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Digitalkameras der Super-Zoom-Klasse / Bridge / Prosumer

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Die Digitalkameras der Super-Zoom-Klasse sind meist sehr umfassend ausgestattet Modelle, die sich durch einen großen Zoombereich auszeichnen. Wichtigstes Feature einer Super-Zoom-Kamera ist ein Bildstabilisator, denn nur damit kann man problemlos die enormen Brennweiten im Telebereich verwacklungsfrei aus der Hand nutzen.
 
Nachteil des großen Zoom-Bereichs sind Verzeichnungen und Abschattungen mit denen man bei allen Digitalkameras vor allem im extremen Weitwinkelbereich rechnen muß. Außerdem werden meist sehr kleine Sensoren verbaut um überhaupt einen so großen Zoom zu ermöglichen. Dies schlägt sich ebenfalls in der Bildqualität negativ nieder.

Preis/Leistungs-Tip:
Mein Kauftip ist die Panasonic TZ-41 als Vertreter der Hosentaschen-Zooms und die Sony DSC-RX10 als Bridgekamera.

Die Superzoom-Kameras lassen sich grob in 3 Kategorien einteilen:

Hosentaschen-Superzooms
Hierzu zählen die kleinsten Super-Zoom-Modelle Canon Powershot SX280 HS mit manuellen Modi und die Panasonic Lumix DMC-TZ41.
 
Standard-Superzooms
Die Superzooms werden vertreten durch die Canon Powershot SX50 HS, die Nikon Coolpix P520 und die Panasonic Lumix DMC-FZ200.
 
Bridge- oder Prosumer-Kameras
Zu den wenigen Kameras mit semi-professioneller Ausstattung gehören die Sony DSC-RX10 mit großem 1''-Sensor und die Fujifilm FinePix X-S1 mit manuellem Zoom.
 

Produktfoto In der Canon Powershot SX280 HS setzt Canon einen rückseitig belichteten CMOS-Sensor ein. Dabei belässt es Canon bei einer Auflösung auf 12 MP, was der Bildqaulität mit Sicherheit gut tut. Der unglaubliche 20fach Zoom mit echtem Bildstabilisator deckt 25 bis 500 mm ab, ist aber am Teleende sehr lichtschwach. Gespeichert wird auf SDHC/SDXC-Karten. Die Stromversorgung sichert ein LiIon-Akkus.
 
Als Besonderheit verfügt die SX280IS über einen GPS-Sensor mit Log-Funktion. Wahlweise kann nicht nur die Ortsinformation in den EXIF-Daten der Fotos gespeichert werden, sondern auch die zurückgelegte Strecke bei ausgeschalteter Kamera protokolliert werden.
 
Die Voll-Automatik der Powershot kann automatisch das richtige aus 58 Motivprogrammen wählen, entscheiden ob der Bildstabi für scharfe Fotos reicht oder ob man zusätzlich den ISO-Wert erhöhen muß. Natürlich werden auch Gesichter erkannt und rote Augen beseitigt. Der aufklappbare Blitz kann nicht nur automatisch, sondern auch mit 3 festen Leistungsstufen gesteuert werden. Der Selbstauslöser ist weitreichend konfigurierbar und kann auch auf ein neu hinzukommendes Gesicht oder ein Blinzeln reagieren, damit es der Fotograf leichter hat selber mit aufs Gruppenbild zu kommen. Neben den Automatiken bietet die SX280IS auch eine manuelle Belichtung an.
 
Auf Knopfdruck kann die ISO-Einstellung automatisch bis ISO 1.600 erhöht werden. Die Serienbildfunktion arbeitet mit 3,8 Bildern pro Sekunde. Videos können in Full-HD-Qualität mit 24 Bildern/sec aufgenommen und über eine HDMI-Schnittstelle ausgegeben werden. Das benötigte Kabel ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten. Bei der Aufnahme kann gezoomt werden und der Ton wird in Stereo aufgezeichnet. Es werden auch Slow-Motion-Aufnahmen mit 120-240 B/s unterstützt. Die Canon SX280 ist mit einem GPS-Empfänger und WLAN ausgestattet.

