Die Digitalkameras dieser Kategorie sind spiegellose Systemkameras mit Wechselobjektivanschluß. Der Unterschied zu klassischen Spiegelreflexkameras besteht darin, das man den Spiegel und damit auch den optischen Sucher weggelassen hat. Der Autofokus wird daher entweder über Kontrastmessung auf dem Bildsensor und/oder durch Phasen-AF-Sensoren im Bildsensor gesteuert. Wenn ein Sucher vorhanden ist, dann ist es ein kleiner Monitor, auf dem das aktuelle Livebild inklusive aller Belichtungsparamter (Weißabgleich, Belichtungskorrektur, etc) und ggf. weiterer Informationen dargestellt wird. Ein elektronischer Sucher ermöglicht z.B. auch die Einblendung eines Live-Histogramms, was bei dem optischen Sucher einer DSLR nicht möglich ist.
Ansonsten halten sich die Unterschiede zu DSLRs in Grenzen. Ein reichhaltiges Angebot an Objektiven findet man ebenso, wie abgedichtete Kameras; Kameras mit besonders schnellem Autofokus und Serienbild; Einsteiger-Modelle und professionell ausgerichtete Kameras.
Während bei DSLRs die APS-C (Crop-Faktor 1,5 und 1,6) und Vollformat-Sensoren (Kleinbild) vorherschen, gibt es bei den Systemkameras mehr Vielfalt. Das Sony e-Mount-System nutzt APS-C und Vollformat-Sensoren. Fuji X bietet Kameras mit APS-C und Mittelformat-Sensor an. Das Canon R-System und das Nikon Z-System verwenden APS-C- oder Vollformat-Sensoren. OM System (früher: Olympus) und Panasonic nutzen das µ 4/3 (mFT) System mit Crop-Faktor 2 - hier fallen Kameras und Objektive besonders klein und leicht aus. Wobei speziell Panasonic auch Vollformat-Kameras anbietet und deren Gehäuseformat oft für die Topmodelle der mFT-Kameras nutzt.
Aufgrund der technischen Vielfalt sollte man sich zunächst über seine Präferenzen klar werden. Ist Größe und Gewicht ein wichtiger Faktor? Dann würde ich mir das mFT-System ansehen. Will man erstmal noch die alten Objektive einer DSLR weiterverwenden? Das geht nur mit Adapter und mit Einschränkungen. Der AF-Antrieb von alten Objektiven ist nicht geeignet um einen schnellen Kontrast-AF zu unterstützen. Naheliegend ist am ehesten ein Umstieg innerhalb der gleichen Marke. Aber auch an die mFT-Kameras kann man fast jedes Objektiv adaptieren. Autofokus und Blendensteuerung verliert man dann aber oft.
Ist Bildrauschen ein wichtiges Thema? Auch wenn die mFT-Sensoren aufgeholt haben - die Systeme mit APS-C-Sensoren und erst recht Vollformat-Sensoren haben da naturgemäß immer einen Vorteil. Gleiches gilt für Freistellung und Tiefenschärfe. mFT hat dagegen den Vorteil, das auch mit lichtstarken Objektiven selten abgeblendet werden muß um ausreichend Tiefenschärfe zu erreichen. Das hält den ISO-Wert niedrig. Außerdem sind die richtig guten Objektive im mFT-Programm alle offenblend-tauglich. Wo man also bei APS-C für bessere Randschärfe abblenden muß, ist dies bei mFT nicht nötig. Am Ende herrscht also Gleichstand.
Dann sollte man noch bedenken, das nicht jede Systemkamera einen Sucher hat. Bei manchen kann man einen (teuren) Sucher als Option nachrüsten. Auch wenn Sucher und Display prinzipbedingt das gleiche anzeigen: ein Sucher ermöglicht auch bei hellem Sonnenschein eine bessere Ablesbarkeit und fördert die Konzentration auf das Motiv, sowie eine stabile Kamerahaltung.
