Kaufberatung Digitalkamera

Gebrauchte Digitalkameras - Super-Zoom-Modelle

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Eine gute Digitalkamera wird nicht automatisch dadurch schlechter, dass ein Nachfolgemodell erschienen ist. Daher sammel ich in dieser Rubrik alle empfehlenswerten Modelle, die nicht mehr aktuell sind. Damit können Sie beurteilen, ob das eBay-Schnäppchen oder der Restposten beim Fotohändler das Geld wert ist. Alle Digitalkameras, die ich hier aufliste sind sehr gute Modelle, die bei einem entsprechend günstigen Preis auf keinen Fall ein Fehlkauf sind. Und vielleicht ermöglicht ein gebrauchtes Modell ja auch den Einstieg in eine höhere Klasse, den man sich bei aktuellen Modellen nicht leisten könnte.

Pfeil rechts  gebrauchte Digitalkameras der Einsteiger-Klasse
Pfeil rechts  gebrauchte Digitalkameras der Ultrakompakt-Klasse
Pfeil rechts  gebrauchte Digitalkameras der High-End-Klasse
Pfeil rechts  gebrauchte Digitalkameras der Super-Zoom-Klasse
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gebrauchte Digitalkameras der Super-Zoom-Klasse

Superzoom-Kamera, ausgelaufen Juni 2015
ProduktfotoDie Panasonic Lumix DMC-TZ41 ist eine konsequente Weiterentwicklung der beliebten TZ-Reihe. Die 18-MP-Kamera ist mit einem 20fach-Zoom mit einem verbesserten optischem Bildstabilisator ausgestattet und die Bilder werden auf SD/SDHC/SDXC-Karten gespeichert. Den Strom liefert ein LiIon-Akku. Der Akku kann über USB aufgeladen werden. Es muß dazu aber das mitgelieferte Kabel genutzt werden, da es kein Standard-Kabel ist.
 
Die Anzeigehelligkeit des sehr gut aufgelösten und großen Multitouch-Display wird automatisch geregelt. Der Autofokus kann zwischen 11-, 3- und 1-Punkt-AF umgeschaltet werden und bietet eine zuschaltbare Schärfenachführung.
 
Die TZ41 bietet eine Zeit- oder Blendenautomatik und einen komplett manuellen Modus. Selbstverständlich verfügt sie auch über Programmautomatik und Motivprogramme. Zusätzlich hat man mit Belichtungskorrektur und Belichtungsreihenfunktion weitere Eingriffsmöglichkeiten.
 
Die Serienbildfunktion schafft 10 Bilder/sec - wobei eine Bewegungserkennung die Bildrate auf die aktuelle Situation optimieren soll. Erwähnenswert ist zudem die automatische Kontrastkorrektur.
 
Ganz witzig ist die neue 3D-Funktion: die Kamera nimmt 20 Bilder hintereinander auf und wählt daraus 2 Stück aus, die sich am besten für 3D eignen und errechnet daraus eine 3D-Aufnahme (MPO-Format), die über HDMI an einem 3D-Fernseher betrachtet werden kann. Mit der TZ41 lassen sich Videos mit Stereoton im FullHD-Format aufzeichnen (AVCHD 50p) und über HDMI ausgeben.
 
Die TZ41 ist mit NFC ausgestattet. Diese Funktechnik vereinfacht die Konfiguration der WLAN-Verbindung mit kompatiblen Smartphones. Die TZ41 kann Bilder per WLAN an Handys (in reduzierter Auflösung) und den heimischen PC (in voller Auflösung) übertragen. Per WLAN kann die TZ41 auch per App ferngesteuert werden. Der integrierte GPS-Empänger und der Kompass sorgen dafür, das die EXIF-Daten der Bilder Ort und Blickrichtung enthalten.
Aktuelles Nachfolge-Modell aufrufen

Brennweite (KB): 24 - 480 mm
Lichtstärke: F 3,3 - 6,4 (WW / Tele)
Display: 7,6 cm (3,0'')
920.000 Pixel
Sensorgröße: 1,2 µm (1/2,33'')

 
ebay
 

Zubehörempfehlungen:
SanDisk Extreme 32GB SDHC Class 10 UHS 3 (90 MB/Sek)
Bundlestar Ersatzakku für Panasonic DMW-BCM13E
Kameratasche Lowepro Portland 20
Unterwassergehäuse DMW-MCTZ40E
Ministativ GorillaPod
Metz 28 CS-2 Slave-Blitzgerät
USB-3.0-Kartenleser Transcend TS-RDF9K
Fotobuch zur TZ41
 