Brennweite (KB): 25 - 500 mm
Lichtstärke: F 3,5 - 6,8 (WW / Tele)
Display: 7,6 cm (3,0'')
461.000 Pixel
Sensorgröße: 1,5 µm (1/2,3'')
EUR 197,04* bei Amazon.de
EUR 172,05* bei Amazon.de (gebraucht)
 

Zubehörempfehlungen:
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
Ersatz-Akku Canon NB-6L
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Kameratasche Lowepro Portland 20
Canon Unterwassergehäuse WP-DC46
 


Produktfoto Die Panasonic Lumix DMC-TZ41 ist eine konsequente Weiterentwicklung der beliebten TZ-Reihe. Die 18-MP-Kamera ist mit einem 20fach-Zoom mit einem verbesserten optischem Bildstabilisator ausgestattet und die Bilder werden auf SD/SDHC/SDXC-Karten gespeichert. Den Strom liefert ein LiIon-Akku. Der Akku kann über USB aufgeladen werden. Es muß dazu aber das mitgelieferte Kabel genutzt werden, da es kein Standard-Kabel ist.
 
Die Anzeigehelligkeit des sehr gut aufgelösten und großen Multitouch-Display wird automatisch geregelt. Der Autofokus kann zwischen 11-, 3- und 1-Punkt-AF umgeschaltet werden und bietet eine zuschaltbare Schärfenachführung.
 
Die TZ41 bietet eine Zeit- oder Blendenautomatik und einen komplett manuellen Modus. Selbstverständlich verfügt sie auch über Programmautomatik und Motivprogramme. Zusätzlich hat man mit Belichtungskorrektur und Belichtungsreihenfunktion weitere Eingriffsmöglichkeiten.
 
Die Serienbildfunktion schafft 10 Bilder/sec - wobei eine Bewegungserkennung die Bildrate auf die aktuelle Situation optimieren soll. Erwähnenswert ist zudem die automatische Kontrastkorrektur.
 
Ganz witzig ist die neue 3D-Funktion: die Kamera nimmt 20 Bilder hintereinander auf und wählt daraus 2 Stück aus, die sich am besten für 3D eignen und errechnet daraus eine 3D-Aufnahme (MPO-Format), die über HDMI an einem 3D-Fernseher betrachtet werden kann. Mit der TZ41 lassen sich Videos mit Stereoton im FullHD-Format aufzeichnen (AVCHD 50p) und über HDMI ausgeben.
 
Die TZ41 ist mit NFC ausgestattet. Diese Funktechnik vereinfacht die Konfiguration der WLAN-Verbindung mit kompatiblen Smartphones. Die TZ41 kann Bilder per WLAN an Handys (in reduzierter Auflösung) und den heimischen PC (in voller Auflösung) übertragen. Per WLAN kann die TZ41 auch per App ferngesteuert werden. Der integrierte GPS-Empänger und der Kompass sorgen dafür, das die EXIF-Daten der Bilder Ort und Blickrichtung enthalten.

Brennweite (KB): 24 - 480 mm
Lichtstärke: F 3,3 - 6,4 (WW / Tele)
Display: 7,6 cm (3,0'')
920.000 Pixel
Sensorgröße: 1,2 µm (1/2,33'')
EUR 259,00* bei Amazon.de
EUR 239,95* bei Amazon.de (gebraucht)
 

Zubehörempfehlungen:
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
Bundlestar Ersatzakku für Panasonic DMW-BCM13E
Kameratasche Lowepro Portland 20
Unterwassergehäuse DMW-MCTZ40E
Ministativ GorillaPod
Metz 28 CS-2 Slave-Blitzgerät
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Fotobuch zur TZ41
 


Produktfoto Die Panasonic Lumix DMC-FZ200 kombiniert einen 12-MP Sensor mit einem 24-fach-Zoomobjektiv mit optischem Bildstabilisator. Besonders hervozuheben ist die durchgängige Lichtstärke von f2,8. Den Akkuschacht füllt ein LiIon-Akku und der Kartenschacht nimmt SD- und SDHC/SDXC-Karten auf. Neben dem beeindruckenden Zoombereich wird die Ausstattung vervollständigt von der Möglichkeit im RAW-Format zu speichern, der üblichen Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik und manuellen Belichtungssteuerung, manueller Fokus, Blitzbelichtungskorrektur, 16 Motivprogrammen, intelligente ISO-Kontrolle, nach oben begrenzbare ISO-Automatik, AF-Hilfslicht, Serienbildmodus mit 12 Bilder/sec, Gesichtserkennung zur Optimierung von Belichtung und Fokuspunkt, 16:9-Format, wahlweise automatische Power-LCD-Funktion zum Aufhellen des Displays im Sonnenlicht.
 
