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Kaufberatung Digitalkamera

Digitalkameras der Super-Zoom-Klasse / Bridge / Prosumer

Startseite > Kaufberatung > Superzoom-Kameras

Die Digitalkameras der Super-Zoom-Klasse sind meist sehr umfassend ausgestattet Modelle, die sich durch einen großen Zoombereich auszeichnen. Wichtigstes Feature einer Super-Zoom-Kamera ist ein Bildstabilisator, denn nur damit kann man problemlos die enormen Brennweiten im Telebereich verwacklungsfrei aus der Hand nutzen.
 
Nachteil des großen Zoom-Bereichs sind Verzeichnungen und Abschattungen mit denen man bei allen Digitalkameras vor allem im extremen Weitwinkelbereich rechnen muß. Außerdem werden meist sehr kleine Sensoren verbaut um überhaupt einen so großen Zoom zu ermöglichen. Dies schlägt sich ebenfalls in der Bildqualität negativ nieder.

Preis/Leistungs-Tip:
Mein Kauftip ist die Panasonic TZ-25 als Vertreter der Hosentaschen-Zooms und die Fujifilm FinePix X-S1 als Bridgekamera.

Die Superzoom-Kameras lassen sich grob in 3 Kategorien einteilen:

Hosentaschen-Superzooms
Hierzu zählen die kleinsten Super-Zoom-Modelle Canon Powershot SX260 HS mit manuellen Modi, die Panasonic Lumix DMC-TZ25 und die Fuji Finepix F660EXR mit CMOS-EXR-Sensor.
 
Standard-Superzooms
Die Superzooms werden vertreten durch die Canon Powershot SX50 HS, die Nikon Coolpix P510 und die Panasonic Lumix DMC-FZ200.
 
Bridge- oder Prosumer-Kameras
Zu den wenigen Kameras mit semi-professioneller Ausstattung gehören die Sony Cybershot DSC-HX200V mit 30fach-Zoom und die Fujifilm FinePix X-S1 mit manuellem Zoom. Besonders empfehlen möchte ich aber die neuartige Systemkamera Sony alpha SLT-A65V.
 

Produktfoto In der Canon Powershot SX260 HS setzt Canon einen rückseitig belichteten CMOS-Sensor ein. Dabei belässt es Canon bei einer Auflösung auf 12 MP, was der Bildqaulität mit Sicherheit gut tut. Der unglaubliche 20fach Zoom mit echtem Bildstabilisator deckt 25 bis 500 mm ab, ist aber am Teleende sehr lichtschwach. Gespeichert wird auf SDHC/SDXC-Karten. Die Stromversorgung sichert ein LiIon-Akkus.
 
Als Besonderheit verfügt die SX260IS über einen GPS-Sensor mit Log-Funktion. Wahlweise kann nicht nur die Ortsinformation in den EXIF-Daten der Fotos gespeichert werden, sondern auch die zurückgelegte Strecke bei ausgeschalteter Kamera protokolliert werden.
 
Die Voll-Automatik der Powershot kann automatisch das richtige aus 58 Motivprogrammen wählen, entscheiden ob der Bildstabi für scharfe Fotos reicht oder ob man zusätzlich den ISO-Wert erhöhen muß. Natürlich werden auch Gesichter erkannt und rote Augen beseitigt. Der aufklappbare Blitz kann nicht nur automatisch, sondern auch mit 3 festen Leistungsstufen gesteuert werden. Der Selbstauslöser ist weitreichend konfigurierbar und kann auch auf ein neu hinzukommendes Gesicht oder ein Blinzeln reagieren, damit es der Fotograf leichter hat selber mit aufs Gruppenbild zu kommen. Neben den Automatiken bietet die SX260IS auch eine manuelle Belichtung an.
 
Auf Knopfdruck kann die ISO-Einstellung automatisch bis ISO 1.600 erhöht werden. Die Serienbildfunktion arbeitet mit 10 Bildern pro Sekunde. Videos können in Full-HD-Qualität mit 24 Bildern/sec aufgenommen und über eine HDMI-Schnittstelle ausgegeben werden. Das benötigte Kabel ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten. Bei der Aufnahme kann gezoomt werden und der Ton wird in Stereo aufgezeichnet. Es werden auch Slow-Motion-Aufnahmen mit 120-240 B/s unterstützt.

