Die Digitalkameras der Super-Zoom-Klasse sind meist sehr umfassend ausgestattet Modelle, die sich durch einen großen Zoombereich auszeichnen. Wichtigstes Feature einer Super-Zoom-Kamera ist ein Bildstabilisator, denn nur damit kann man problemlos die enormen Brennweiten im Telebereich verwacklungsfrei aus der Hand nutzen. Nachteil des großen Zoom-Bereichs sind Verzeichnungen und Abschattungen mit denen man bei allen Digitalkameras vor allem im extremen Weitwinkelbereich rechnen muß. Gehörten vor wenigen Jahren noch 6fach-Zooms zur Super-Zoom-Klasse sind heute Digicams mit 12 bis 20fach Zoombereich der Standard.
Preis/Leistungs-Tip:
Mein Kauftip ist die Fuji Finepix S200 EXR mit besonders großem Sensor als Vertreter der Prosumer-Klasse und die Panasonic FZ38 als Superzoom.
Die Superzoom-Kameras lassen sich grob in 3 Kategorien einteilen:
Die Canon Powershot SX210 IS ist die Nachfolgerin der SX200. Dabei wurde die Auflösung und der Telebereich gesteigert - zwei Maßnahmen, die in Kombination nicht unbedingt die Bildqualität erhöhen. Die Voll-Automatik der Powershot kann selbstständig das richtige aus 22 Motivprogrammen wählen, entscheiden ob der Bildstabi für scharfe Fotos reicht oder ob man zusätzlich den ISO-Wert erhöhen muß. Natürlich werden auch Gesichter erkannt und rote Augen beseitigt. Der aufklappbare Blitz kann nicht nur automatisch, sondern auch mit 3 festen Leistungsstufen gesteuert werden. Der Selbstauslöser ist weitreichend konfigurierbar und kann auch auf ein neu hinzukommendes Gesicht oder ein Blinzeln reagieren, damit es der Fotograf leichter hat selber mit aufs Gruppenbild zu kommen.
Der 14fach Zoom mit echtem Bildstabilisator deckt 28 bis 392 mm ab und die Bilder des 14-MP-Sensors werden auf SD/SDHC-Karten gespeichert. Die Stromversorgung sichert ein LiIon-Akkus. Auf Knopfdruck kann die ISO-Einstellung automatisch bis ISO 1.600 erhöht werden. Die Serienbildfunktion arbeitet mit 0,8 Bildern pro Sekunde zwar endlos, aber relativ langsam. Die Bilder zeichnen sich durch gut unterdrücktes Rauschen aus, allerdings leidet darunter auch die Detailauflösung und bei höheren ISO-Werten sinkt der Kontrast. Insgesamt aber eine eher durchschnittlich gute Leistung.
Videos können in HD-Qualität (1.280 x 720 Pixeln, 30fps) aufgenommen und über eine HDMI-Schnittstelle ausgegeben werden. Das benötigte Kabel ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten. Bei der Aufnahme kann nun auch gezoomt werden.
