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Kaufberatung Digitalkamera

Digitalkameras der Super-Zoom-Klasse / Bridge / Prosumer

Startseite > Kaufberatung > Superzoom-Kameras
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Die Digitalkameras der Super-Zoom-Klasse sind meist sehr umfassend ausgestattet Modelle, die sich durch einen großen Zoombereich auszeichnen. Wichtigstes Feature einer Super-Zoom-Kamera ist ein Bildstabilisator, denn nur damit kann man problemlos die enormen Brennweiten im Telebereich verwacklungsfrei aus der Hand nutzen. Nachteil des großen Zoom-Bereichs sind Verzeichnungen und Abschattungen mit denen man bei allen Digitalkameras vor allem im extremen Weitwinkelbereich rechnen muß. Gehörten vor wenigen Jahren noch 6fach-Zooms zur Super-Zoom-Klasse sind heute Digicams mit 12 bis 20fach Zoombereich der Standard.

Preis/Leistungs-Tip:
Mein Kauftip ist die Fuji Finepix S200 EXR mit besonders großem Sensor als Vertreter der Prosumer-Klasse und die Panasonic FZ38 als Superzoom.

Die Superzoom-Kameras lassen sich grob in 3 Kategorien einteilen:

Hosentaschen-Superzooms
Hierzu zählen die kleinsten Super-Zoom-Modelle Canon Powershot SX200 IS mit manuellen Modi, die vollautomatische Panasonic Lumix DMC-TZ6 und die besonders rauscharme Fuji Finepix F70EXR.
 
Standard-Superzooms
Die Canon Powershot SX20 IS bietet einen neigbaren Monitor. Mit guter Ausstattung trumpft das 18-fach-Modell Panasonic Lumix DMC-FZ38.
 
Bridge- oder Prosumer-Kameras
Zu den wenigen Kameras mit semi-professioneller Ausstattung gehören die Sony Cybershot DSC-HX1 mit 20fach-Zoom, die Fuji Finepix S200 EXR mit besonders großem Sensor und die Casio Exilim Pro EX-F1 für Highspeed-Aufnahmen. Möglicherweise kommt aber auch die neuartige Systemkamera Panasonic Lumix DMC-G1 in Frage.
 

Produktfoto Die Canon Powershot SX200 IS ist eine mit der Panasonic TZ6 vergleichbare Super-Zoom im Miniformat. Die größten Unterschiede sind der etwas mehr telelastige Brennweitenbereich und die umfangreicheren Einstellmöglichkeiten (Blenden- und Zeitautomatik, voll manuell) der Canon. Die Voll-Automatik der Powershot kann selbstständig das richtige Motivprogramm wählen, entscheiden ob der Bildstabi für scharfe Fotos reicht oder ob man zusätzlich den ISO-Wert erhöhen muß. Natürlich werden auch Gesichter erkannt und rote Augen beseitigt. Der aufklappbare Blitz kann nicht nur automatisch, sondern auch mit 3 festen Leistungsstufen gesteuert werden. Der Selbstauslöser ist weitreichend konfigurierbar und kann auch auf ein neu hinzukommendes Gesicht reagieren, damit es der Fotograf leichter hat selber mit aufs Gruppenbild zu kommen.
 
Der 12fach Zoom mit echtem Bildstabilisator deckt 28 bis 336 mm ab und die Bilder des 12-MP-Sensors werden auf SD/SDHC-Karten gespeichert. Die Stromversorgung sichert ein LiIon-Akkus. Auf Knopfdruck kann die ISO-Einstellung automatisch bis ISO 1.600 erhöht werden. Die Serienbildfunktion arbeitet mit 0,8 Bildern pro Sekunde zwar endlos, aber relativ langsam. Die Bilder zeichnen sich durch gut unterdrücktes Rauschen aus, allerdings leidet darunter auch die Detailauflösung und bei höheren ISO-Werten sinkt der Kontrast. Insgesamt aber eine eher überdurchschnittlich gute Leistung.
 
Videos können in HD-Qualität (1.280 x 720 Pixeln, 30fps) aufgenommen und über eine HDMI-Schnittstelle ausgegeben werden. Das benötigte Kabel ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten.