Brennweite (KB): 25 - 500 mm
Lichtstärke: F 3,5 - 6,8 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   -/- Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   -/-
Einschaltzeit: 1,2 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,3 - 1,0 s
Display: 7,6 cm (3,0'')
461.000 Pixel
Sensorgröße: 1,5 µm (1/2,3'')
EUR 208,95* bei Amazon.de
EUR 188,29* bei Amazon.de (gebraucht)
EUR 243.00* bei Jacob-Computer
EUR 289.00* bei Cyberport
 
Testberichte:
noch keine
DC Resource
Imaging Resource

Zubehörempfehlungen:
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
SanDisk Extreme 8GB SDHC Class6 20MB/s
Ersatz-Akku Canon NB-6L
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Kameratasche Lowepro Rezo 30
Canon Unterwassergehäuse WP-DC46
 


Produktfoto Die Panasonic Lumix DMC-TZ25 ist eine konsequente Weiterentwicklung der beliebten TZ-Reihe. Die 12-MP-Kamera verfügt jetzt über einen weiterentwickelten CMOS-Sensor. Das 16fach-Zoom ist mit einem optischem Bildstabilisator ausgestattet und die Bilder werden auf SD/SDHC/SDXC-Karten gespeichert. Den Strom für ca. 260 Fotos liefert ein LiIon-Akku. Der Akku kann über USB aufgeladen werden. Es muß dazu aber das mitgelieferte Kabel genutzt werden, da es kein Standard-Kabel ist.
 
Die Anzeigehelligkeit des sehr gut aufgelösten und großen Display wird automatisch geregelt. Der Autofokus kann zwischen 11-, 3- und 1-Punkt-AF umgeschaltet werden und bietet eine zuschaltbare Schärfenachführung.
 
Die bisherige Multiformat-Unterstützung, bei der man ohne Einschränkungen in der Brennweite Aufnahmen z.B. in 16:9 machen konnte ist weggefallen. Nun wird bei 16:9 das Bild beschnitten und somit erreicht man in diesem Format nicht mehr den vollen Weitwinkel. Die TZ25 bietet eine Zeit- oder Blendenautomatik und einen komplett manuellen Modus. Selbstverständlich verfügt sie auch über Programmautomatik und Motivprogramme. Zusätzlich hat man mit Belichtungskorrektur und Belichtungsreihenfunktion weitere Eingriffsmöglichkeiten.
 
Die Serienbildfunktion schafft 10 Bilder/sec - wobei eine Bewegungserkennung die Bildrate auf die aktuelle Situation optimieren soll. Erwähnenswert ist zudem die automatische Kontrastkorrektur.
 
Ganz witzig ist die neue 3D-Funktion: die Kamera nimmt 20 Bilder hintereinander auf und wählt daraus 2 Stück aus, die sich am besten für 3D eignen und errechnet daraus eine 3D-Aufnahme (MPO-Format), die über HDMI an einem 3D-Fernseher betrachtet werden kann. Mit der TZ25 lassen sich Videos mit Stereoton im FullHD-Format aufzeichnen (AVCHD 50i; MP4 25 B/s) und über HDMI ausgeben.
 
Das teurere Schwestermodell Lumix DMC-TZ31 hat eine etwas bessere Ausstattung. Sie hat ein flacheres Gehäuse, einen 14-MP-Sensor, GPS-Sensor, ein 20-fach-Zoom von 24 bis 480mm, einen Touchscreen, Full-HD-Videos auch in 50p und mit Stereoton. Der Aufpreis beträgt etwa 50 EUR.

Brennweite (KB): 24 - 384 mm
Lichtstärke: F 3,3 - 5,9 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   -/- Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   -/-
Einschaltzeit: - s
Auslöseverzögerung incl. AF: - s
Display: 7,6 cm (3,0'')
460.000 Pixel
Sensorgröße: 1,5 µm (1/2,3'')
EUR 187,99* bei Amazon.de
EUR 161,07* bei Amazon.de (gebraucht)
EUR 278.80* bei Jacob-Computer
EUR 255.90* bei Cyberport
 
Testberichte:
DigitalPhoto 04/2012

Zubehörempfehlungen:
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
SanDisk Extreme 8GB SDHC Class6 20MB/s
Ersatzakku Hähnel Typ Panasonic DMW-BCG10
Kameratasche Lowepro Rezo 60
Unterwassergehäuse DMW-MCTZ20E
Ministativ GorillaPod
Metz 28 CS-2 Slave-Blitzgerät
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
LUMIX Superzoom Fotoschule
 