|
EUR 252,89* bei Amazon.de EUR 227,60* bei Amazon.de (gebraucht) EUR 266.20* bei Jacob-Computer EUR 244.90* bei Cyberport EUR 279.00* bei Euronics Testberichte: fotoMagazin 05/2010 DigitalPhoto 08/2010 ColorFoto 08/2010 Steves Digicams DC Resource Imaging Resource Digitalkamera.de |
Zubehörempfehlungen:
SanDisk Ultra II SDHC-Card 4 GB
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Ersatz-Akku Hähnel HL-5L Typ Canon NB-5L
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
Samsonite Kameratasche Samoa DF 33
Die Panasonic Lumix DMC-TZ10 ist eine konsequente Weiterentwicklung der beliebten TZ-Reihe. Die 12-MP-Kamera mit optischem Bildstabilisator verfügt über ein 12fach-Zoom und speichert die Bilder auf SD/SDHC/SDXC-Karten. Den Strom für ca. 300 Fotos liefert ein LiIon-Akku mit Sicherheitschip. Diesen lässt sich Panasonic gut bezahlen, aber die ersten Drittanbieter haben schon passende Ersatzakkus im Angebot. Die Anzeigehelligkeit des sehr gut aufgelösten und großen Display wird automatisch geregelt. Der Autofocus kann zwischen 11-, 3- und 1-Punkt-AF umgeschaltet werden und bietet eine zuschaltbare Schärfenachführung. Wie bei vielen TZ-Kameras üblich können in allen Brennweiten Fotos in 4:3, 3:2 und 16:9 gemacht werden. Erstmals in einer TZ hat Panasonic in der TZ10 eine richtige Iris-Blende verbaut und ermöglicht so auch eine Zeit- oder Blendenautomatik und einen komplett manuellen Modus. Selbstverständlich verfügt sie auch über Programmautomatik und 19 Motivprogramme. Zusätzlich hat man mit Belichtungskorrektur und Belichtungsreihenfunktion weitere Eingriffsmöglichkeiten. Die Serienbildfunktion schafft 2.3 Bilder/sec - bei verringerter Auflösung bis zu 10 Bilder/sec. Erwähnenswert ist zudem die automatische Kontrastkorrektur. Das besondere Highlight der Lumix TZ10 aber ist ihr eingebauter GPS-Sensor. Aus einer integrierten Datenbank wird der aktuelle Standort mit Land, Bundesland, Stadt und ggf. Sehenwürdigkeit ausgelesen. Zusätzlich wird die Kamerauhr automatisch nach der GPS-Zeit gestellt. Die Position wird selbstverständlich in den EXIF-Daten des Fotos gespeichert und entsprechend ausgestattete Programme können dann später das Foto auf einer Landkarte korrekt positionieren.
Mit der TZ10 lassen sich auch Videos mit Stereoton im HD-Format aufzeichnen (Motion-JPEG oder AVCHD-Lite) und über HDMI ausgeben. Die Lumix DMC-TZ10 ist kein Schnäppchen, aber dafür bekommt man auch eine in ihrem Segment überzeugende Kamera ohne Schwächen geboten.
Das günstigere Schwestermodell Lumix DMC-TZ8 muß auf etwas Ausstattung verzichten. Sie hat kein GPS und auch die Videofunktion ist reduziert: kein Stereoton, keine extra Videotaste, kein HDMI-Ausgang und kein AVCHD-Lite-Format. Das Display ist kleiner und geringer aufgelöst.
|
EUR 299,95* bei Amazon.de EUR 281,00* bei Amazon.de (gebraucht) EUR 317.00* bei Jacob-Computer EUR 299.90* bei Cyberport Testberichte: Foto Hits 04/2010 ColorFoto 05/2010 DigitalPhoto 08/2010 Digitalkamera.de DC Resource Imaging Resource |
Zubehörempfehlungen:
SanDisk Ultra II SDHC-Card 4 GB
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Ersatzakku Hähnel Typ Panasonic DMW-BCG10
Kameratasche Samsonite Samoa DF 33
Unterwassergehäuse DMW-MCTZ10E
Ministativ GorillaPod
Metz 28 CS-2 Slave-Blitzgerät
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
LUMIX Superzoom Fotoschule
GeoSetter - dieses kostenlose Programm zeigt auf coole Art, wie man die GPS-Infos nutzen kann
Die Fuji Finepix F80EXR ist eine kleine Superzoomkamera mit Fujis Super CCD EXR Sensor mit 12 MP Auflösung, 10fach Zoom mit Bildstabilisator, LiIon-Akku und SD-Kartenschacht. Neben dem attraktiven Brennweitenbereich ist der EXR-Sensor hervorzuheben. Wie bei der großen Fuji S200EXR ermöglicht er es motivabhängig die Priorität entweder auf eine hohe Auflösung, eine hohe Lichtempfindlichkeit oder einen hohen Dynamikumfang zu legen. Die Auswahl kann man aber auch einer Automatik überlassen. Zusätzlich stehen noch die Modi Pro-Focus und Pro-Low-Light zur Verfügung. In beiden Modi werden mehrere Fotos erstellt, die dann miteinander verrechnet werden. Im Fall von Pro-Low-Light um das Rauschen zu reduzieren und bei Pro-Focus um den Effekt der Schärfentiefe zu verstärken. Damit sind selbst mit ISO 1600 erstaunlich gute Fotos möglich. Zur sonstigen Ausstattung gehören manuelle und halbautomatische Belichtungsprogramme, sowie Vollautomatik und diverse Motivprogramme. Die Serienbildfunktion macht 1.6 Bilder/sec bei voller Auflösung und mit reduzierter Auflösung auf 3 MP können 23 Bilder in Folge mit 4.3 Bilder/sec gemacht werden. Videos können in HD-Qualität (720p) aufgenommen und über HDMI ausgegeben werden. Insgesamt eine der interessantesten Mini-Superzooms für den ambitionierten Fotografen mit einer sehr guten Bildqualität.