Brennweite (KB): 28 - 336 mm
Lichtstärke: F 3,4 - 5,3 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1124 / 1091 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   2+ / 3
Einschaltzeit: 1,9 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,5 - 1,0 s
Display: 76,2mm (3,0'')
230.000 Pixel
Sensorgröße: 1,5 µm (1/2,3'')
EUR 249,97* bei Amazon.de
EUR 236,96* bei Amazon.de (gebraucht)
EUR 279.00* bei Jacob-Computer
 
Testberichte:
ColorFoto 07/2009
Steves Digicams
DC Resource
Digitalkamera.de

Zubehörempfehlungen:
SanDisk Ultra II SD-Card 2 GB
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Ersatz-Akku Hähnel HL-5L Typ Canon NB-5L
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
Samsonite Kameratasche Samoa DF 33
 


Produktfoto Die Panasonic Lumix DMC-TZ6 ist die kleinste 12-fach-Zoom-Kamera auf dem Markt, sie passt sogar noch in die Hosentasche. Die 10-MP-Kamera mit optischem Bildstabilisator speichert die Bilder auf SD/SDHC-Karten. Den Strom für ca. 320 Fotos liefert ein LiIon-Akku. Das gut aufgelöste und große Display beherscht ein paar Tricks: die Anzeigehelligkeit läßt sich auf Knopdruck verstärken und für Überkopf-Aufnahmen läßt sich der Anzeigewinkel optimieren. Der Autofocus, der von einem AF-Hilfslicht unterstützt werden kann, kann zwischen 9-, 5- und 1-Punkt-AF umgeschaltet werden und bietet eine zuschaltbare Schärfenachführung. Die Lumix TZ6 verfügt nur über Programmautomatik und 19 Motivprogramme. Immerhin hat man mit Belichtungskorrektur und Belichtungsreihenfunktion ein paar Eingriffsmöglichkeiten. Die Serienbildfunktion schafft 2.5 Bilder/sec - bei verringerter Auflösung bis zu 10 Bilder/sec. Bemerkenswert ist zudem die automatische Kontrastkorrektur.
Die Geschwindigkeit der TZ6 ist nur durchschnittlich, aber die Bildqualtität - insbesondere das Rauschen - ist besser als der Durchschnitt.
 
Das Schwestermodell Lumix DMC-TZ7 hat die deutlich besseren technischen Daten: größeres Display, HD-Video, Gesichtswiedererkennung um bekannte Gesichter bei der Scharfstellung und Belichtung gegenüber anderen zu bevorzugen, Fokusverfolgung von bewegten Motiven. Aber dafür hat sie auch ein deutlich stärkeres Bildrauschen.

Brennweite (KB): 25 - 300 mm
Lichtstärke: F 3,3 - 4,9 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   -/- Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   -/-
Einschaltzeit: - s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,7 s
Display: 68,58mm (2,7'')
230.000 Pixel
Sensorgröße: 1,5 µm (1/2,5'')
EUR 226,89* bei Amazon.de
EUR 215,00* bei Amazon.de (gebraucht)
EUR 228.80* bei Jacob-Computer

 
Testberichte:
noch keine
Steves Digicams

Zubehörempfehlungen:
SanDisk Ultra II SD-Card 2 GB
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Kameratasche Samsonite Samoa DF 33
Ersatzakku Typ Panasonic DMW-BCG10E
Ministativ GorillaPod
Metz 28 CS-2 Slave-Blitzgerät
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
LUMIX Superzoom Fotoschule
 


