationsadaption.
Aktuelles Nachfolge-Modell aufrufen

Brennweite (KB):* 28 - 84 mm
Lichtstärke:* 3,5 - 5,6
Auflösungsvermögen ISO100/400:  * 1536/1446 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400/800/1600:   1 / 2+ / 2 / 3
Einschaltzeit: 1,5 s
Auslöseverzögerung incl. AF:* 0,9 - 1,3 s
Bildanzeige: 6,9 cm (2,7'')
230.000 Pixel
Sensorgröße: 4,3 µm (17,3 x 13 mm)
* Meßwerte objektivabhängig, gemessen mit Kit-Objektiv M.ZUIKO DIGITAL ED 14-42mm L 1:3.5-5.6
Brennweitenverlängerung von 2,0
EUR 269,99* bei Amazon.de (gebraucht)
 

 
Testberichte:
fotoMagazin 05/2010
ColorFoto 06/2010

Digitalkamera.de
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DP Review
Imaging Resource

Zubehörempfehlungen:
Hähnel HL-S1 7,2V 1000mA Ersatzakku Typ Olympus BLS-1
SanDisk Extreme 32GB SDHC Class 10 UHS 3 (90 MB/Sek)
USB-3.0-Kartenleser Transcend TS-RDF9K
Kameratasche Olympus Micro Four Thirds Retro Bag
Olympus VF-2 Elektronischer Sucher
Profibuch Olympus PEN: E-P1, E-P2 und E-PL1
Die kreative digitale Dunkelkammer
 


Systemkamera-Modell, ausgelaufen August 2011
Produktfoto Die Sony NEX-5 verwendet die Technologie einer Spiegelreflexkamera - allerdings ohne Spiegel. Dadurch fällt die Kamera wesentlich kompakter aus, es können aber weiterhin die Objektive gewechselt werden - wobei hier ein neuer Bajonett-Typ zum Einsatz kommt: Sony E-Mount. Aber noch wichtiger: durch den Bildsensor im APS-C-Format ist die Bildqualität auch bei hohen ISO-Werten immer noch auf dem Niveau der besten DSLRs. Der einzige Nachteil ist die relativ lange Autofokus-Zeit - und große Telebrennweiten erfordern auch große, schwere Objektive. Wenn aber Kompaktheit und hohe Bildqualität die ausschlaggebenden Kaufkriterien sind, dann sollte die Sony NEX-5 ganz oben auf der Wunschliste stehen.
 
Der Sensor der NEX-5 löst 14 MP auf, ein LiIon-Akku versorgt die Kamera mit Strom und die Bilder kann man wahlweise auf SD/SDHC/SDXC oder Memory Stick Pro Duo speichern. Das Gehäuse besteht aus Magnesium und liegt gut in der Hand. Das mitgelieferte Kit-Objektiv liefert eine recht ordentliche Abbildungsleistung und verfügt über einen Bildstabilisator. Fotografiert wird ausschließlich wie bei einer Kompakten über das Display. Dies ist sehr hoch auflösend und kann 90° nach oben und etwas nach unten herausgeklappt werden.
 
Optional ist ein optischer Sucher erhältlich, der in den Zubehörschuh gesteckt wird. Dieser nimmt wahlweise auch das mitgelieferte Blitzgerät auf, welches aber nicht sehr lichtstark ist. Die üblichen Sony-Blitzgeräte sind nicht zur NEX-Reihe kompatibel - hier klafft also noch eine Zubehörlücke. Motiverkennung, Gesichtserkennung und Lächelautomatik sind wie üblich an Bord, dazu kommen dann noch Features wie Schwenk-Panorama (Auslöser festhalten, schwenken, die Kamera erstellt automatisch ein Panoramafoto), HDR-Aufnahme aus 3 Einzelbildern, Anti-Motion-Blur erstellt aus 6 Aufnahme eine rauschreduzierte. Videos können in FullHD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) im AVCHD-Format aufgezeichnet werden, wobei der Autofokus kontinuierlich (und recht schnell) nachgeführt wird. Was den ambitionierten Fotografen aber stören wird, ist die recht sparsame Ausstattung mit Direkttasten. Ohne ausgedehnte Menüausflüge lässt sich die NEX-5 kaum bedienen.
 