Und letztendlich sollte man vor der Kaufentscheidung einen Blick auf das Objektivangebot werfen. Am umfangreichsten ist mittlerweile das Angebot im mFT-System, wo es preisgünstige einfache Linsen, aber auch hochpreisige Top-Gläser gibt. Sony und Fuji sind auch ganz gut aufgestellt, wenngleich es noch Lücken gibt bzw. die Preise sehr hoch sind. Sony tut sich dabei etwas schwer mit der Qualität der Objektive. Bei Fuji gibt es in dem Bereich nichts zu meckern, dafür sind Preis und Gewicht relativ hoch.
Das Nikon Z-System bietet Fotografen eine vielseitige Auswahl spiegelloser Kameras, die sowohl durch innovative Technologien als auch durch erstklassige Bildqualität überzeugen. Vom Einsteiger bis zum Profi - Nikon spricht mit seiner Z-Serie ein breites Publikum an. Besonders die kürzlich vorgestellte Nikon Z f kombiniert Retro-Design mit moderner Technik und setzt so einen besonderen Akzent. Doch wie positionieren sich die Modelle der Z-Serie im Detail?
Einsteigerfreundlich: Nikon Z30
Die Nikon Z30 ist das perfekte Modell für Einsteiger und Content-Creator. Mit ihrem kompakten und leichten Design sowie einem 20,9-Megapixel-APS-C-Sensor richtet sie sich an Nutzer, die ihre ersten Schritte in die Welt der Systemkameras machen möchten.
Die Kamera überzeugt mit einfacher Bedienung, einem dreh- und schwenkbaren Touchscreen sowie der Möglichkeit, Videos in 4K aufzunehmen - ideal für Vlogger und Social-Media-Enthusiasten. Zwar fehlen der Z30 ein Sucher und ein integrierter Bildstabilisator, doch für ihren attraktiven Preis ist sie eine solide Wahl für Einsteiger.
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Retro trifft Technik: Nikon Z f
Die Nikon Z f ist eine spiegellose Systemkamera, die sich durch ihr Retro-Design und ihre modernen technischen Eigenschaften auszeichnet. Sie greift das Design der analogen Spiegelreflexkamera Nikon FM2 auf, kombiniert dies jedoch mit einem neuen 24-Megapixel-Vollformat-Sensor und dem aktuellen Expeed 7 Bildprozessor. Diese Kombination sorgt für beeindruckende Bildqualität und schnelle, präzise Autofokus-Leistung.
Das robuste Gehäuse aus Magnesiumlegierung ist gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet und bietet ein hervorragendes haptisches Erlebnis. Die Bedienung erfolgt über hochwertige Messing-Einstellräder für ISO, Belichtungszeit und Belichtungskorrektur. Zusätzlich gibt es ein kleines LC-Display zur Blendensteuerung.
Der neue CMOS-Sensor mit 299 Phasen-AF-Sensoren deckt 96 % des Bildfeldes horizontal und 89 % vertikal ab, was eine präzise Fokussierung ermöglicht, selbst bei schlechten Lichtverhältnissen bis zu -10 EV. Der Autofokus erkennt automatisch Gesichter, Augen, Tiere und Fahrzeuge, was besonders für dynamische Aufnahmen von Vorteil ist.
Die Nikon Z f kann Serienbilder mit bis zu 8 Bildern pro Sekunde (mechanischer Verschluss) und 14 bzw. 30 Bildern pro Sekunde (elektronischer Verschluss) aufnehmen. Der 5-Achsen-Bildstabilisator ermöglicht längere Belichtungszeiten um bis zu acht Blendenstufen und kann den AF-Bereich priorisieren, was besonders bei Aufnahmen mit nicht zentrierten Motiven hilfreich ist.
Erstmals bei Nikon gibt es einen High-Resolution-Modus mit verschiedenen Optionen: Echtfarbaufnahmen mit 24 Megapixeln oder hochauflösende Bilder mit bis zu 96 Megapixeln. Diese Modi sind ideal für Studio- und Still-Life-Aufnahmen geeignet, erfordern jedoch statische Motive und ein Stativ.
Die Kamera ist zudem mit einem schwenk- und drehbaren 3,2-Zoll-Touchscreen-Monitor ausgestattet, der eine Auflösung von 2,1 Millionen Bildpunkten bietet. Der elektronische Sucher hat eine Auflösung von 3,69 Millionen Bildpunkten und eine Vergrößerung von 0,8-fach.