Produktfoto Die Fuji Finepix F70EXR ist eine kleine Superzoomkamera mit Fujis neustem 10-MP-Sensor, 10fach Zoom mit Bildstabilisator, LiIon-Akku und SD-Kartenschacht. Neben dem attraktiven Brennweitenbereich ist der neue EXR-Sensor hervorzuheben. Wie bei der großen Fuji S200EXR ermöglicht er es motivabhängig die Priorität entweder auf eine hohe Auflösung, eine hohe Lichtempfindlichkeit oder einen hohen Dynamikumfang zu legen. Die Auswahl kann man aber auch einer Automatik überlassen. Zusätzlich stehen noch die Modi Pro-Focus und Pro-Low-Light zur Verfügung. In beiden Modi werden mehrere Fotos erstellt, die dann miteinander verrechnet werden. Im Fall von Pro-Low-Light um das Rauschen zu reduzieren und bei Pro-Focus um den Effekt der Schärfentiefe zu verstärken. Zur sonstigen Ausstattung gehören manuelle und halbautomatische Belichtungsprogramme, sowie Vollautomatik und diverse Motivprogramme. Die Serienbildfunktion macht 1.8 Bilder/sec bei voller Auflösung und mit reduzierter Auflösung auf 3 MP können 12 Bilder in Folge mit 4.8 Bilder/sec gemacht werden. Insgesamt eine der interessantesten Mini-Superzooms für den ambitionierten Fotografen mit einer sehr guten Bildqualität.

Brennweite (KB): 27 - 270 mm
Lichtstärke: F 3,3 - 5,6 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1269/922 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   2+ / 2
Einschaltzeit: 3,1 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,4 - 0,7 s
Display: 68,58mm (2,7'')
230.000 Pixel
Sensorgröße: 1,8 µm (1/2'')
EUR 176,17* bei Amazon.de
EUR 198.50* bei Jacob-Computer
 
Testberichte:
ColorFoto 11/2009
fotoMagazin 11/2009
c't 24/2009

Steves Digicams
Digitalkamera.de

Zubehörempfehlungen:
Hähnel HL-F50 3,7V 800mA Ersatzakku Typ Fuji NP-50
SanDisk Ultra II SDHC-Card 4GB
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Kameratasche Lowepro Rezo 20
Ministativ GorillaPod
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
 


Produktfoto Die Panasonic Lumix DMC-FZ38 kombiniert einen 12-MP Sensor mit einem 18-fach-Zoomobjektiv mit optischem Bildstabilisator. Der Bildstabilisator wurde gegenüber den älteren Modellen nochmals verbessert und gleicht auch stärkere Schwankungen aus. Den Akkuschacht füllt ein LiIon-Akku und der Kartenschacht nimmt SD- und SDHC-Karten auf. Ärgerlich: Panasonic lässt nur noch den Einsatz von teuren Originalakkus zu. Neben dem beeindruckenden Zoombereich wird die Ausstattung vervollständigt von der Möglichkeit im RAW-Format zu speichern, der üblichen Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik und manuellen Belichtungssteuerung, manueller Fokus, Blitzbelichtungskorrektur, 16 Motivprogrammen, intelligente ISO-Kontrolle (erhöhte Empfindlichkeit bis ISO 1250 abhängig vom Motiv), nach oben begrenzbare ISO-Automatik, AF-Hilfslicht, Serienbildmodus unbegrenzt mit 2 Bilder/sec oder 5 Bilder in Folge mit 2.3 Bilder/s, Gesichtserkennung zur Optimierung von Belichtung und Fokuspunkt, 16:9-Format, wahlweise automatische Power-LCD-Funktion zum Aufhellen des Displays im Sonnenlicht. Die Displayaufhellung kann bei der Beurteilung der Bildhelligkeit irritieren, probates Gegenmittel ist das zuschaltbare Live-Histogramm. Für viele Funktionen gibt es separate Tasten z.B. für Belichtungskorrektur, Blitzeinstellung, Selbstauslöser, Serienbildmodus, Fokusmethode, Belichtungs- und Fokusspeicher. Nur Einstellräder wie an der FZ50 vermisst man, sowie den manuell einstellbaren Zoom (die FZ38 arbeitet mit einer Zoomwippe um dem Auslöser, dass aber fast stufenlos) ansonsten ist die Bedienung schon sehr prosumer-like. Sogar 3 benutzerdefinierte Einstellungen gibt es, was die intensive Arbeit mit der Lumix FZ38 deutlich erleichtert.
 