Für viele Funktionen gibt es separate Tasten z.B. für Belichtungskorrektur, Blitzeinstellung, Selbstauslöser, Serienbildmodus, Fokusmethode, Belichtungs- und Fokusspeicher. Nur Einstellräder wie bei Bridgekameras vermisst man, sowie den manuell einstellbaren Zoom (es gibt einen Zoomhebel um den Auslöser und einem am Objektiv) ansonsten ist die Bedienung schon sehr prosumer-like. Sogar 3 benutzerdefinierte Einstellungen gibt es, was die intensive Arbeit mit der Lumix FZ200 deutlich erleichtert - genauso wie der nun höher aufgelöste und schwenkbare Monitor.
 
Videos werden in Full-HD-Qualität mit 50 Vollbildern auf (1.080p) im platzsparenden AVCHD-Format oder alternativ als MP4 aufgezeichnet. Der Autofokus wird ständig nachgeführt und der Ton in Stereo aufgezeichnet.
Der dreh- und schwenkbare Monitor ist noch gerade ausreichend gut aufgelöst, die Auflösung des elektronischen Suchers wurde an den Stand der Technik angepasst.

Brennweite (KB): 25 - 600 mm
Lichtstärke: F 2,8 - 2,8 (WW / Tele)
Videosucher: k.A.
1.300.000 Pixel
Display: 7,6 cm (3,0'')
460.000 Pixel
Sensorgröße: 1,5 µm (1/2,3'')
EUR 349,95* bei Amazon.de
EUR 304,00* bei Amazon.de (gebraucht)
 
Testberichte:
Digitalkamera.de

Zubehörempfehlungen:
Ersatzakku Typ DMW-BLC12
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
Kameratasche Tamrac 3325 Aero Zoom 25
Metz 28 CS-2 Slave-Blitzgerät
Ministativ GorillaPod SLR
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Panasonic DMW-LA7GU Adapterring
Raynox DCR-250 - Makro/Nahlinsen - Testbericht
LUMIX Superzoom Fotoschule
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und 3-Wege-Neiger Manfrotto 804RC2 - Testbericht

 


Produktfoto Die Canon Powershot SX50 HS hat ein 50fach Zoom mit Bildstabilisator bei 12 Megapixel Auflösung. Gespeichert wird auf SD/SDHC/SDXC-Karten, den Strom liefert ein LiIon-Akku. Besonders erwähnenswert ist das Dreh/Schwenkdisplay.
 
Neben Motivprogrammen sind auch manuelle und halbmanuelle Belichtungseinstellungen möglich. Selbstverständlich sind auch Gesichtserkennung und Rote-Auge-Retusche an Bord. Die Serienbildfunktion schafft 4 Bilder/sec.
 
Videos werden in FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln bei 24 Bildern/s aufgezeichnet. Zoomen während der Aufnahme ist dank leisem Ultraschallantrieb kein Problem. Gestartet werden Videoaufnahmen über einen eigenen Knopf.
 
Wie bei vielen anderen dieser Zoomriesen ist die Bildqualität der größte Schwachpunkt, wobei die SX50 noch zu den besseren Exemplaren gehört. Das 50fach Zoom erfordert einige Kompromisse. Trotz Stabilisator ist das Anvisieren des Motivs bei 1200mm freihand nicht einfach - die SX50 unterstützt dies mit einer Zoomhilfe bei der die Kamera kurzzeitig in den Weitwinkelbereich zurückspringt. Der Einsatz eines Stativs ist bei einer solchen Brennweite aber generell angeraten.

Brennweite (KB): 24 - 1200 mm
Lichtstärke: F 3,4 - 6,5 (WW / Tele)
Display: 7,1 cm (2,8'')
461.000 Pixel
Videosucher: k.A.
Sensorgröße: 1,5 µm (1/2,3'')
EUR 407,10* bei Amazon.de
EUR 365,16* bei Amazon.de (gebraucht)
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Zubehörempfehlungen:
Hähnel HL-10L Li-Ionen Ersatzakku Typ Canon NB-10L
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Metz 52 AF-1 C digital System-Blitzgerät für Canon - Testbericht
Kameratasche Tamrac 3325 Aero Zoom 25
Raynox DCR-250 - Makro/Nahlinsen - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und 3-Wege-Neiger Manfrotto 804RC2 - Testbericht

 


Produktfoto Die Nikon Coolpix P520 ist mit einem 18-MP-CMOS-Sensor ausgestattet. Das Objektiv bietet nun einen unglaublichen 42fachen Zoomfaktor. Zuviel sollte man sich vom Teleende aber nicht versprechen, da man trotz (neuem) optischem Bildstabilisator 1000mm kaum ohne Stativ ruhig halten kann. Immerhin ermöglicht der Zoomschalter an der linken Objektivseite eine Kamerahaltung und Bedienung ähnlich wie bei einer manuellen Zoomverstellung.
 