Das günstigere Schwestermodell Sony NEX-3 unterscheidet sich von der NEX-5 durch das Gehäuse aus Kunststoff. Sie ist etwas breiter, zeichnet Videos nur in HD (1280 x 720) auf und hat keinen Infrarot-Empfänger für die Fernbedienung.
 
Aktuelles Nachfolge-Modell aufrufen

Brennweite (KB):* 27 - 83 mm
Lichtstärke:* 3,5 - 5,6
Auflösungsvermögen ISO100/400:  * 1361/1366 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400/800/1600:   1 / 1 / 1 / 1-
Einschaltzeit: 1,8 s
Auslöseverzögerung incl. AF:* 0,5 - 0,9 s
Bildanzeige: 76 mm (3'')
921.600 Pixel
Sensorgröße: 5,1 µm (23,4 x 15,6 mm)
* Meßwerte objektivabhängig, gemessen mit Kit-Objektiv Sony SEL 3,5-5,6/18-55 OSS
Brennweitenverlängerung von 1,5
EUR 189,00* bei Amazon.de (gebraucht)
 

 
Testberichte:
ColorFoto 07/2010
fotomagazin 07/2010

Digitalkamera.de
DC Resource
Imaging Resource
DP Review

Zubehörempfehlungen:
Blumax Ersatzakku für SONY NP-FW50
SanDisk Extreme 32GB SDHC Class 10 UHS 3 (90 MB/Sek)
SONY Memory Stick Pro-HG Duo 8 GB
USB-3.0-Kartenleser Transcend TS-RDF9K
Kameratasche Tamrac 3535 Express 5
Sony SEL-16F28 f2,8/16mm E-Mount Objektiv
Sony LA-EA1 Objektiv-Adapter (E-Mount auf A-Bajonett)
Sony SEL-18200 18-200mm E-Mount Objektiv
Sony VCL-ECF1 Fisheye-Vorsatzkonverter
 


Systemkamera, ausgelaufen Juli 2011
Produktfoto Es fällt nicht leicht die Panasonic Lumix DMC-G2 in eine herkömmliche Kategorie einzusortieren. Ist sie eine Spiegelreflexkamera ohne Spiegel oder ist sie eine 'kompakte' Digicam mit Wechselobjektivsystem? Die Lumix DMC-G2 ist der Versuch die Vorteile aus beiden Welten in einem neuen System namens Micro FourThirds zu vereinen.
 
Panasonic verwendet in der G2 den Sensor einer 4/3-Spiegelreflexkamera, lässt aber die komplette Spiegelmechanik weg. Dadurch wird die Kamera kleiner und leichter und auch die Objektive können dadurch kleiner ausfallen. Das Sucherbild wird wie bei Kompaktkameras direkt vom Sensor auf einen kleinen Sucher (oder das schwenkbare 3''-Display) weitergeleitet. Dieser Sucher ist so hochauflösend, dass man fast vergessen kann das man es hier mit einer digitalen Anzeige zu tun hat. Bei starken Helligkeitsänderungen oder schnellen Bewegungen merkt man leichte Einbußen in der Darstellungsqualität. Dafür gewinnt man eine echte Belichtungsvorschau incl. Weißabgleich und (optional) Histogramm hinzu. Zudem ist der Sucher deutlich größer und heller als ein vergleichbarer einer 4/3-DSLR (100% Bildfeld-Abdeckung und 70% effektive Größe). Bei schlechten Lichtverhältnissen kann man mit diesem elektronischen Sucher noch mehr erkennen als durch einen herkömmlichen.
 