Besonders stark hat Panasonic mit der aktuellen Kamerageneration die Automatismen aufgerüstet. Da wären zu nennen die automatische Motivprogrammwahl, automatische Aktivierung des Bildstabilisators und Auswahl des besten Modus, automatische Kontrastregelung und Gegenlichterkennung, automatische Regelung der Monitorhelligkeit. Sehr interessant ist der AF-Tracking-Modus bei dem an einmal anvisiertes Motiv kontinuierlich verfolgt wird - auch wenn es kurz aus dem Sichtfeld verschwindet. Schiefe Bilder können nachträglich mit der Horizontkorrektur bearbeitet werden. Videos können im HD-Format mit 30 Bilder/sec aufgenommen werden und über einen Komponenten-HD-Ausgang ausgegeben werden. Der Autofokus wird ständig nachgeführt und der Ton in Stereo aufgezeichnet. Sie zeichnet 15 Minuten in AVCHD Lite oder Motion-JPEG auf.
 
Die Bildqualität ist erstaunlich gut. Das Objektiv produziert nur geringe, in Anbetracht des großen Zoombereichs vernachlässigbare, Abbildungsfehler. Das Auflösungsvermögen und das Bildrauschen bei ISO 100 sind gut. Bei höheren ISO-Werten sinkt wie üblich die Auflösung und das Rauschen nimmt zu, aber ISO 400 scheint durchaus noch gut verwendbar.

Brennweite (KB): 27 - 486 mm
Lichtstärke: F 2,8 - 4,4 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1299/1087 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   2 / 3
Einschaltzeit: 2,0 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,4-0,5 s
Videosucher: 11,18mm (0,44'')
201.600 Pixel
Display: 68,58mm (2,7'')
230.000 Pixel
Sensorgröße: 1,5 µm (1/2,33'')
EUR 334,78* bei Amazon.de
EUR 336.50* bei Jacob-Computer
 
Testberichte:
ColorFoto 11/2009
Photographie 10/2009
fotoMagazin 09/2009

Digitalkamera.de
Imaging Resource
DC Resource

Zubehörempfehlungen:
Originalakku Typ CGR-S006
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Kameratasche Tamrac Express Case 5
Metz 28 CS-2 Slave-Blitzgerät
Ministativ GorillaPod SLR
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
Panasonic DMW-LA3 Adapterring
Panasonic DMW-LT55E Tele-Vorsatzlinse 1,7fach für 856,8mm Brennweite - Testbericht
Raynox DCR-250 - Makro/Nahlinsen - Testbericht
LUMIX Superzoom Fotoschule
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und 3-Wege-Neiger Manfrotto 804RC2 - Testbericht

 


Produktfoto Die Canon Powershot SX20 IS ist eine Superzoom-Kamera mit 20fach Zoom, Bildstabilisator und 12 Megapixel Auflösung. Gespeichert wird auf SD/SDHC-Karten und es kommen handelsüblichen 4 NiMh-Akkus der Größe AA zum Einsatz. Besonders erwähnenswert ist das Dreh/Schwenkdisplay. Neben 22 Motivprogrammen sind auch manuelle und halbmanuelle Belichtungseinstellungen möglich. Selbstverständlich sind auch Gesichtserkennung und Rote-Auge-Retusche an Bord. Die Serienbildfunktion schafft 1,4 Bilder/sec.
Die SX20IS ist besonders gut für Videoaufnahmen geeignet. Diese lassen sich in einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln bei 30 Bildern/s und Stereo über die HDMI-Schnittstelle ausgeben. Zoomen während der Aufnahme ist dank leisem Ultraschallantrieb kein Problem. Gestartet werden Videoaufnahmen über einen eigenen Knopf.