Es kommt ein Nikon LiIon-Akku zum Einsatz und SD/SDHC-Karten. Das sehr hochauflösende Display lässt sich ausklappen, der LCD-Sucher ist leider etwas klein ausgefallen.
 
Die Belichtung kann vollautomatisch, über Motivprogramme und mit Blenden/Zeit-Automatik gesteuert oder komplett manuell eingestellt werden. Die P520 verfügt auch über eine Blitzlichtkorrektur - einen Anschluß für einen externen Blitz sucht man aber vergeblich.
 
Videos werden im HD-Format (1920x1080 Pixel) mit 30 Bilder/sec aufgezeichnet und können über eine miniHDMI-Schnittstelle ausgegeben werden. Auch Zeitlupenaufnahmen (in VGA-Auflösung bei 120 Bildern/s) und Zeitraffer sind möglich. Die Serienbildfunktion schafft 7 Bilder/sec. Die hohe Geschwindigkeit des Sensors ermöglicht ebenfalls automatisch HDR-Bilder, die mehrere Aufnahmen zu einer kombinieren, um hohe Kontraste zu bewältigen. Der integrierte GPS-Sensor zeichnet den Aufnahmeort mit auf.
 
Nachfolge-Modell angekündigt: Nikon P600

Brennweite (KB): 24 - 1000 mm
Lichtstärke: F 3,0 - 5,9 (WW / Tele)
Display: 8,0 cm (3,2'')
921.000 Pixel
Videosucher: 5,1 mm
(0,2'') 201.000 Pixel
Sensorgröße: 1,2 µm (1/2,3'')
EUR 408,00* bei Amazon.de
EUR 257,99* bei Amazon.de (gebraucht)
 

Zubehörempfehlungen:
Ansmann Ersatzakku für Nikon-Typ EN-EL5
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
Kameratasche Tamrac 3325 Aero Zoom 25
Ministativ GorillaPod SLR
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
 


Produktfoto Die Sony DSC-RX10 ist eine hochwertige Bridgekamera mit großem 1''-Sensor (20 Megapixel), durchgängig lichtstarkem Zoomobjektiv (24-200mm) und umfassender Ausstattung. Der Preis ist sehr ambitioniert, aber man bekommt auch ein überzeugendes Gesamtpaket geboten. Keine andere Superzoom-Kamera kann in der Bildqualität mithalten. Spiegelreflexkameras bieten besonders bei hohen ISO-Werten noch bessere Bildqualität, aber für eine durchgängige Lichtstärke von 2,8 von 24 bis 200mm muß man bei DSLRs 2 Objektive einplanen, die zusammen mehr wiegen und mehr kosten als die RX10. Ich kann die RX10 jedem empfehlen, der Wert auf eine gute Kamera legt, nicht im professionellen Bereich arbeiten will und eine All-in-One-Lösung einem ausbaufähigen Gesamtsystem vorzieht.
 
Das Objektiv ist mit einem optischen Bildstabilisator, einem Blendenring, einem Motorzoom und einem Fokusring ausgestattet. Die Blende ist nahezu kreisförmig, was für ein angenehmes Bokeh sorgen soll. Der Autofokus beherscht die mittlerweile übliche Fokussierung auf die Augen oder die Motivverfolgung. Praktisch alle Tasten sind mit beliebigen Funktionen frei konfigurierbar.
 
Videos werden besonders gut unterstützt. Die Aufzeichung erfolgt mit 50 Bilder/Sekunde in FullHD. Die Tonaufzeichnung soll bereits mit dem eingebauten Mikrofon sehr hochwertig sein. Das Display ist 3'' groß und hochauflösend, sowei klappbar. Auf der Kameraoberseite sitzt, wie bei hochwertigen DSLRs, ein monochromes Zusatzdisplay zur Anzeige der wichtigsten Aufnahmeparameter. Per WLAN lässt sich die RX10 mit Smartphone oder Tablet verbinden. Einen GPS-Sensor hat die RX10 leider nicht.