Die Nikon Z f kombiniert nostalgisches Design mit moderner Technologie und bietet Fotografen eine vielseitige und leistungsstarke Kamera, die sowohl im Studio als auch unterwegs überzeugt.
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Zubehörempfehlungen:
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Für anspruchsvolle APS-C-Fotografen: Nikon Z50 und Z fc
Die Nikon Z50II und Z fc sind zwei interessante Optionen für Nutzer, die einen APS-C-Sensor bevorzugen. Die Z50II punktet mit solider Leistung, einem ergonomischen Design und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie eignet sich für Fotografen, die eine kompakte, aber vielseitige Kamera suchen.
Die Z fc hingegen bietet ähnliche technische Spezifikationen wie die Z50, kommt aber im Retro-Design, ähnlich der Z f. Diese Kamera spricht vor allem Nutzer an, die eine Kombination aus moderner Technik und klassischer Ästhetik suchen.
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Für Profis: Nikon Z6 III und Z7 II
Die Nikon Z6 III und Z7 II sind leistungsstarke Vollformatkameras, die sich an ambitionierte Fotografen und Profis richten. Die Z6 III mit ihrem 24,5-Megapixel-Sensor ist ein echter Allrounder, ideal für Fotos und Videos. Sie bietet 4K-Videoaufnahme, Dual-Speicherkarten-Slots und einen schnellen Autofokus - perfekt für Hochzeiten, Porträts oder Reportagen.
Die Z7 II geht noch einen Schritt weiter und richtet sich mit ihrem 45,7-Megapixel-Sensor an Fotografen, die höchste Auflösung und Detailtreue benötigen, etwa in der Landschafts- oder Produktfotografie.
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Die Königsklasse: Nikon Z9
Für Profis, die keine Kompromisse eingehen möchten, hat Nikon mit der Z9 ein Flaggschiff entwickelt, das seinesgleichen sucht. Der 45,7-Megapixel-Stacked-Sensor ermöglicht Serienaufnahmen mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde sowie 8K-Videoaufnahmen. Der elektronische Sucher arbeitet ohne Blackout, was insbesondere Sport- und Wildlife-Fotografen begeistert.
Mit einem robusten Gehäuse, integriertem Hochformatgriff und fortschrittlichem Autofokus, der auch bei extremen Bedingungen präzise arbeitet, ist die Z9 eine Kamera, die vor allem für den professionellen Einsatz konzipiert wurde.
Sony hat sich mit seinem Alpha-System als einer der führenden Hersteller spiegelloser Kameras etabliert. Mit einer breiten Palette an Modellen - von Einsteigermodellen bis hin zu Profi-Geräten - bedient Sony die Bedürfnisse von Fotografen und Videografen gleichermaßen. Besonders die kürzlich vorgestellte Sony Alpha 7C II sticht als kompakte und leistungsstarke Vollformatkamera hervor. Wir werfen einen genaueren Blick auf die aktuellen Modelle und ihre Stärken.
Für Einsteiger: Sony Alpha ZV-E10
Die Sony Alpha ZV-E10 II ist ein hervorragender Einstieg ins Alpha-System. Mit ihrem 24,2-Megapixel-APS-C-Sensor richtet sie sich an Content-Creator und Fotografen, die eine kompakte und vielseitige Kamera suchen. Besonders beliebt ist die ZV-E10 bei Vloggern dank ihres dreh- und schwenkbaren Displays, des integrierten Mikrofonanschlusses und der Möglichkeit, Videos in 4K aufzunehmen.
Die Kamera bietet viele kreative Modi und eine einfache Bedienung, wodurch sie ideal für Anfänger ist. Allerdings müssen Nutzer auf einen elektronischen Sucher und einen integrierten Bildstabilisator verzichten.
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Kompakt und leistungsstark: Sony Alpha 7C II
Die Sony Alpha 7C II ist eine kompakte Vollformat-Systemkamera, die sich sowohl für Fotografen als auch für Videografen eignet. Mit einem 33 Megapixel BSI-CMOS-Sensor bietet sie eine hohe Bildqualität und einen großen Dynamikumfang. Die Kamera kommt im klassischen Design und ist in den Farbvarianten Schwarz und Silber erhältlich.