Produktfoto Die Fuji Finepix F660EXR ist eine kleine Superzoomkamera in der Fuji die EXR-Technologie auf einem CMOS-Sensor mit 16 MP Auflösung einsetzt. Damit sind entweder Fotos mit voller Auflösung oder bei halbierter Auflösung, aber erhöhtem Dynamikumfang bzw. weniger Rauschen möglich. Zur Ausstattung der F660EXR gehört ein 15fach Zoom mit Bildstabilisator, LiIon-Akku und SD/SDHC-Kartenschacht. In voller Auflösung können in einer Sekunde (einmalig) 8 Bilder in Folge gemacht werden. Noch interessanter dagegen ist die Rückkehr des 'Ringspeichers': bei halbdurchgedrücktem Auslöser werden kontinuierlich Fotos gespeichert um dann beim Auslösen wahlweise die 7 Fotos vorher oder nachher abzuspeichern.
 
Die Fuji F660 EXR bietet auch die Möglichkeit mehrere Fotos zu einem einzigen mit verringertem Rauschen zu verrechnen. Damit sind selbst mit ISO 1600 erstaunlich gute Fotos möglich. Zur sonstigen Ausstattung gehören manuelle und halbautomatische Belichtungsprogramme, sowie Vollautomatik und diverse Motivprogramme, sowie die Speicherung im RAW-Format. Panoramas können, wie bei Sony-Kameras, durch einfaches Schwenken der Kamera erstellt werden.
 
Videos können in Full-HD-Qualität (1.920 x 1.080 Pixel bei 30 fps) mit Stereoton aufgenommen und über HDMI ausgegeben werden. Bei reduzierter Auflösung sind sogar Zeitlupenaufnahmen möglich. Insgesamt eine sehr interessante Mini-Superzoom für den ambitionierten Fotografen mit einer guten Bildqualität.
 
Die sehr ähnliche Fuji F770EXR verfügt zudem über einenGPS-Sensor. Damit kann der Aufnahmeort in den Fotos gespeichert werden. Die Protokollierung der aktuellen Position im 10 Minuten-Takt ermöglicht das spätere Nachvollziehen der Reiseroute. Ganz witzig ist die Nutzung des GPS-Sensors zum Auffinden von Sehenswürdigkeiten in der Nähe. Es wird der Name und Richtung, sowie Entfernung angezeigt.

Brennweite (KB): 24 - 360 mm
Lichtstärke: F 3,5 - 5,3 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   -/- Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   -/-
Einschaltzeit: - s
Auslöseverzögerung incl. AF: - s
Display: 7,6 cm (3'')
460.000 Pixel
Sensorgröße: 1,3 µm (1/2'')
EUR 152,40* bei Amazon.de
EUR 198.00* bei Jacob-Computer
 
Testberichte:
noch keine

Zubehörempfehlungen:
Hähnel HL-F50 3,7V 800mA Ersatzakku Typ Fuji NP-50
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
SanDisk Extreme 8GB SDHC Class6 20MB/s
Kameratasche Lowepro Rezo 30
Ministativ GorillaPod
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
 


Produktfoto Die Panasonic Lumix DMC-FZ200 kombiniert einen 12-MP Sensor mit einem 24-fach-Zoomobjektiv mit optischem Bildstabilisator. Besonders hervozuheben ist die durchgängige Lichtstärke von f2,8. Den Akkuschacht füllt ein LiIon-Akku und der Kartenschacht nimmt SD- und SDHC/SDXC-Karten auf. Neben dem beeindruckenden Zoombereich wird die Ausstattung vervollständigt von der Möglichkeit im RAW-Format zu speichern, der üblichen Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik und manuellen Belichtungssteuerung, manueller Fokus, Blitzbelichtungskorrektur, 16 Motivprogrammen, intelligente ISO-Kontrolle, nach oben begrenzbare ISO-Automatik, AF-Hilfslicht, Serienbildmodus mit 12 Bilder/sec, Gesichtserkennung zur Optimierung von Belichtung und Fokuspunkt, 16:9-Format, wahlweise automatische Power-LCD-Funktion zum Aufhellen des Displays im Sonnenlicht.
 