Brennweite (KB): 28 - 560 mm
Lichtstärke: F 2,8 - 5,7 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1309 / 1135 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   2 / 2
Einschaltzeit: - s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,4 - 0,9 s
Display: 63,5mm (2,5'')
230.000 Pixel
Videosucher: 11,18mm (0,44'')
235.000 Pixel
Sensorgröße: 1,5 µm (1/2,3'')
EUR 329,00* bei Amazon.de
EUR 268,02* bei Amazon.de (gebraucht)
EUR 349.00* bei d-living
EUR 342.60* bei Jacob-Computer
 
Testberichte:
fotoMagazin 11/2009
ColorFoto 12/2009

Digitalkamera.de
Steves Digicams
Digitalcamera Review

Zubehörempfehlungen:
SanDisk Ultra II SDHC-Card 4 GB
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
Ansmann Photo Cam III Akkuladegerät inkl. 4 max-E Akkus
4 Eneloop-Akkus Typ AA
Metz 48 AF-1 C digital System-Blitzgerät für Canon
Kameratasche Tamrac Express Case 5
Raynox DCR-250 - Makro/Nahlinsen - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und 3-Wege-Neiger Manfrotto 804RC2 - Testbericht

 


Produktfoto Die Fuji Finepix S200EXR wurde von Fuji mit einem weiterentwickelten Bildsensor mit 12 Megapixel ausgestattet. Dieser EXR-Sensor ermöglicht es motivabhängig die Priorität entweder auf eine hohe Auflösung, eine hohe Lichtempfindlichkeit oder einen hohen Dynamikumfang zu legen. Die Auswahl kann man aber auch einer Automatik überlassen. Im Standard-Modus zeigt die S200 EXR ein geringes Bildrauschen, allerdings auf Kosten eines deutlichen Texturverlustes. Zusätzlich stehen noch die Modi Pro-Focus und Pro-Low-Light zur Verfügung. In beiden Modi werden mehrere Fotos erstellt, die dann miteinander verrechnet werden. Im Fall von Pro-Low-Light um das Rauschen zu reduzieren und bei Pro-Focus um den Effekt der Schärfentiefe zu verstärken. Das 14fach Zoom startet bei der etwas ungewöhnlichen Brennweite von 30mm und wird in bewährter Weise manuell eingestellt. Die Dual-IS genannte Bildstabilisierung kombiniert einen echten Bildstabilisator mit einer automatischen Erhöhung des ISO-Wertes, wenn es das Motiv erfordert. Bei reduzierter Auflösung von 3 MP kann der ISO-Wert bis 12.800 erhöht werden. Neben 6 Motivprogrammen sind auch alle üblichen Halb-Automatiken und ein manueller Modus an Bord. Die Fuji S200 EXR kann Belichtung, Focus und Weißabgleich automatisch auf bis zu 10 Gesichter einstellen. RAW und JPG können parallel auf SD/SDHC-Karte gespeichert werden. Die Stromversorgung übernimmt ein LiIon-Akku. Neben der normalen Belichtungsreihe beherscht die S200EXR auch eine Film-Simulations-Reihe bei der 3 Aufnahmen mit der Farbabstimmung von verschiedenen Fuji-Filmen gemacht werden. Eine Dynamik-Belichtungsreihe erstellt Fotos mit 100%, 200% und 400% Dynamik. Das Display ist nicht mehr wir beim Vorgängermodell schwenkbar, sondern fix. Weitere Unterschiede zur S100FS: Serienbildgeschwindigkeit nur noch 1,3 B/S und nicht mehr endlos, 16:9 Format möglich, Entfall von xD-Speicherkarten.

Brennweite (KB): 30 - 436 mm
Lichtstärke: F 2,8 - 5,3 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1186 / 1013 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   2 / 2
Einschaltzeit: --- s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,6 - 1,1 s
Display: 68,58mm (2,7'')
230.000 Pixel
Videosucher: 5,08mm (0,2'')
200.000 Pixel
Sensorgröße: 2,0 µm (1/1,6'')
EUR 341,67* bei Amazon.de
EUR 324,00* bei Amazon.de (gebraucht)
EUR 428.60* bei Jacob-Computer
 
Testberichte:
fotoMagazin 11/2009
ColorFoto 12/2009

Digitalkamera.de
Steves Digicams
Digitalcamera Review

Zubehörempfehlungen:
Ersatzakku Hähnel Typ Fuji NP-140
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
Kameratasche Tamrac Velocity 6
Metz 36 C-2 Blitzgerät für Mittenkontakt (ohne SCA / LZ36)
Ministativ GorillaPod SLR
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Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und 3-Wege-Neiger Manfrotto 804RC2 - Testbericht