Das Gehäuse besteht aus einer robusten Magnesiumlegierung und ist gegen Staub und Feuchtigkeit geschützt. Trotz der kompakten Bauweise verfügt die Alpha 7C II über zahlreiche professionelle Funktionen. Der Sensor-Shift-Bildstabilisator ermöglicht längere Belichtungszeiten um bis zu sieben Blendenstufen und unterstützt auch die Pixel-Shift-Multi-Shooting-Funktion, die eine beeindruckende Auflösung von 240 Megapixeln nach der Verrechnung am Computer ermöglicht.
Der Autofokus der Alpha 7C II ist extrem leistungsfähig, mit 759 Phasen-AF-Punkten, die 94 % der Sensorfläche abdecken. Die Objekterkennung basiert auf künstlicher Intelligenz und kann Menschen, Tiere, Vögel, Insekten, Autos, Züge und Flugzeuge erkennen. Dank des Bionz XR Bildprozessors und der zusätzlichen AI-Processing-Unit arbeitet die Kamera schnell und zuverlässig.
Die Kamera unterstützt 4K-Videoaufnahmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde und bietet dabei verschiedene Videoformate wie XAVC S und XAVC HS.
Zu den weiteren Funktionen gehören eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 10 Bildern pro Sekunde, eine umfangreiche Belichtungsreihenfunktion, die Unterstützung von SD-Speicherkarten mit UHS-II-Standard, und eine Vielzahl von kreativen Bildeffekten und Farbanpassungen.
Die Sony Alpha 7C II ist eine vielseitige Kamera, die sowohl für ambitionierte Einsteiger als auch für erfahrene Fotografen und Videografen geeignet ist. Mit ihrer Kombination aus kompakter Bauweise, leistungsstarkem Autofokus und hochwertiger Bildqualität bietet sie eine ausgezeichnete Leistung für verschiedenste Einsatzbereiche.
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Zubehörempfehlungen:
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Die Königsklasse: Sony Alpha 1
Die Alpha 1 ist Sonys Flaggschiff und setzt Maßstäbe in der Fotografie und Videografie. Mit einem 50,1-Megapixel-Stacked-Sensor, Serienaufnahmen mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde und der Möglichkeit, 8K-Videos in 10-Bit aufzunehmen, bietet die Alpha 1 Leistung auf höchstem Niveau.
Die Kamera ist mit einer fortschrittlichen Bildstabilisierung und einem leistungsstarken Autofokus ausgestattet, der auch bei schnellen Bewegungen präzise arbeitet. Das robuste Gehäuse und die vielseitigen Anschlussmöglichkeiten machen sie zur perfekten Wahl für Profis, die keine Kompromisse eingehen wollen.
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Das Fujifilm X-System ist bei Fotografen für seine einzigartige Kombination aus klassischem Design, innovativer Technologie und herausragender Bildqualität bekannt. Mit APS-C-Sensoren, die speziell für die Bedürfnisse von Fotografen und Videografen optimiert sind, bietet Fujifilm ein breites Spektrum an Kameras - von Einsteigermodellen bis hin zu professionellen Werkzeugen. Die kürzlich erschienene Fujifilm X-S20 setzt neue Maßstäbe für hybride Anwendungen und hebt das System weiter hervor.
Kompakt und einsteigerfreundlich: Fujifilm X-M5
Die Fujifilm X-M5 bietet eine attraktive Kombination aus kompakter Bauweise, vielseitigen Video- und Fotofunktionen sowie benutzerfreundlichen Bedienelementen. Sie ist besonders für Vlogger und Content-Ersteller geeignet, die eine hochwertige, dennoch erschwingliche Kamera ohne integrierten Sucher suchen.
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Vielseitig und leistungsstark: Fujifilm X-S20
Die Fujifilm X-S20 ist die neueste Ergänzung der X-Serie und tritt die Nachfolge der beliebten X-S10 an. Mit einem 26,1 Megapixel APS-C CMOS-Sensor und dem fortschrittlichen X-Prozessor 5 bietet die X-S20 beeindruckende Bildqualität und Leistungsfähigkeit. Der Sensor ist weiterhin beweglich gelagert und ermöglicht eine Bildstabilisierung bis zu sieben Blendenstufen, was besonders bei schlechten Lichtverhältnissen und längeren Belichtungszeiten von Vorteil ist.