Für viele Funktionen gibt es separate Tasten z.B. für Belichtungskorrektur, Blitzeinstellung, Selbstauslöser, Serienbildmodus, Fokusmethode, Belichtungs- und Fokusspeicher. Nur Einstellräder wie bei Bridgekameras vermisst man, sowie den manuell einstellbaren Zoom (es gibt einen Zoomhebel um den Auslöser und einem am Objektiv) ansonsten ist die Bedienung schon sehr prosumer-like. Sogar 3 benutzerdefinierte Einstellungen gibt es, was die intensive Arbeit mit der Lumix FZ200 deutlich erleichtert - genauso wie der nun höher aufgelöste und schwenkbare Monitor.
 
Videos werden in Full-HD-Qualität mit 50 Vollbildern auf (1.080p) im platzsparenden AVCHD-Format oder alternativ als MP4 aufgezeichnet. Der Autofokus wird ständig nachgeführt und der Ton in Stereo aufgezeichnet.
Der dreh- und schwenkbare Monitor ist noch gerade ausreichend gut aufgelöst, die Auflösung des elektronischen Suchers wurde an den Stand der Technik angepasst.

Brennweite (KB): 25 - 600 mm
Lichtstärke: F 2,8 - 2,8 (WW / Tele)
Videosucher: k.A.
1.300.000 Pixel
Display: 7,6 cm (3,0'')
460.000 Pixel
Sensorgröße: 1,5 µm (1/2,3'')
EUR 453,27* bei Amazon.de
EUR 430,00* bei Amazon.de (gebraucht)
EUR ???* bei Cyberport
 
Testberichte:
Digitalkamera.de

Zubehörempfehlungen:
Ersatzakku Typ DMW-BLC12
SanDisk Extreme 8GB SDHC Class6 20MB/s
Kameratasche Tamrac 3325 Aero Zoom 25
Metz 28 CS-2 Slave-Blitzgerät
Ministativ GorillaPod SLR
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Panasonic DMW-LA7GU Adapterring
Raynox DCR-250 - Makro/Nahlinsen - Testbericht
LUMIX Superzoom Fotoschule
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und 3-Wege-Neiger Manfrotto 804RC2 - Testbericht

 


Produktfoto Die Canon Powershot SX50 HS hat ein 50fach Zoom mit Bildstabilisator bei 12 Megapixel Auflösung. Gespeichert wird auf SD/SDHC/SDXC-Karten, den Strom liefert ein LiIon-Akku. Besonders erwähnenswert ist das Dreh/Schwenkdisplay.
 
Neben Motivprogrammen sind auch manuelle und halbmanuelle Belichtungseinstellungen möglich. Selbstverständlich sind auch Gesichtserkennung und Rote-Auge-Retusche an Bord. Die Serienbildfunktion schafft 4 Bilder/sec.
 
Videos werden in FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln bei 24 Bildern/s aufgezeichnet. Zoomen während der Aufnahme ist dank leisem Ultraschallantrieb kein Problem. Gestartet werden Videoaufnahmen über einen eigenen Knopf.
 
Wie bei vielen anderen dieser Zoomriesen ist die Bildqualität der größte Schwachpunkt, wobei die SX50 noch zu den besseren Exemplaren gehört. Das 50fach Zoom erfordert einige Kompromisse. Trotz Stabilisator ist das Anvisieren des Motivs bei 1200mm freihand nicht einfach - die SX50 unterstützt dies mit einer Zoomhilfe bei der die Kamera kurzzeitig in den Weitwinkelbereich zurückspringt. Der Einsatz eines Stativs ist bei einer solchen Brennweite aber generell angeraten.

Brennweite (KB): 24 - 1200 mm
Lichtstärke: F 3,4 - 6,5 (WW / Tele)
Display: 7,1 cm (2,8'')
461.000 Pixel
Videosucher: k.A.
Sensorgröße: 1,5 µm (1/2,3'')
EUR 405,90* bei Amazon.de
EUR 397,83* bei Amazon.de (gebraucht)
EUR 489.40* bei Jacob-Computer
EUR ???* bei Cyberport
EUR 397.99* bei Redcoon
 

Zubehörempfehlungen:
Hähnel HL-10L Li-Ionen Ersatzakku Typ Canon NB-10L
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
SanDisk Extreme 8GB SDHC Class6 20MB/s
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Metz 52 AF-1 C digital System-Blitzgerät für Canon - Testbericht
Kameratasche Tamrac 3325 Aero Zoom 25
Raynox DCR-250 - Makro/Nahlinsen - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und 3-Wege-Neiger Manfrotto 804RC2 - Testbericht

 


Produktfoto Die Nikon Coolpix P510 ist mit einem 16-MP-CMOS-Sensor ausgestattet. Das Objektiv bietet nun einen unglaublichen 42fachen Zoomfaktor. Zuviel sollte man sich vom Teleende aber nicht versprechen, da man trotz (neuem) optischem Bildstabilisator 1000mm kaum ohne Stativ ruhig halten kann. Immerhin ermöglicht der Zoomschalter an der linken Objektivseite eine Kamerahaltung und Bedienung ähnlich wie bei einer manuellen Zoomverstellung.
 