|
EUR 223,89* bei Amazon.de EUR 241.60* bei Jacob-Computer EUR 214.90* bei Cyberport Testberichte: ColorFoto 07/2010 Foto Hits 05/2010 Colorfoto Digitalkamera.de (kostenpflichtig) Steves Digicams |
Zubehörempfehlungen:
Hähnel HL-F50 3,7V 800mA Ersatzakku Typ Fuji NP-50
SanDisk Ultra II SDHC-Card 4GB
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Kameratasche Lowepro Rezo 20
Ministativ GorillaPod
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
Die Panasonic Lumix DMC-FZ38 kombiniert einen 12-MP Sensor mit einem 18-fach-Zoomobjektiv mit optischem Bildstabilisator. Der Bildstabilisator wurde gegenüber den älteren Modellen nochmals verbessert und gleicht auch stärkere Schwankungen aus. Den Akkuschacht füllt ein LiIon-Akku und der Kartenschacht nimmt SD- und SDHC-Karten auf. Ärgerlich: Panasonic lässt nur noch den Einsatz von teuren Originalakkus zu. Neben dem beeindruckenden Zoombereich wird die Ausstattung vervollständigt von der Möglichkeit im RAW-Format zu speichern, der üblichen Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik und manuellen Belichtungssteuerung, manueller Fokus, Blitzbelichtungskorrektur, 16 Motivprogrammen, intelligente ISO-Kontrolle (erhöhte Empfindlichkeit bis ISO 1250 abhängig vom Motiv), nach oben begrenzbare ISO-Automatik, AF-Hilfslicht, Serienbildmodus unbegrenzt mit 2 Bilder/sec oder 5 Bilder in Folge mit 2.3 Bilder/s, Gesichtserkennung zur Optimierung von Belichtung und Fokuspunkt, 16:9-Format, wahlweise automatische Power-LCD-Funktion zum Aufhellen des Displays im Sonnenlicht. Die Displayaufhellung kann bei der Beurteilung der Bildhelligkeit irritieren, probates Gegenmittel ist das zuschaltbare Live-Histogramm. Für viele Funktionen gibt es separate Tasten z.B. für Belichtungskorrektur, Blitzeinstellung, Selbstauslöser, Serienbildmodus, Fokusmethode, Belichtungs- und Fokusspeicher. Nur Einstellräder wie an der FZ50 vermisst man, sowie den manuell einstellbaren Zoom (die FZ38 arbeitet mit einer Zoomwippe um dem Auslöser, dass aber fast stufenlos) ansonsten ist die Bedienung schon sehr prosumer-like. Sogar 3 benutzerdefinierte Einstellungen gibt es, was die intensive Arbeit mit der Lumix FZ38 deutlich erleichtert.