Das Gehäuse der X-S20 besteht aus robustem Material und bleibt mit Abmessungen von 128 x 85 x 65 mm kompakt. Trotz des großen Akkus, der nun für bis zu 750 Aufnahmen nach CIPA-Standard reicht, wiegt die Kamera betriebsbereit lediglich 493 Gramm. Der ergonomische Handgriff sorgt dabei für eine angenehme und sichere Handhabung, auch bei längeren Shootings.
Der hochauflösende 3,0 Zoll (7,5 cm) Touchscreen mit 1,84 Millionen Bildpunkten ist schwenk- und drehbar, was flexible Aufnahmewinkel ermöglicht. Zusätzlich verfügt die Kamera über einen elektronischen Sucher mit 2,36 Millionen Bildpunkten und einer 0,93-fachen Vergrößerung. Beide Anzeigen bieten eine hohe Detailtreue und Helligkeit, die sich individuell anpassen lassen.
Die X-S20 ist nicht nur für Fotografen, sondern auch für Videografen interessant. Sie kann Videos in 6,2K mit 30p und 4K mit bis zu 60p aufnehmen. Dank des X-Prozessors 5 und des verbesserten Autofokussystems, das 425 Phasendetektionspunkte umfasst, sind sowohl Fotos als auch Videos gestochen scharf. Der Autofokus erkennt dabei automatisch Gesichter, Augen und verschiedene Objekte wie Tiere und Fahrzeuge, was besonders bei dynamischen Aufnahmen von Vorteil ist.
Neben den standardmäßigen Foto- und Videofunktionen bietet die X-S20 zahlreiche kreative Möglichkeiten, darunter 19 Filmsimulationen und verschiedene Belichtungsreihen. Die Kamera unterstützt auch das moderne HEIF-Format mit 10 Bit Farbtiefe, wodurch eine noch höhere Bildqualität erzielt wird.
Die Fujifilm X-S20 ist mit zahlreichen Anschlussmöglichkeiten ausgestattet, darunter USB-C, HDMI, Bluetooth und WLAN. Dies ermöglicht eine einfache Verbindung zu anderen Geräten und eine komfortable Fernsteuerung per Smartphone oder Tablet.
Die Fujifilm X-S20 überzeugt durch eine Kombination aus hoher Bildqualität, vielseitigen Funktionen und einer benutzerfreundlichen Handhabung. Sie ist eine ausgezeichnete Wahl für Fotografen und Videografen, die eine leistungsstarke und dennoch kompakte Kamera suchen.
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Für Videografen und Profis: Fujifilm X-H2 und X-H2S
Die X-H2 und X-H2S sind die Flaggschiffe des X-Systems und richten sich an professionelle Fotografen und Videografen.
Fujifilm X-H2: Mit ihrem 40,2-Megapixel-Sensor ist sie die hochauflösendste Kamera des X-Systems und eignet sich perfekt für Anwendungen, bei denen maximale Detailgenauigkeit gefragt ist. Sie unterstützt 8K-Videoaufnahmen und bietet eine beeindruckende Farbwiedergabe.
Fujifilm X-H2S: Diese Kamera ist auf Geschwindigkeit und Leistung optimiert. Mit einem 26,1-Megapixel-Stacked-Sensor und schnellen Serienaufnahmen ist sie ideal für Action-, Wildlife- und Sportfotografen. Die X-H2S bietet zudem fortschrittliche Videooptionen, einschließlich 6,2K-Aufnahmen mit hoher Dynamik.
Beide Modelle verfügen über einen robusten Bildstabilisator, Dual-Karten-Slots und ein ergonomisches Design, das auf professionelle Anforderungen zugeschnitten ist.