Es kommt ein Nikon LiIon-Akku zum Einsatz und SD/SDHC-Karten. Das sehr hochauflösende Display lässt sich ausklappen, der LCD-Sucher ist leider etwas klein ausgefallen.
 
Die Belichtung kann vollautomatisch, über Motivprogramme und mit Blenden/Zeit-Automatik gesteuert oder komplett manuell eingestellt werden. Die P510 verfügt auch über eine Blitzlichtkorrektur - einen Anschluß für einen externen Blitz sucht man aber vergeblich.
 
Videos werden im HD-Format (1920x1080 Pixel) mit 30 Bilder/sec aufgezeichnet und können über eine miniHDMI-Schnittstelle ausgegeben werden. Auch Zeitlupenaufnahmen (in VGA-Auflösung bei 120 Bildern/s) und Zeitraffer sind möglich. Die Serienbildfunktion schafft 7 Bilder/sec. Die hohe Geschwindigkeit des Sensors ermöglicht ebenfalls automatisch HDR-Bilder, die mehrere Aufnahmen zu einer kombinieren, um hohe Kontraste zu bewältigen. Der integrierte GPS-Sensor zeichnet den Aufnahmeort mit auf.
 
Nachfolge-Modell angekündigt: Nikon P520

Brennweite (KB): 24 - 1000 mm
Lichtstärke: F 3,0 - 5,9 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   -/- Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   -/-
Einschaltzeit: - s
Auslöseverzögerung incl. AF: - s
Display: 7,6 cm (3'')
921.000 Pixel
Videosucher: 5,1 mm
(0,2'') 201.000 Pixel
Sensorgröße: 1,3 µm (1/2,3'')
EUR 339,00* bei Amazon.de
EUR 270,00* bei Amazon.de (gebraucht)
EUR 403.00* bei d-living
EUR 349.00* bei Cyberport
 
Testberichte:
Photographie 7-8/2012

Zubehörempfehlungen:
Ansmann Ersatzakku für Nikon-Typ EN-EL5
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
SanDisk Extreme 8GB SDHC Class6 20MB/s
Kameratasche Tamrac 3325 Aero Zoom 25
Ministativ GorillaPod SLR
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
 


Produktfoto Die Sony Cybershot DSC-HX200V ist eine 18-MP-Kamera mit 30fachem stabilisiertem Zoom. Sie verfügt über eine gute Ausstattung mit Programm-, Zeit- und Blendenautomatik sowie einem manuellen Modus und manuellem Fokus. Selbstverständlich stehen auch einige Motivprogramme zur Verfügung, die wahlweise von einer Motivautomatik automatisch auswählt werden. Gesichts- und Lächelerkennung sind ebenfalls an Bord. Den Strom für ca. 300 Fotos liefert ein LiIon-Akku und zur Speicherung hat man die Wahl zwischen Sonys Memory Stick Pro Duo oder Standard-SD-Karten.
 
Die Sony HX200V hat aber auch ungewöhnlichere Features zu bieten: der Bildsensor ist kein CCD, sondern ein rückseitig belichteter CMOS. Dieser kann bis zu 10 Serienbilder pro Sekunde liefern. Dies nutzt Sony um eine besonders einfache Panoramafunktion zu realisieren: es reicht die Kamera während der Aufnahme zu schwenken. Aus der Bildserie wird dann ein Panorama berechnet mit bis zu 43 Megapixel berechnet. Wahlweise sind auch 3D-Panoramen möglich, die über die HDMI-Schnittstelle an 3D-Fernseher ausgegeben werden können.
 
Um die geringe Schärfentiefe einer DSLR zu simulieren können 2 Einzelaufnahmen mit unterschiedlichem Fokus überlagert werden. Aus jeweils 6 Highspeed-Aufnahmen kann die HX200V entweder bei statischen Motiven in dunkler Umgebung ein besonders rauscharmes Bild berechnen oder aber bei bewegten Motiven ein besonders scharfes Foto. Videos können in FullHD-Auflösung mit 50 Vollbildern pro Sekunde im AVCHD-Format aufgenommen werden.
 