Besonders stark hat Panasonic mit der aktuellen Kamerageneration die Automatismen aufgerüstet. Da wären zu nennen die automatische Motivprogrammwahl, automatische Aktivierung des Bildstabilisators und Auswahl des besten Modus, automatische Kontrastregelung und Gegenlichterkennung, automatische Regelung der Monitorhelligkeit. Sehr interessant ist der AF-Tracking-Modus bei dem an einmal anvisiertes Motiv kontinuierlich verfolgt wird - auch wenn es kurz aus dem Sichtfeld verschwindet. Schiefe Bilder können nachträglich mit der Horizontkorrektur bearbeitet werden. Videos können im HD-Format mit 30 Bilder/sec aufgenommen werden und über einen Komponenten-HD-Ausgang ausgegeben werden. Der Autofokus wird ständig nachgeführt und der Ton in Stereo aufgezeichnet. Sie zeichnet 15 Minuten in AVCHD Lite oder Motion-JPEG auf.
Die Bildqualität ist erstaunlich gut. Das Objektiv produziert nur geringe, in Anbetracht des großen Zoombereichs vernachlässigbare, Abbildungsfehler. Das Auflösungsvermögen und das Bildrauschen bei ISO 100 sind gut. Bei höheren ISO-Werten sinkt wie üblich die Auflösung und das Rauschen nimmt zu, aber ISO 400 scheint durchaus noch gut verwendbar.
|
EUR 320,00* bei Amazon.de EUR 244,65* bei Amazon.de (gebraucht) EUR 348.00* bei Jacob-Computer EUR 329.90* bei Cyberport Testberichte: ColorFoto 11/2009 Photographie 10/2009 fotoMagazin 09/2009 Digitalkamera.de Imaging Resource DC Resource |
Zubehörempfehlungen:
Originalakku Typ CGR-S006
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Kameratasche Tamrac Express Case 5
Metz 28 CS-2 Slave-Blitzgerät
Ministativ GorillaPod SLR
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
Panasonic DMW-LA3 Adapterring
Panasonic DMW-LT55E Tele-Vorsatzlinse 1,7fach für 856,8mm Brennweite - Testbericht
Raynox DCR-250 - Makro/Nahlinsen - Testbericht
LUMIX Superzoom Fotoschule
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und 3-Wege-Neiger Manfrotto 804RC2 - Testbericht
Die Canon Powershot SX20 IS ist eine Superzoom-Kamera mit 20fach Zoom, Bildstabilisator und 12 Megapixel Auflösung. Gespeichert wird auf SD/SDHC-Karten und es kommen handelsüblichen 4 NiMh-Akkus der Größe AA zum Einsatz. Besonders erwähnenswert ist das Dreh/Schwenkdisplay. Neben 22 Motivprogrammen sind auch manuelle und halbmanuelle Belichtungseinstellungen möglich. Selbstverständlich sind auch Gesichtserkennung und Rote-Auge-Retusche an Bord. Die Serienbildfunktion schafft 1,4 Bilder/sec.
Die SX20IS ist besonders gut für Videoaufnahmen geeignet. Diese lassen sich in einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln bei 30 Bildern/s und Stereo über die HDMI-Schnittstelle ausgeben. Zoomen während der Aufnahme ist dank leisem Ultraschallantrieb kein Problem. Gestartet werden Videoaufnahmen über einen eigenen Knopf.
|
EUR 332,89* bei Amazon.de EUR 285,75* bei Amazon.de (gebraucht) EUR 352.10* bei Jacob-Computer EUR 324.90* bei Cyberport Testberichte: fotoMagazin 11/2009 ColorFoto 12/2009 Digitalkamera.de Steves Digicams Digitalcamera Review |
Zubehörempfehlungen:
SanDisk Ultra II SDHC-Card 4 GB
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
Ansmann Powerline 4 ZeroWatt Ladegerät inkl. 4 max-E Akkus
4 Eneloop-Akkus Typ AA
Metz 48 AF-1 C digital System-Blitzgerät für Canon
Kameratasche Tamrac Express Case 5
Raynox DCR-250 - Makro/Nahlinsen - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und 3-Wege-Neiger Manfrotto 804RC2 - Testbericht
Die Nikon Coolpix P100 ist mit einem rückseitig belichteten 10-MP-CMOS-Sensor ausgestattet. Das 26fach-Zoomobjektiv ist mit einem Bildstabilisator kombiniert. Es kommt ein Nikon LiIon-Akku zum Einsatz und SD/SDHC-Karten. Das hochauflösende Display lässt sich ausklappen, der LCD-Sucher ist leider etwas klein ausgefallen. Die Belichtung kann vollautomatisch, über Motivprogramme und mit Blenden/Zeit-Automatik gesteuert oder komplett manuell eingestellt werden. Die P100 verfügt sogar über eine Blitzlichtkorrektur - einen Anschluß für einen externen Blitz sucht man aber vergeblich. Videos werden im HD-Format (1920x1080 Pixel) mit 30 Bilder/sec aufgezeichnet und können über eine miniHDMI-Schnittstelle ausgegeben werden. Auch Zeitlupenaufnahmen und Zeitraffer sind möglich. Die Serienbildfunktion schafft 10 Bilder/sec. Die hohe Geschwindigkeit des Sensors ermöglicht ebenfalls automatisch HDR-Bilder, die mehrere Aufnahmen zu einer kombinieren, um hohe Kontraste zu bewältigen.