Die G2 verwendet auch zum Scharfstellen den Sensor. Dadurch ergeben sich aber keine Nachteile, die Panasonic ist sogar schneller als manche Einsteiger-DSLRs. Die Vorteile des neuen Konzepts machen sich auch hier bemerkbar: die G2 verfügt sowohl über eine Gesichtserkennung, als auch eine Motivverfolgung. Ein einmal anvisiertes Motiv kann ständig im Focus behalten werden - selbst dann noch, wenn es kurz den Sichtbereich des Suchers verlässt. Und weil genau auf der Sensorebene die Schärfe bestimmt wird, gibt es nicht die üblichen Probleme mit Front- oder Backfocus. Direkt anwählbar sind 23 AF-Punkte. Reihenaufnahmen werden mit bis zu 3,2 Bilder/sec erstellt.
 
Nachteil ist das relativ kleine Objektivangebot. Man kann zwar mit Hilfe eines Adpaters die FourThirds-Objektive nutzen, aber zum einen ist der Adapter recht teuer und zum anderen sind die Objektive nicht 100% kompatibel. LiveView-fähige 4/3-Objektive fokussieren nur langsam (und müssen ggf. über ein Firmware-Update auf den neusten Stand gebracht werden) und Standard-4/3-Objektive sind nur manuell nutzbar. Die Standard-Brennweiten werden aber jetzt schon gut mit einem 14-45 und 45-200 abgedeckt.
 
Der Sensor verfügt über 12 Megapixel und mit dem 4/3-Sensor übernimmt die G2 auch die Nachteile des FourThirds-Systems: bei höheren ISO-Werten tritt Bildrauschen störend in Erscheinung. Die Bildqualität ist bis ISO 400 nicht zu beanstanden, ISO 800 ist noch tolerierbar - aber bei ISO 1600 kann sie mit den besten unter den Einsteiger-DSLRs nicht mehr mithalten. Allerdings ist die DMC-G2 immer noch wesentlich besser als übliche kompakte Prosumerkameras.
 
Die Ausstattung der Lumix G2 umfasst: SD/SDHC-Kartenschacht, LiIon-Akku, Augensensor zum automatisch Umschalten zwischen Sucher und Display, HDMI-Ausgang, Kabelfernauslöseranschluss, TTL-Blitzschuh. Selbstverständlich sind alle üblichen Voll- und Halbautomatiken, manueller Modus und Motivprogramme incl. automatischer Motiverkennung an Bord. Die G2 lässt sich über ein Benutzermenü und 3 benutzerdefinierte Setups, sowie eine frei definierbare Taste personalisieren. Das vordere Drehrad hat auch eine Tastenfunktion - damit lässt sich z.B. sehr schnell die Belichtungskorrektur verstellen.
 
Aktuelles Nachfolge-Modell aufrufen

Auflösungsvermögen ISO100/400:  * 1261/1246 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400/800/1600:   1 / 2 / 2 / 3+
Einschaltzeit: 1,0 s
Auslöseverzögerung incl. AF:* 0,3 s
Videosucher: 1.4 MPixel
100% - eff. 0,4fach
Bildanzeige: 7,6 cm (3,0'')
460.000 Pixel
Sensorgröße: 4,3 µm (17,3 x 13 mm)
* Meßwerte objektivabhängig, gemessen mit Kit-Objektiv LUMIX G VARIO 14-42mm/f3.5-5.6 ASPH OIS
Brennweitenverlängerung von 2,0
EUR 279,99* bei Amazon.de (gebraucht)
 

 
Testberichte:
ColorFoto 06/2010
FotoHits 5/2010
FotoMagazin 05/2010

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DC Resource
Imaging Resource
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Zubehörempfehlungen:
Akku DMW-BLB13
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Objektiv Lumix G Vario HD 14-140mm/F4.0-5,8 ASPH./MEGA O.I.S.
Objektiv LUMIX G VARIO 45-200mm/F4.0-5.6 / O.I.S.
Objektiv Lumix G 20mm/1.7 ASPH Pancake
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Stand: 09.06.2017