 


Produktfoto Die Sony Cybershot DSC-HX1 ist eine 9-MP-Kamera mit 20fachem stabilisiertem Zoom. Sie verfügt über eine gute Ausstattung mit Programm-, Zeit- und Blendenautomatik sowie einem manuellen Modus. Selbstverständlich stehen auch einige Motivprogramme zur Verfügung, die man auch von einer Motivautomatik automatisch auswählen lassen kann. Gesichts- und Lächelerkennung sind ebenfalls an Bord. Den Strom liefert ein teurer LiIon-Akku von Sony und zur Speicherung muß man Sonys Memory Stick Pro Duo benutzen.
 
Die Sony HX1 hat aber auch ungewöhnlichere Features zu bieten: der Bildsensor ist kein CCD, sondern ein CMOS. Dieser kann bis zu 10 Serienbilder pro Sekunde liefern. Dies nutzt Sony um eine besonders einfache Panoramafunktion zu realisieren: es reicht die Kamera während der Aufnahme zu schwenken. Aus der Bildserie wird dann ein Panorama berechnet. Aus jeweils 6 Highspeed-Aufnahmen kann die HX1 entweder bei statischen Motiven in dunkler Umgebung ein besonders rauscharmes Bild berechnen oder aber bei bewegten Motiven ein besonders scharfes Foto. Videos können in FullHD-Auflösung mit 30 Bilder/sec über den HDMI-Ausgang ausgegeben werden.
 
Das große, aber nur durchschnittlich aufgelöste, Display lässt sich nach unten und oben klappen, wodurch ungewöhnliche Perspektiven erleichtert werden. Der Autofocus arbeitet schnell und zuverlässig. An der Bildqualität ist nichts auszusetzen. Besonders bemerkenswert ist der geringer Texturverlust. Der Vorteil des CMOS-Sensors zeigt sich allerdings erst oberhalb von ISO 400, wo sie die meisten Mitbewerber hinter sich lässt. Insgesamt eine sehr interessante Kamera, bei der man nur den Blitzschuh und eine manuelle Zoomverstellung vermißt.

Brennweite (KB): 28 - 560 mm
Lichtstärke: F 2,8 - 5,2 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1004 / 965 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   2 / 3
Einschaltzeit: 3,2 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,3 - 0,5 s
Display: 76,2mm (3,0'')
230.400 Pixel
Videosucher: 201.600 Pixel
Sensorgröße: 1,7 µm (1/2,4'')
EUR 418,17* bei Amazon.de
EUR 349,00* bei Amazon.de (gebraucht)
EUR 422.00* bei Jacob-Computer
 
Testberichte:
DigitalPhoto 06/2009
ColorFoto 06/2009
Foto Magazin 06/2009

Digitalkamera.de
DC Resource
DP Review

Zubehörempfehlungen:
Akku NP-FH50
SanDisk Memory Stick Pro Duo 4 GB Ultra II
Kameratasche Tamrac Express Case 5
Ministativ GorillaPod SLR
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
1,7-fach Telekonverter VCL-DH1758
0,7-fach Weitwinkelkonverter VCL-DH0758
HDMI-Kabel VMC-MHC1
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Produktfoto Die Casio Exilim Pro EX-F1 trägt das F1 zu Recht im Namen. Sie wurde auf Höchstgeschwindigkeit optimiert, mit dem Ergebnis das Fotos mit einer Serienbildgeschwindigkeit von 60 Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung oder Videoaufnahmen mit 1.200 Bildern/sec möglich sind.
Als Folge dessen wird ein CMOS-Sensor mit nur 6 Megapixeln Auflösung eingesetzt. Die Auflösung kann somit nicht mit anderen aktuellen Bridgekameras mithalten, aber im Gegenzug erhält man dafür eine sehr gute Bildqualität, da deutlich weniger Bildrauschen auftritt. Das 12fach Zoom-Objektiv beginnt erst im schwachen Weitwinkelbereich und könnte im Tele lichtstärker sein, insbesondere da man für Highspeed-Aufnahmen aufgrund der kurzen Belichtungszeit viel Licht benötigt. Gezoomt wird nicht direkt über den Ring am Objektiv, sondern elektronisch über die Ringwippe. Das Breitbild-Display ist gut ablesbar, aber leider nicht schwenkbar. Von diesen Kritikpunkten abgesehen erhält man eine fast vollwertige Bridgekamera mit den üblichen manuellen und halb- sowie vollautomatischen Modi (kürzeste Verschlusszeit 1/40.000) , Blitzschuh, Filtergewinde, Bildstabilisator und RAW-Format.
 