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Das mFT-System bietet eine beeindruckende Balance aus kompakter Bauweise, leistungsstarker Bildqualität und fortschrittlicher Videotechnologie. Mit der kürzlich vorgestellten Panasonic Lumix DC-GH7 hat Panasonic sein Engagement für das mFT-System weiter bekräftigt. Diese Kamera ist speziell für anspruchsvolle hybride Anwender konzipiert.
Für Einsteiger: Panasonic Lumix DC-G100D
Die Panasonic Lumix DC-G100D ist eine ausgezeichnete Wahl für Einsteiger, die eine kompakte und leichte Kamera suchen. Sie richtet sich vor allem an Vlogger und Content-Creator, da sie mit einem 20,3-Megapixel-Sensor, einem dreh- und schwenkbaren Display sowie einer hervorragenden Audioqualität ausgestattet ist.
Dank der kompakten Größe und der einfachen Bedienung eignet sich die G100 hervorragend für Reisen und Alltagsfotografie. Die Videoaufnahme in 4K-Auflösung rundet das Paket ab. Allerdings fehlt ein integrierter Bildstabilisator im Gehäuse, was die Kamera bei bestimmten Anwendungen etwas einschränkt.
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Die neue Referenz: Panasonic Lumix DC-GH7
Die Panasonic Lumix DC-GH7 ist eine hochmoderne spiegellose Systemkamera im Micro-Four-Thirds-Format, die im Juli 2024 auf den Markt kam. Sie ist besonders für Videoaufnahmen optimiert, aber auch für anspruchsvolle Fotografie geeignet. Ihr robustes Magnesiumgehäuse ist gegen Spritzwasser, Staub und Frost geschützt und bietet aktive Kühlung, die lange Videoaufnahmen ohne Überhitzung ermöglicht.
Der rückwärtig belichtete (BSI) Four-Thirds-CMOS-Sensor der DC-GH7 löst effektiv 25,2 Megapixel auf und ist beweglich gelagert, was in Kombination mit dem Dual-IS2-System bis zu 7,5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten ermöglicht. Der neue Phasen-Hybrid-Autofokus mit 779 Messfeldern sorgt für schnelle und präzise Fokussierung, unterstützt durch umfassende Motiverkennung für Menschen, Tiere und Fahrzeuge.
Die Kamera verfügt über einen hochauflösenden elektronischen Sucher mit 3,69 Millionen Bildpunkten und einer wählbaren Bildwiederholrate von 60 oder 120 Bildern pro Sekunde. Der dreh- und schwenkbare 3,0-Zoll-Touchscreen bietet eine Auflösung von 1,84 Millionen Bildpunkten und ermöglicht eine flexible Bildkontrolle aus verschiedenen Winkeln.
Videografen profitieren von umfangreichen Videooptionen: Die GH7 kann 4K-Videos in 120p aufnehmen und unterstützt interne Aufzeichnungen in verschiedenen Formaten, einschließlich Apple ProRes Raw. Auch HDR-Video ist möglich. Über die HDMI-A-Schnittstelle können Videos in Raw extern aufgezeichnet werden. Die Kamera verfügt über zwei Speicherkartenplätze (CFexpress Typ B und SD/SDHC/SDXC) und ermöglicht Video-Streaming über USB-C und LAN.
Die GH7 bietet zahlreiche kreative Funktionen wie Zeitraffer- und Stop-Motion-Modus, umfangreiche Bildeffekte und eine Vielzahl an Aufnahmeparametern, die sich an professionelle Bedürfnisse anpassen lassen. Die Kamera kann auch über WLAN und Bluetooth ferngesteuert werden und bietet umfassende Anschlussmöglichkeiten für Mikrofon, Kopfhörer und Blitzgeräte.
Insgesamt ist die Panasonic Lumix DC-GH7 eine äußerst vielseitige Kamera, die sowohl für professionelle Video- als auch Fotoaufnahmen optimiert ist. Mit ihrer robusten Bauweise, fortschrittlichen Technologie und umfangreichen Funktionen ist sie bestens geeignet für anspruchsvolle Fotografen und Videografen.