Superzoom-Kamera, ausgelaufen Dezember 2014
ProduktfotoDie Panasonic Lumix DMC-FZ200 kombiniert einen 12-MP Sensor mit einem 24-fach-Zoomobjektiv mit optischem Bildstabilisator. Besonders hervozuheben ist die durchgängige Lichtstärke von f2,8. Den Akkuschacht füllt ein LiIon-Akku und der Kartenschacht nimmt SD- und SDHC/SDXC-Karten auf. Neben dem beeindruckenden Zoombereich wird die Ausstattung vervollständigt von der Möglichkeit im RAW-Format zu speichern, der üblichen Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik und manuellen Belichtungssteuerung, manueller Fokus, Blitzbelichtungskorrektur, 16 Motivprogrammen, intelligente ISO-Kontrolle, nach oben begrenzbare ISO-Automatik, AF-Hilfslicht, Serienbildmodus mit 12 Bilder/sec, Gesichtserkennung zur Optimierung von Belichtung und Fokuspunkt, 16:9-Format, wahlweise automatische Power-LCD-Funktion zum Aufhellen des Displays im Sonnenlicht.
 
Für viele Funktionen gibt es separate Tasten z.B. für Belichtungskorrektur, Blitzeinstellung, Selbstauslöser, Serienbildmodus, Fokusmethode, Belichtungs- und Fokusspeicher. Nur Einstellräder wie bei Bridgekameras vermisst man, sowie den manuell einstellbaren Zoom (es gibt einen Zoomhebel um den Auslöser und einem am Objektiv) ansonsten ist die Bedienung schon sehr prosumer-like. Sogar 3 benutzerdefinierte Einstellungen gibt es, was die intensive Arbeit mit der Lumix FZ200 deutlich erleichtert - genauso wie der nun höher aufgelöste und schwenkbare Monitor.
 
Videos werden in Full-HD-Qualität mit 50 Vollbildern auf (1.080p) im platzsparenden AVCHD-Format oder alternativ als MP4 aufgezeichnet. Der Autofokus wird ständig nachgeführt und der Ton in Stereo aufgezeichnet.
Der dreh- und schwenkbare Monitor ist noch gerade ausreichend gut aufgelöst, die Auflösung des elektronischen Suchers wurde an den Stand der Technik angepasst.

Brennweite (KB): 25 - 600 mm
Lichtstärke: F 2,8 - 2,8 (WW / Tele)
Videosucher: k.A.
1.300.000 Pixel
Display: 7,6 cm (3,0'')
460.000 Pixel
Sensorgröße: 1,5 µm (1/2,3'')

198,96 € * bei Amazon.de (gebraucht)
 
ebay
 
Testberichte:
Digitalkamera.de

Zubehörempfehlungen:
Ersatzakku Typ DMW-BLC12
SanDisk Extreme 32GB SDHC Class 10 UHS 3 (90 MB/Sek)
Kameratasche Tamrac 3325 Aero Zoom 25
Metz 28 CS-2 Slave-Blitzgerät
Ministativ GorillaPod SLR
USB-3.0-Kartenleser Transcend TS-RDF9K
Panasonic DMW-LA7GU Adapterring
Raynox DCR-250 - Makro/Nahlinsen - Testbericht
LUMIX Superzoom Fotoschule
Stativ Manfrotto MT190XPRO3 und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
Stativ Manfrotto MT190XPRO3 und 3-Wege-Neiger Manfrotto MH804-3W - Testbericht

 


Superzoom-Kamera, ausgelaufen Dezember 2014
ProduktfotoDie Fujifilm FinePix X-S1 ist derzeit die einzige echte Bridge-Kamera auf dem Markt. Das merkt man ihr sowohl an Größe, Gewicht als auch dem Preis an, der sich mit DSLRs messen kann. Aber die Fuji X-S1 bringt dafür ein Zoom-Objektiv von 24 bis 624 mm mit - dieser Brennweitenbereich würde bei einer DSLR ein mehrfaches an Gewicht und Geld kosten. Zwar erreicht man nicht ganz die Bildqualität einer DSLR - besonders bei höheren ISO-Werten - aber wenn man den Telebereich nicht ganz ausnutzt erhält man eine gute Bildqualität.
 