Für die Serienbildmodi gibt es eine eigenes Wahlrad, mit dem man zischen Serienaufnahme mit Blitz, vorauslaufende Serienbildaufnahme, Standard-Serienbildaufnahme mit einstellbaren 1-60 Bildern pro Sekunde, Einzelaufnahmemodus, Zeitrafferaufnahmen und Bracketing mit Belichtungs-, Weißabgleichs- oder Fokus-Reihenaufnahmen wählen kann. Für Fotos und Videos gibt es jeweils einen eigenen Auslöser. Der Serienbildmodus nimmt unabhängig von der Geschwindigkeit maximal 60 Bilder in voller Auflösung auf. Zum Verarbeiten einer solchen Bildserie benötigt die EX-F1 ca. 16 Sekunden. Man kann auch endlose Serien machen, die dann aber nur mit relativ schwachen 2 Bildern/sec. In Kombination mit dem Blitz schafft sie 20 Bilder mit 7 Aufnahmen/sec - bei reduzierter Blitzreichweite. Die vorauseilende Serienaufnahme nimmt bereits beim halb gedrückten Auslöser Bilder auf und speichert die letzten 60 Aufnahmen bevor der Auslöser komplett durchgedrückt wird. Die Zeitraffer-Aufnahme spielt die Bilder in langsamen Tempo ab und speichert nur das dann ausgewählte.
 
Filme können in HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Pixel bis zu 29 Minuten aufgenommen werden. Zum Abspielen kann man den HDMI-Ausgang verwenden. Außerdem sind noch Highspeed-Aufnahmen mit 300 fps, 600 fps oder 1.200 fps aufgenommen werden, die dann bei der Wiedergabe das Ereignis in Zeitlupe zeigen. Die Auflösung reduziert sich hierbei allerdings.
 
Die Hochgeschwindigkeits-Modi sind absolut faszinierend. Daneben bekommt man eine solide Bridgekamera mit sehr guter Bildqualität. Allerdings ist der Preis auch sehr hoch und die Bildqualität kann sich eben nicht mit teilweise billigeren DSLRs messen. Und manche Details wie eine Blitzbelichtungskorektur oder eine manuelle Brennweitenverstellung vermisst man in dieser Preisklasse schmerzlich.

Brennweite (KB): 36 - 432 mm
Lichtstärke: F 2,7 - 4,6 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   921 / 881 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   2+ / 3
Einschaltzeit: 3,2 s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,5 - 0,66 s
Display: 71,12mm (2,8'')
230.160 Pixel
Videosucher: 5,08mm (0,2'')
201.600 Pixel
Sensorgröße: 2,5 µm (1/1,8'')
EUR 724,99* bei Amazon.de
EUR 575,00* bei Amazon.de (gebraucht)

 
Testberichte:
FotoMagazin 7/2008
Colorfoto 7/2008

Digitalkamera.de
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Zubehörempfehlungen:
Haehnel Ersatzakku Typ Casio NP-100
SanDisk Ultra II SD-Card 2 GB
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
Kameratasche Tamrac Express Case 5
Metz 36 C-2 Blitzgerät für Mittenkontakt (ohne SCA / LZ36)
Ministativ GorillaPod SLR
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und 3-Wege-Neiger Manfrotto 804RC2 - Testbericht

 


Stand: 17.12.2009
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maßgeblich sind die Preise auf der Händler-Website. Incl. deutscher MwSt.