Brennweite (KB): 24-200 mm
Lichtstärke: F 2,8 (WW / Tele)
Display: 7,6 cm (3'')
1.228.800 Pixel
Videosucher: 10,2 mm (0,39'')
1.440.000 Pixel
Sensorgröße: 2,4 µm (1'')
EUR 805,00* bei Amazon.de
EUR 699,00* bei Amazon.de (gebraucht)
EUR 849.00* bei Redcoon
 

Zubehörempfehlungen:
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
Kameratasche Tamrac 3325 Aero Zoom 25
Systemblitzgerät Sony HVL-F43M
Ministativ GorillaPod SLR
Bundlestar Akku kompatibel zu Sony NP-FW50
 


Produktfoto Die Fujifilm FinePix X-S1 ist derzeit die einzige echte Bridge-Kamera auf dem Markt. Das merkt man ihr sowohl an Größe, Gewicht als auch dem Preis an, der sich mit DSLRs messen kann. Aber die Fuji X-S1 bringt dafür ein Zoom-Objektiv von 24 bis 624 mm mit - dieser Brennweitenbereich würde bei einer DSLR ein mehrfaches an Gewicht und Geld kosten. Zwar erreicht man nicht ganz die Bildqualität einer DSLR - besonders bei höheren ISO-Werten - aber wenn man den Telebereich nicht ganz ausnutzt erhält man eine gute Bildqualität.
 
Als Sensor kommt ein vergleichsweise großer, rückseitig belichteter CMOS-Sensor in Fujis EXR-Technologie mit 12 MP zum Einsatz. Diese Kombination aus moderater Auflösung, großem Sensor und den Möglichkeiten des EXR-Sensors ermöglichen eine bessere Bildqualität als bei den üblichen Superzoom-Kameras. Um die Möglichkeiten auszuschöpfen, sollte man sich allerdings auch mit der Technik auseinandersetzen. Man kann zwar einen AUTO-EXR-Modus nutzen, aber man kann auch selber entscheiden, ob man mehr Auflösung, mehr Dynamikumfang oder geringeres Bildrauschen bevorzugt.
 
Die Fuji X-S1 wird wie eine DSLR bedient: die üblichen Modi (PASM) sind vorhanden, natürlcih auch Motivprogramme. Der Zoom wird manuell verstellt und auch der Fokus kann selber festgelegt werden. Hinzu kommen zahlreiche Direktzugriffstasten und das RAW-Format. Drei Benutzerspeicher sind über das Wahlrad aufrufbar.
 
Die Fotos werden auf SD-Karten gespeichert und die Stromversorgung stellt ein LiIon-Akku vom Typ Fuji NP-95 sicher. Das hochauflösende Display ist klappbar (aber nicht schwenkbar). Der elektronische Sucher, der über Näherungssensoren automatisch an- und ausgeschaltet wird, ist von wesentlich besserer Qualität als bei günstigen Superzoom-Kameras. Natürlich ist auch ein Bildstabilisator an Bord und neben einem ausklappbaren Blitz noch ein System-Blitzschuh. Der Serienbild-Modus erreicht eine Geschwindigkeit von 6 Bildern/Sekunde - allerdings nur für 7 Bilder - danach reduziert sich die Geschwindigkeit auf gemächliche 2 Bilder/Sekunde.
 
Videos werden in Full HD (1080p) im H.264-Format (MOV) und mit Stereo-Ton aufgezeichnet. Per 3,5-mm-Stereo-Miniklinkenstecker kann ein externes Mikrofon angeschlossen werden und über HDMI kann das Bild ausgegeben werden.
 
Als Fazit kann man ziehen, das die X-S1 eine echte Bridgekamera ist: sie bietet die Möglichkeiten einer DSLR ohne die dort nötigen Investitionen in einen Objektivpark.

Brennweite (KB): 24 - 624 mm
Lichtstärke: F 2,8 - 5,6 (WW / Tele)
Auflösungsvermögen Mitte/Rand:   1275 / 906 Lp/Bh
Bildrauschen ISO100/400:   1 / 2+
Einschaltzeit: --- s
Auslöseverzögerung incl. AF: 0,3-0,6 s
Display: 7,6 cm (3'')
460.000 Pixel
Videosucher: 11,9 mm (0,47'')
1.440.000 Pixel
Sensorgröße: 2,2 µm (2/3'')
EUR 549,00* bei Amazon.de
EUR 369,00* bei Amazon.de (gebraucht)
 
Testberichte:
ColorFoto 06/12
Photographie 7-8/2012

Digitalkamera.de
Imaging Resource

Zubehörempfehlungen:
Hähnel Ersatzakku Typ NP-95 für Fuji
SanDisk 8 GB SDHC Class 4
SanDisk 32GB SDHC Class 10 30MB/s
Kameratasche Tamrac 3325 Aero Zoom 25
Stativ Manfrotto 190XPROB Pro und Kugelkopf Manfrotto 494RC2 - Testbericht
USB-3.0-Kartenleser Kingston Media Reader FCR-HS3
 


Stand: 11.01.2014
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