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Zubehörempfehlungen:
mFT-Objektive
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SanDisk Extreme Pro 64GB SDXC Class 10 UHS 3 (200 MB/Sek)
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Lebenszeichen von Olympus: OM SYSTEM OM-3
Mit der OM SYSTEM OM-3 bringt OM Digital Solutions sein erstes neues Modell als Nachfolger von Olympus auf den Markt. Die OM-3 erinnert optisch an die legendäre Olympus OM-1 von 1972, während das kreative Einstellrad an die Olympus Pen-F von 2016 angelehnt ist. Doch unter dem Retro-Gehäuse steckt modernste Technik, die ambitionierte Fotografen begeistert.
Herzstück der OM-3 ist ein 20,4 Megapixel Stacked BSI CMOS-Sensor, der in Kombination mit dem neuen Quad-Pixel-Phasenerkennungs-Autofokus für beeindruckende Bildqualität und schnelle Fokussierung sorgt - vergleichbar mit der OM-1 Mark II. Die 1.053 Messfelder garantieren eine zuverlässige Motiverfassung, selbst bei schnellen Bewegungen oder schwierigen Lichtverhältnissen.
Für gestochen scharfe Bilder auch aus der Hand sorgt die integrierte 5-Achsen-Bildstabilisierung, die bis zu 8 Blendenstufen kompensiert. Actionfotografen profitieren zudem von der Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 50 Bildern pro Sekunde mit kontinuierlichem Autofokus. Auch in Sachen Video punktet die OM-3 mit 4K UHD-Aufnahmen bei bis zu 60 fps.
Das robuste Metallgehäuse mit IP53-Zertifizierung schützt die Kamera zuverlässig vor Staub und Spritzwasser, wodurch sie sich auch für den Outdoor-Einsatz bei widrigen Bedingungen eignet. Der elektronische Sucher bietet 2,36 Millionen Bildpunkte mit einer 0,69-fachen Vergrößerung, während das schwenk- und drehbare Touchdisplay mit 1,62 Millionen Bildpunkten eine flexible Bildkomposition ermöglicht.
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Zubehörempfehlungen:
mFT-Objektive
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Canon hat mit seiner EOS-R-Serie eine breite Palette spiegelloser Systemkameras geschaffen, die sich an Fotografen aller Erfahrungsstufen richten. Vom Einsteigermodell bis zur Profikamera bietet der japanische Hersteller eine Auswahl, die sowohl ambitionierten Hobbyfotografen als auch professionellen Anwendern gerecht wird. Doch welche Kamera passt zu wem? Und welche Vor- und Nachteile bringen die aktuellen Modelle mit sich? Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Vertreter der EOS-R-Serie.
Die Canon EOS R50 ist die moderne spiegellose Systemkamera von Canon, die im März 2023 als leistungsstarkes Upgrade für Einsteiger auf den Markt kam. Diese extrem kompakte Kamera richtet sich an Content Creator und Hobbyfotografen gleichermaßen und bietet durch ihr intuitives Bedienkonzept einen deutlich einfacheren Einstieg in die spiegellose Fotografie als die R100.
Die Canon EOS R50 verfügt über einen APS-C CMOS-Sensor mit einer effektiven Auflösung von 24,2 Megapixeln. Ausgestattet mit dem modernen DIGIC X Prozessor und dem Dual Pixel CMOS AF II, bietet die Kamera eine hochintelligente Motiverkennung. Funktionen wie die automatische Erkennung und Verfolgung von Menschen, Tieren und Fahrzeugen stellen sicher, dass Ihre Motive auch in Bewegung stets knackscharf abgebildet werden.
Die Kamera nimmt hochwertige Videos in 4K-Auflösung mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde auf - und das ohne Bildbeschnitt (Uncropped) durch Oversampling der 6K-Sensordaten. Für Full-HD-Aufnahmen sind bis zu 120 Bilder pro Sekunde für flüssige Zeitlupen möglich. Auf der Rückseite befindet sich ein 3,0-Zoll Clear View LCD II Touch-Monitor mit 1,62 Millionen Bildpunkten, der sich vollständig ausklappen und drehen lässt. Zudem gibt es einen elektronischen Sucher mit 2,36 Millionen Bildpunkten. Die EOS R50 bietet Bluetooth- und WLAN-Verbindungen sowie eine Plug-and-Play-UVC/UAC-Funktionalität über USB-C, wodurch sie direkt als hochwertige Webcam genutzt werden kann.