Als Sensor kommt ein vergleichsweise großer, rückseitig belichteter CMOS-Sensor in Fujis EXR-Technologie mit 12 MP zum Einsatz. Diese Kombination aus moderater Auflösung, großem Sensor und den Möglichkeiten des EXR-Sensors ermöglichen eine bessere Bildqualität als bei den üblichen Superzoom-Kameras. Um die Möglichkeiten auszuschöpfen, sollte man sich allerdings auch mit der Technik auseinandersetzen. Man kann zwar einen AUTO-EXR-Modus nutzen, aber man kann auch selber entscheiden, ob man mehr Auflösung, mehr Dynamikumfang oder geringeres Bildrauschen bevorzugt.
 
Die Fuji X-S1 wird wie eine DSLR bedient: die üblichen Modi (PASM) sind vorhanden, natürlcih auch Motivprogramme. Der Zoom wird manuell verstellt und auch der Fokus kann selber festgelegt werden. Hinzu kommen zahlreiche Direktzugriffstasten und das RAW-Format. Drei Benutzerspeicher sind über das Wahlrad aufrufbar.
 
Die Fotos werden auf SD-Karten gespeichert und die Stromversorgung stellt ein LiIon-Akku vom Typ Fuji NP-95 sicher. Das hochauflösende Display ist klappbar (aber nicht schwenkbar). Der elektronische Sucher, der über Näherungssensoren automatisch an- und ausgeschaltet wird, ist von wesentlich besserer Qualität als bei günstigen Superzoom-Kameras. Natürlich ist auch ein Bildstabilisator an Bord und neben einem ausklappbaren Blitz noch ein System-Blitzschuh. Der Serienbild-Modus erreicht eine Geschwindigkeit von 6 Bildern/Sekunde - allerdings nur für 7 Bilder - danach reduziert sich die Geschwindigkeit auf gemächliche 2 Bilder/Sekunde.
 
Videos werden in Full HD (1080p) im H.264-Format (MOV) und mit Stereo-Ton aufgezeichnet. Per 3,5-mm-Stereo-Miniklinkenstecker kann ein externes Mikrofon angeschlossen werden und über HDMI kann das Bild ausgegeben werden.
 
Als Fazit kann man ziehen, das die X-S1 eine echte Bridgekamera ist: sie bietet die Möglichkeiten einer DSLR ohne die dort nötigen Investitionen in einen Objektivpark.

Brennweite (KB): 24 - 624 mm
Lichtstärke: F 2,8 - 5,6 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1275 / 906 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   1 / 2+
Einschaltzeit: --- s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,3-0,6 s
Display: 7,6 cm (3'')
460.000 Pixel
Videosucher: 11,9 mm (0,47'')
1.440.000 Pixel
Sensorgröße: 2,2 µm (2/3'')
225,00 € * bei Amazon.de (gebraucht)
 
ebay
 
Testberichte:
ColorFoto 06/12
Photographie 7-8/2012

Digitalkamera.de
Imaging Resource

Zubehörempfehlungen:
Hähnel Ersatzakku Typ NP-95 für Fuji
SanDisk Extreme 32GB SDHC Class 10 UHS 3 (90 MB/Sek)
Kameratasche Tamrac 3325 Aero Zoom 25
Stativ Manfrotto MT190XPRO3 und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
USB-3.0-Kartenleser Transcend TS-RDF9K
 


Superzoom-Kamera, ausgelaufen März 2013
ProduktfotoDie Nikon Coolpix P520 ist mit einem 18-MP-CMOS-Sensor ausgestattet. Das Objektiv bietet nun einen unglaublichen 42fachen Zoomfaktor. Zuviel sollte man sich vom Teleende aber nicht versprechen, da man trotz (neuem) optischem Bildstabilisator 1000mm kaum ohne Stativ ruhig halten kann. Immerhin ermöglicht der Zoomschalter an der linken Objektivseite eine Kamerahaltung und Bedienung ähnlich wie bei einer manuellen Zoomverstellung.
 
Es kommt ein Nikon LiIon-Akku zum Einsatz und SD/SDHC-Karten. Das sehr hochauflösende Display lässt sich ausklappen, der LCD-Sucher ist leider etwas klein ausgefallen.
 