Das große, hochaufgelöste, Display lässt sich nach unten und oben klappen, wodurch ungewöhnliche Perspektiven erleichtert werden. Der elektronische Sucher ist leider deutlich zu gering aufgelöst und nur ein Notbehelf. Der Autofokus arbeitet schnell und zuverlässig. Ein GPS-Sensor mit Kompassfunktion zeichnet Ort und Blickrichtung der Fotos auf. Insgesamt eine sehr interessante Kamera, bei der man nur den Blitzschuh und eine manuelle Zoomverstellung vermißt. Die Bildqualität gehört zum besten im Vergleichsfeld und der Autofokus arbeitet auch im Telebereich noch relativ flott.

Brennweite (KB): 27 - 810 mm
Lichtstärke: F 2,8 - 5,6 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   - / - Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   - / -
Einschaltzeit: 1,9 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,3 - 0,9 s
Display: 7,6 cm (3,0'')
921.600 Pixel
Videosucher: 201.600 Pixel
Sensorgröße: 1,2 µm (1/2,3'')
EUR 323,57* bei Amazon.de
EUR 271,05* bei Amazon.de (gebraucht)
EUR 425.00* bei Cyberport
 
Testberichte:
fotoMagazin 07/2012
Photographie 7-8/2012

Imaging Resource
DPReview

Zubehörempfehlungen:
Akku NP-FH50
SanDisk Extreme 8GB SDHC Class6 20MB/s
SONY Memory Stick Pro-HG Duo 8 GB
Kameratasche 3320 Aero Zoom Tasche 20
Ministativ GorillaPod SLR
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und 3-Wege-Neiger Manfrotto 804RC2 - Testbericht

 


Produktfoto Die Sony alpha SLT-A65V ist die derzeit wohl innovativste Systemkamera auf dem Markt. Sie kombiniert einen elektronischen Sucher wie in einer Prosumer-Kamera mit dem Objektivanschluß und der Systemvielfalt einer Spiegelreflex. Dadurch kann etwas Größe und Gewicht eingespart werden, wodurch die Sony alpha 65V etwas kleiner als eine herkömmliche DSLR ausfällt.
 
Weiterer Vorteil: Sucher und Autofokus sind von wesentlich höherer Qualität als bei Superzoom-Kameras üblich - und die Bildqualität ist im Vergleich überragend; hohe ISO-Werte sind kein Thema. Nachteil: mit entsprechender Brennweite ausgestattet ist sie auch deutlich größer und teurer. Mit dem empfehlenswerten Tamron 18-270 (entsprechend KB 27-405mm) wiegt sie ca. 150g mehr als die Fuji X-S1.
 
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Auflösungsvermögen ISO100/400:  ** 1684/1704 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400/800/1600:   1 / 1 / 1- / 2
Einschaltzeit: 1,0 s
Auslöseverzögerung incl. AF:* 0,3-0,4 s
Videosucher: 2.3 MPixel
100% - eff. 0,72fach
Bildanzeige: 7,6 cm (3'')
921.600 Pixel
Sensorgröße: 3,9 µm (23,6 x 15,8 mm)
* Meßwerte objektivabhängig, gemessen mit Kit-Objektiv Sony 18-55/3,5-5,6 SAM
** gemessen mit Minolta AF 1,4/50
Brennweitenverlängerung von 1,5
EUR 794,00* bei Amazon.de
EUR 725,22* bei Amazon.de (gebraucht)
EUR 899.00* bei Cyberport
EUR ???* bei Redcoon
 
Testberichte:
ColorFoto 11/2011
FotoDigital 11-12/2011

Digitalkamera.de

Zubehörempfehlungen:
besonders empfehlenswerte Sony-Objektive
Hähnel HL-XM500 Li-Ion-Ersatzakku (Typ Sony NP-FM500H)
SanDisk Extreme 8GB SDHC Class6 20MB/s
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Sony kompatible Objektive
 


Produktfoto Die Fujifilm FinePix X-S1 ist derzeit die einzige echte Bridge-Kamera auf dem Markt. Das merkt man ihr sowohl an Größe, Gewicht als auch dem Preis an, der sich mit DSLRs messen kann. Aber die Fuji X-S1 bringt dafür ein Zoom-Objektiv von 24 bis 624 mm mit - dieser Brennweitenbereich würde bei einer DSLR ein mehrfaches an Gewicht und Geld kosten. Zwar erreicht man nicht ganz die Bildqualität einer DSLR - besonders bei höheren ISO-Werten - aber wenn man den Telebereich nicht ganz ausnutzt erhält man eine gute Bildqualität.
 