Die Kamera schafft beeindruckende Serienaufnahmen mit bis zu 12 Bildern pro Sekunde (elektronischer 1. Verschlussvorhang) bzw. bis zu 15 Bildern pro Sekunde mit dem rein elektronischen Verschluss. Die ISO-Empfindlichkeit reicht von ISO 100 bis ISO 32.000 (erweiterbar auf 51.200). Die Kamera unterstützt SDHC- und SDXC-Karten (UHS-I). Die EOS R50 verfügt über einen modernen USB-C-Anschluss, eine Micro-HDMI-Schnittstelle, einen 3,5-mm-Mikrofoneingang und den neuen Multifunktions-Zubehörschuh für digitale Mikrofone oder Blitzgeräte.
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Zubehörempfehlungen:
Canon-Objektive
Ersatzakku Canon LP-E17
professionelles Ladegerät Hähnel ProCube3
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Stativ Manfrotto MT190XPRO3 und 3-Wege-Neiger Manfrotto 804-3W - Testbericht
Ein Vollformat für den Einstieg: Canon EOS R8
Ambitionierte Fotografen, die den Schritt ins Vollformat wagen wollen, finden in der Canon EOS R8 eine interessante Option. Ausgestattet mit einem 24,2-Megapixel-Vollformatsensor und fortschrittlichem Autofokus bietet sie eine beeindruckende Bildqualität, die sowohl bei Fotos als auch bei Videos überzeugt. Mit ihrer Fähigkeit, 4K-Aufnahmen ohne Crop bei 60 Bildern pro Sekunde zu erstellen, spricht sie insbesondere Hybrid-Nutzer an. Trotz ihrer vielen Vorzüge, wie dem geringen Gewicht, verzichtet die R8 auf einen integrierten Bildstabilisator und hat eine vergleichsweise kurze Akkulaufzeit - Schwächen, die bei intensiver Nutzung ins Gewicht fallen können.
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Der Allrounder: Canon EOS R6 Mark II
Die EOS R6 Mark II ist der Allrounder der Serie und richtet sich an Nutzer, die gleichermaßen Fotos und Videos aufnehmen möchten. Mit einem Vollformatsensor, 6K-RAW-Videoausgabe und einer beeindruckenden Bildstabilisierung eignet sich die Kamera für nahezu alle Situationen - von Action-Aufnahmen bis hin zu anspruchsvollen Filmprojekten. Besonders der schnelle Autofokus und die Serienbildfunktion mit bis zu 40 Bildern pro Sekunde machen die R6 Mark II zur idealen Wahl für Wildlife- oder Sportfotografen. Allerdings bewegt sich die Kamera mit einem Preis von knapp 2800 Euro im oberen Mittelfeld und bietet weniger Auflösung als die höherpreisigen Modelle.
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Für Profis mit höchsten Ansprüchen: Canon EOS R5 Mark II
Wer höchste Ansprüche an Bildqualität und Features hat, greift zur Canon EOS R5 Mark II. Mit ihrem 45-Megapixel-Vollformatsensor, 8K-Videofunktion und fortschrittlichem Autofokus ist sie eine der leistungsstärksten spiegellosen Kameras auf dem Markt. Die robuste Verarbeitung und die Möglichkeit, ältere EF-Objektive via Adapter zu nutzen, machen sie besonders vielseitig.
Die Königsklasse: Canon EOS R1
Die EOS R1 ist das Flaggschiff für Sport- und Wildlife-Fotografen. Mit ihrem 24,2-Megapixel-Stacked-Sensor und einer Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 40 Bildern pro Sekunde setzt sie Maßstäbe in Geschwindigkeit und Präzision. Ein Highlight ist der EVF mit 9,5 MP Auflösung, der eine beeindruckende Detailtreue und Helligkeit bietet. Dieser hochauflösende EVF ist in seiner Klasse führend und bietet eine Darstellung, die viele optische Sucher in Bezug auf Klarheit und Präzision übertrifft. Allerdings bringt das Profimodell nicht nur ein hohes Gewicht, sondern auch einen stolzen Preis von etwa 7500 Euro mit sich.
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