Die Belichtung kann vollautomatisch, über Motivprogramme und mit Blenden/Zeit-Automatik gesteuert oder komplett manuell eingestellt werden. Die P520 verfügt auch über eine Blitzlichtkorrektur - einen Anschluß für einen externen Blitz sucht man aber vergeblich.
 
Videos werden im HD-Format (1920x1080 Pixel) mit 30 Bilder/sec aufgezeichnet und können über eine miniHDMI-Schnittstelle ausgegeben werden. Auch Zeitlupenaufnahmen (in VGA-Auflösung bei 120 Bildern/s) und Zeitraffer sind möglich. Die Serienbildfunktion schafft 7 Bilder/sec. Die hohe Geschwindigkeit des Sensors ermöglicht ebenfalls automatisch HDR-Bilder, die mehrere Aufnahmen zu einer kombinieren, um hohe Kontraste zu bewältigen. Der integrierte GPS-Sensor zeichnet den Aufnahmeort mit auf.
 
Aktuelles Nachfolge-Modell aufrufen

Brennweite (KB): 24 - 1000 mm
Lichtstärke: F 3,0 - 5,9 (WW / Tele)
Display: 8,0 cm (3,2'')
921.000 Pixel
Videosucher: 5,1 mm
(0,2'') 201.000 Pixel
Sensorgröße: 1,2 µm (1/2,3'')
144,90 € * bei Amazon.de (gebraucht)
 
ebay  

Zubehörempfehlungen:
Ansmann Ersatzakku für Nikon-Typ EN-EL5
SanDisk Extreme 32GB SDHC Class 10 UHS 3 (90 MB/Sek)
Kameratasche Tamrac 3325 Aero Zoom 25
Ministativ GorillaPod SLR
USB-3.0-Kartenleser Transcend TS-RDF9K
 


Superzoom-Kamera, ausgelaufen November 2013
ProduktfotoDie Sony Cybershot DSC-HX200V ist eine 18-MP-Kamera mit 30fachem stabilisiertem Zoom. Sie verfügt über eine gute Ausstattung mit Programm-, Zeit- und Blendenautomatik sowie einem manuellen Modus und manuellem Fokus. Selbstverständlich stehen auch einige Motivprogramme zur Verfügung, die wahlweise von einer Motivautomatik automatisch auswählt werden. Gesichts- und Lächelerkennung sind ebenfalls an Bord. Den Strom für ca. 300 Fotos liefert ein LiIon-Akku und zur Speicherung hat man die Wahl zwischen Sonys Memory Stick Pro Duo oder Standard-SD-Karten.
 
Die Sony HX200V hat aber auch ungewöhnlichere Features zu bieten: der Bildsensor ist kein CCD, sondern ein rückseitig belichteter CMOS. Dieser kann bis zu 10 Serienbilder pro Sekunde liefern. Dies nutzt Sony um eine besonders einfache Panoramafunktion zu realisieren: es reicht die Kamera während der Aufnahme zu schwenken. Aus der Bildserie wird dann ein Panorama berechnet mit bis zu 43 Megapixel berechnet. Wahlweise sind auch 3D-Panoramen möglich, die über die HDMI-Schnittstelle an 3D-Fernseher ausgegeben werden können.
 
Um die geringe Schärfentiefe einer DSLR zu simulieren können 2 Einzelaufnahmen mit unterschiedlichem Fokus überlagert werden. Aus jeweils 6 Highspeed-Aufnahmen kann die HX200V entweder bei statischen Motiven in dunkler Umgebung ein besonders rauscharmes Bild berechnen oder aber bei bewegten Motiven ein besonders scharfes Foto. Videos können in FullHD-Auflösung mit 50 Vollbildern pro Sekunde im AVCHD-Format aufgenommen werden.
 
Das große, hochaufgelöste, Display lässt sich nach unten und oben klappen, wodurch ungewöhnliche Perspektiven erleichtert werden. Der elektronische Sucher ist leider deutlich zu gering aufgelöst und nur ein Notbehelf. Der Autofokus arbeitet schnell und zuverlässig. Ein GPS-Sensor mit Kompassfunktion zeichnet Ort und Blickrichtung der Fotos auf. Insgesamt eine sehr interessante Kamera, bei der man nur den Blitzschuh und eine manuelle Zoomverstellung vermißt. Die Bildqualität gehört zum besten im Vergleichsfeld und der Autofokus arbeitet auch im Telebereich noch relativ flott.