Die Bildqualität liegt leicht über dem Durchschnitt dieser Klasse.
|
EUR 333,00* bei Amazon.de EUR 349.40* bei Jacob-Computer EUR 334.90* bei Cyberport Testberichte: ColorFoto 05/2010 DigitalPhoto 06/2010 digitalkamera.de DC Resource Imaging Resource |
Zubehörempfehlungen:
Ansmann Ersatzakku für Nikon-Typ EN-EL5
SanDisk Ultra II SDHC-Card 4 GB
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Kameratasche Tamrac Express Case 5
Ministativ GorillaPod SLR
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
Die Fuji Finepix S200EXR wurde von Fuji mit einem weiterentwickelten Bildsensor mit 12 Megapixel ausgestattet. Dieser EXR-Sensor ermöglicht es motivabhängig die Priorität entweder auf eine hohe Auflösung, eine hohe Lichtempfindlichkeit oder einen hohen Dynamikumfang zu legen. Die Auswahl kann man aber auch einer Automatik überlassen. Im Standard-Modus zeigt die S200 EXR ein geringes Bildrauschen, allerdings auf Kosten eines deutlichen Texturverlustes. Zusätzlich stehen noch die Modi Pro-Focus und Pro-Low-Light zur Verfügung. In beiden Modi werden mehrere Fotos erstellt, die dann miteinander verrechnet werden. Im Fall von Pro-Low-Light um das Rauschen zu reduzieren und bei Pro-Focus um den Effekt der Schärfentiefe zu verstärken. Das 14fach Zoom startet bei der etwas ungewöhnlichen Brennweite von 30mm und wird in bewährter Weise manuell eingestellt. Die Dual-IS genannte Bildstabilisierung kombiniert einen echten Bildstabilisator mit einer automatischen Erhöhung des ISO-Wertes, wenn es das Motiv erfordert. Bei reduzierter Auflösung von 3 MP kann der ISO-Wert bis 12.800 erhöht werden. Neben 6 Motivprogrammen sind auch alle üblichen Halb-Automatiken und ein manueller Modus an Bord. Die Fuji S200 EXR kann Belichtung, Focus und Weißabgleich automatisch auf bis zu 10 Gesichter einstellen. RAW und JPG können parallel auf SD/SDHC-Karte gespeichert werden. Die Stromversorgung übernimmt ein LiIon-Akku. Neben der normalen Belichtungsreihe beherscht die S200EXR auch eine Film-Simulations-Reihe bei der 3 Aufnahmen mit der Farbabstimmung von verschiedenen Fuji-Filmen gemacht werden. Eine Dynamik-Belichtungsreihe erstellt Fotos mit 100%, 200% und 400% Dynamik. Das Display ist nicht mehr wir beim Vorgängermodell schwenkbar, sondern fix. Weitere Unterschiede zur S100FS: Serienbildgeschwindigkeit nur noch 1,3 B/S und nicht mehr endlos, 16:9 Format möglich, Entfall von xD-Speicherkarten.