Als Sensor kommt ein vergleichsweise großer, rückseitig belichteter CMOS-Sensor in Fujis EXR-Technologie mit 12 MP zum Einsatz. Diese Kombination aus moderater Auflösung, großem Sensor und den Möglichkeiten des EXR-Sensors ermöglichen eine bessere Bildqualität als bei den üblichen Superzoom-Kameras. Um die Möglichkeiten auszuschöpfen, sollte man sich allerdings auch mit der Technik auseinandersetzen. Man kann zwar einen AUTO-EXR-Modus nutzen, aber man kann auch selber entscheiden, ob man mehr Auflösung, mehr Dynamikumfang oder geringeres Bildrauschen bevorzugt.
 
Die Fuji X-S1 wird wie eine DSLR bedient: die üblichen Modi (PASM) sind vorhanden, natürlcih auch Motivprogramme. Der Zoom wird manuell verstellt und auch der Fokus kann selber festgelegt werden. Hinzu kommen zahlreiche Direktzugriffstasten und das RAW-Format. Drei Benutzerspeicher sind über das Wahlrad aufrufbar.
 
Die Fotos werden auf SD-Karten gespeichert und die Stromversorgung stellt ein LiIon-Akku vom Typ Fuji NP-95 sicher. Das hochauflösende Display ist klappbar (aber nicht schwenkbar). Der elektronische Sucher, der über Näherungssensoren automatisch an- und ausgeschaltet wird, ist von wesentlich besserer Qualität als bei günstigen Superzoom-Kameras. Natürlich ist auch ein Bildstabilisator an Bord und neben einem ausklappbaren Blitz noch ein System-Blitzschuh. Der Serienbild-Modus erreicht eine Geschwindigkeit von 6 Bildern/Sekunde - allerdings nur für 7 Bilder - danach reduziert sich die Geschwindigkeit auf gemächliche 2 Bilder/Sekunde.
 
Videos werden in Full HD (1080p) im H.264-Format (MOV) und mit Stereo-Ton aufgezeichnet. Per 3,5-mm-Stereo-Miniklinkenstecker kann ein externes Mikrofon angeschlossen werden und über HDMI kann das Bild ausgegeben werden.
 
Als Fazit kann man ziehen, das die X-S1 eine echte Bridgekamera ist: sie bietet die Möglichkeiten einer DSLR ohne die dort nötigen Investitionen in einen Objektivpark.
 
Hinweis: ein kleiner Wermuts-Tropfen ist das sogenannte Weiße-Scheiben-Syndrom. In Aufnahmesituationen mit starken Kontrasten und Spitzlichter kann es zu kreisrunden weißen Flecken kommen. Hierfür hat Fuji bereits ein Firmware-Update herausgebracht und wird ab Mai 2012 einen überarbeiteten Sensor verbauen. Kunden, die von diesem Problem betroffen sind, können ihre Kamera dann zum Umrüsten einschicken.

Brennweite (KB): 24 - 624 mm
Lichtstärke: F 2,8 - 5,6 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1275 / 906 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   1 / 2+
Einschaltzeit: --- s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,3-0,6 s
Display: 7,6 cm (3'')
460.000 Pixel
Videosucher: 11,9 mm (0,47'')
1.440.000 Pixel
Sensorgröße: 2,2 µm (2/3'')
EUR 525,00* bei Amazon.de
EUR 408,38* bei Amazon.de (gebraucht)
EUR 659.00* bei Cyberport
 
Testberichte:
ColorFoto 06/12
Photographie 7-8/2012

Digitalkamera.de
Imaging Resource

Zubehörempfehlungen:
Hähnel Ersatzakku Typ NP-95 für Fuji
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
SanDisk Extreme 8GB SDHC Class6 20MB/s
Kameratasche Tamrac 3325 Aero Zoom 25
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
 


Stand: 27.04.2013
*Irrtum vorbehalten. Preisangaben dienen nur der Information; ggf. fallen zusätzliche Versandkosten an
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