Brennweite (KB): 27 - 810 mm
Lichtstärke: F 2,8 - 5,6 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   - / - Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   - / -
Einschaltzeit: 1,9 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,3 - 0,9 s
Display: 7,6 cm (3,0'')
921.600 Pixel
Videosucher: 201.600 Pixel
Sensorgröße: 1,2 µm (1/2,3'')
179,99 € * bei Amazon.de (gebraucht)
 
ebay
 
Testberichte:
fotoMagazin 07/2012
Photographie 7-8/2012

Imaging Resource
DPReview

Zubehörempfehlungen:
Akku NP-FH50
SanDisk Extreme 32GB SDHC Class 10 UHS 3 (90 MB/Sek)
SONY Memory Stick Pro-HG Duo 8 GB
Kameratasche 3320 Aero Zoom Tasche 20
Ministativ GorillaPod SLR
USB-3.0-Kartenleser Transcend TS-RDF9K
Stativ Manfrotto MT190XPRO3 und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
Stativ Manfrotto MT190XPRO3 und 3-Wege-Neiger Manfrotto MH804-3W - Testbericht

 


Superzoom-Modell, ausgelaufen Oktober 2007
ProduktfotoDie Fuji Finepix S6500fd ist quasi eine vereinfachte Ausgabe der Prosumer Fixepix S9500. Die eingesetzte RealPhoto-Technologie verspricht rauscharme Fotos des 6,3-MP-Chips. Diese werden auf xD-Karten gespeichert, die Stromversorgung übernehmen günstige AA-Akkus. Der manuell verstellbare 10,7-fach-Zoom ist mehr weitwinkelig ausgelegt als beim Vorgänger S5600. Der Autofokus verfügt wie in dieser Klasse üblich über mehrere Betriebsarten und wird durch ein Hilfslicht unterstützt. Zusätzlich gibt es einen Hyperfokal-Einstellung für besonders schnelle Auslösung. Serienbildmodus mit 2,2 Bilder/sec für 3 Aufnahmen oder 0,7/sec unbegrenzt. Auf einen Bildstabilisator muß man leider weiterhin verzichten. Dafür sind die Bilder dank wirksamer Rauschfilterung auch bei höheren ISO-Werten (bis ISO 3.200 ist möglich) noch relativ rauscharm. ISO400 ist noch gut nutzbar, ab ISO800 wird das Rauschen langsam sichtbar. Auch wenn dies mit Verlust in der Auflösung einhergeht, ist die Bildqualität die Beste in der non-DSLR-Klasse. Besser noch als bei der teurere Fuji S9600.
 
Bemerkenswert ist auch die Gesichtserkennung, der die S6500fd das fd für 'Face detection' verdankt. Damit ist die S6500fd in der Lage gezielt auf das Gesicht bzw. die Augenpartie scharfzustellen und die Belichtung daran auszurichten. Im Natural Light & Flash-Modus macht die Digicam 2 direkt aufeinander folgende Fotos: eins mit Blitz, eins ohne - so das man sich das beste aussuchen kann.

Brennweite (KB): 28 - 300 mm
Lichtstärke: F 2,8 - 4,9 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1096/1017 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   1- / 2-
Einschaltzeit: 1,3 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,45 - 0,56 s
Display: 6,4 cm (2,5'')
230.000 Pixel
Videosucher: 0,37,6 cm (3,0'')
115.000 Pixel
Sensorgröße: 2,6 µm (1/1,7'')
65,00 € * bei Amazon.de (gebraucht)
 
ebay
 
Testberichte:
ColorFoto 01/2007
Chip Foto-Video digital 11/2006
FotoMagazin 2/2007

DC Resource
Imaging Resource
DP Review
Steves Digicams

Zubehörempfehlungen:
SanDisk xD-Picture Speicherkarte 1 GB H-Type
Technoline BC 700 Akku-Ladegerät

4 NiMh-Akkus Typ AA 2.700 mAh von Hähnel
Kameratasche Retrospective 5 Pinestone
Ministativ GorillaPod SLR
Metz 28 CS-2 Slave-Blitzgerät
USB-3.0-Kartenleser Transcend TS-RDF9K
 


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Stand: 03.11.2017