|
EUR 384,00* bei Amazon.de EUR 520,63* bei Amazon.de (gebraucht) EUR 420.30* bei Jacob-Computer EUR 399.90* bei Cyberport Testberichte: fotoMagazin 11/2009 ColorFoto 12/2009 Digitalkamera.de Steves Digicams Digitalcamera Review |
Zubehörempfehlungen:
Ersatzakku Hähnel Typ Fuji NP-140
SanDisk Extreme III SDHC-Card 8 GB
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
Kameratasche Tamrac Velocity 6
Metz 36 C-2 Blitzgerät für Mittenkontakt (ohne SCA / LZ36)
Ministativ GorillaPod SLR
Polfilter B&W MRC slim 67mm - Testbericht
Raynox DCR-250 - Makro/Nahlinsen - Testbericht
Handbuch Digitale Dunkelkammer: Vom Kamera-File zum perfekten Print
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und 3-Wege-Neiger Manfrotto 804RC2 - Testbericht
Die Sony Cybershot DSC-HX1 ist eine 9-MP-Kamera mit 20fachem stabilisiertem Zoom. Sie verfügt über eine gute Ausstattung mit Programm-, Zeit- und Blendenautomatik sowie einem manuellen Modus. Selbstverständlich stehen auch einige Motivprogramme zur Verfügung, die man auch von einer Motivautomatik automatisch auswählen lassen kann. Gesichts- und Lächelerkennung sind ebenfalls an Bord. Den Strom liefert ein teurer LiIon-Akku von Sony und zur Speicherung muß man Sonys Memory Stick Pro Duo benutzen.
Die Sony HX1 hat aber auch ungewöhnlichere Features zu bieten: der Bildsensor ist kein CCD, sondern ein CMOS. Dieser kann bis zu 10 Serienbilder pro Sekunde liefern. Dies nutzt Sony um eine besonders einfache Panoramafunktion zu realisieren: es reicht die Kamera während der Aufnahme zu schwenken. Aus der Bildserie wird dann ein Panorama berechnet. Aus jeweils 6 Highspeed-Aufnahmen kann die HX1 entweder bei statischen Motiven in dunkler Umgebung ein besonders rauscharmes Bild berechnen oder aber bei bewegten Motiven ein besonders scharfes Foto. Videos können in FullHD-Auflösung mit 30 Bilder/sec über den HDMI-Ausgang ausgegeben werden.
Das große, aber nur durchschnittlich aufgelöste, Display lässt sich nach unten und oben klappen, wodurch ungewöhnliche Perspektiven erleichtert werden. Der Autofocus arbeitet schnell und zuverlässig. An der Bildqualität ist nichts auszusetzen. Besonders bemerkenswert ist der geringer Texturverlust. Der Vorteil des CMOS-Sensors zeigt sich allerdings erst oberhalb von ISO 400, wo sie die meisten Mitbewerber hinter sich lässt. Insgesamt eine sehr interessante Kamera, bei der man nur den Blitzschuh und eine manuelle Zoomverstellung vermißt.
|
EUR 335,00* bei Amazon.de EUR 349,00* bei Amazon.de (gebraucht) EUR 399.90* bei Jacob-Computer EUR 354.90* bei Cyberport Testberichte: DigitalPhoto 06/2009 ColorFoto 06/2009 Foto Magazin 06/2009 Digitalkamera.de DC Resource DP Review |
Zubehörempfehlungen:
Akku NP-FH50
SanDisk Memory Stick Pro Duo 4 GB Ultra II
Kameratasche Tamrac Express Case 5
Ministativ GorillaPod SLR
Kartenleser Kingston 19-in-1 - Testbericht
1,7-fach Telekonverter VCL-DH1758
0,7-fach Weitwinkelkonverter VCL-DH0758
HDMI-Kabel VMC-MHC1
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und 3-Wege-Neiger Manfrotto 804RC2 - Testbericht
Stand: 27.07.2010
*Irrtum vorbehalten. Preisangaben dienen nur der Information; ggf. fallen zusätzliche Versandkosten an
maßgeblich sind die Preise auf der Händler-Website. Incl. deutscher MwSt.